Vier Kapitel, vier Versuche, viermal gescheitert. Und damit ist klar: Es wird kein Referendum zur Verfassungsrevision geben. Denn auch der Ende Juli eingereichte Antrag für eine Volksbefragung zu den Reformkapiteln über das Parlament und den Staatsrat zog nicht die nötige Anzahl an Unterschriften nach sich.

Bei der Unterschriftensammlung, die vom 20. August bis zum 13. September in den 102 Gemeinden des Landes stattfand, gab es nämlich nur 435 gültige Einschreibungen sowie eine ungültige, wie das Staatsministerium mitteilt. Damit ein Referendum hätte organisiert werden müssen, wären 25.000 Unterschriften nötig gewesen.

Somit ist auch die vierte und letztmögliche Referendumsinitiative gescheitert – und das mit bisher den wenigsten Unterschriften …