Abfallwirtschaft

Wie die „SuperDrecksKëscht“ ihre Konkurrenz verdrängt

von Pit Scholtes

Die Recherche von Reporter.lu über das „System SuperDrecksKëscht“ hat nicht zuletzt in Luxemburgs Abfallbranche für viele Diskussionen gesorgt. Die staatlich geförderte Dominanz der SuperDrecksKëscht sorgt für Unmut und lässt sich zudem an konkreten Beispielen belegen.

Une gouvernance controversée

Les méthodes de Didier Mouget devant les juges

von Véronique Poujol

Evincé d’un groupe immobilier sur des soupçons de conflit d’intérêts, Didier Mouget demande l’arbitrage des juges pour sa réintégration dans l’entreprise. Cette affaire qui semble a priori banale donne lieu à un déballage public sur les méthodes de management de l’ex-patron de PwC.

Streit um "Security Clearance"

Bedingt vertrauenswürdig

von Christoph Bumb und Pol Reuter

Ein Gesetz soll die Sicherheitsüberprüfung von Beamten mit Zugang zu geheimen Dokumenten neu regeln. Die Regierung will den bisher dafür zuständigen Geheimdienst stärker kontrollieren. SRE-Mitarbeiter befürchten jedoch Verwerfungen mit ausländischen Diensten.

REPORTER Retrospect - Unser Wochenrückblick

De Lëtzebuerger Dram

von Reporter.lu

Ein anderer Wochenrückblick ist möglich: Pünktlich zum Wochenende blickt die REPORTER-Redaktion mit einem Augenzwinkern auf jene Themen zurück, die uns und die Medien insgesamt beschäftigt haben. Diese Woche: Das Neue Engelsche Manifest und die Ketchup-Flasche des Staatsministers. 

Glyphosat-Verbot

Lobbyismus durch die Vordertür

von Pol Reuter

Nur selten erlangt ein Pestizid internationale Berühmtheit. Im Fall des Glyphosat-Verbots schafften es Umweltschützer, den Lobbyismus aus den Hinterzimmern in die Öffentlichkeit zu tragen. Der Alleingang der Luxemburger Regierung wird dagegen ein juristisches Nachspiel haben.

Energiecharta-Vertrag

Luxemburg wird zum Schauplatz einer Milliarden-Affäre

von Laurent Schmit

Luxemburgs Gerichte sind Schauplatz eines Streits zwischen Kasachstan und einem der reichsten Männer Moldawiens. Es geht um Schadensersatz für eine Gasförderung in der zentralasiatischen Republik. In den Streit werden auch Luxemburger Unternehmen hineingezogen.

Cum-Ex-Skandal

Opposition kritisiert „Nonchalance“ der Steuerverwaltung

von Laurent Schmit

Nichts Genaues weiß man nicht: Zusammengefasst ist das die Antwort des Finanzministers auf eine parlamentarische Anfrage zu Luxemburgs Rolle bei Cum-Ex-Geschäften. Die Oppositionspartei CSV kritisiert, dass der Steuerschaden für den Staat nicht ernst genommen werde.

Erlös von 52 Millionen Euro

Bistum verkauft künftigen Sitz des „Luxemburger Wort“

von Laurent Schmit

„Lafayette“, die Holding des Erzbistums, hat den neuen Sitz des „Luxemburger Wort“ in Howald an einen deutschen Immobilienfonds für 52 Millionen Euro veräußert. Der Bau steht kurz vor der Fertigstellung. Das Projekt war zuvor ein Joint-Venture mit dem Bauunternehmen Soludec.

Une famille qui se déchire

Les immeubles de la discorde

von Véronique Poujol

Un litige oppose depuis 30 ans les héritiers du fondateur de la «Revue» pour le contrôle de deux immeubles à la Gare. L’enjeu porte sur 8 millions d’euros. Malgré les plaintes et recours, l’affaire n’a toujours pas trouvé de dénouement. Le dossier Bourg renvoie l’image d’une justice indolente.

Staatliche Covid-19-Kampagnen

Zwischen Information und Subvention

von Christoph Bumb und Laurent Schmit

Im Jahr 2020 hat der Staat mehr als 1,3 Millionen Euro für Werbeanzeigen in Luxemburgs Medien ausgegeben. Bei der Bewältigung der Coronavirus-Krise lohnen sich diese Kampagnen für beide Seiten. Für die Regierung ist diese Praxis auch ein Beitrag zur Bekämpfung der Pressekrise.

Neuanfang in der Pandemie

Ritas kleine Revolution

von Janina Strötgen

Die Pandemie brachte viele Menschen zum Nachdenken. Manche beließen es aber nicht dabei, sondern wagten den Neuanfang. So auch Rita Demart, die ihren sicheren Arbeitsplatz aufgab, um Gemüsebäuerin zu werden. Wie eine persönliche Leidenschaft zum sozialen Engagement wurde.

Energiecharta-Vertrag

Wie Schattengerichte Europas Klimaziele bedrohen

von Laurent Schmit und Nico Schmidt

Ein weitgehend unbekanntes Abkommen gefährdet die Klimapolitik der EU. Konzerne klagen bereits auf Milliarden Euro Entschädigungen, weil Mitgliedstaaten aus den fossilen Energien aussteigen wollen. Luxemburg spielt in der Debatte um eine mögliche Reform eine ambivalente Rolle.