Musikszene in der Krise

Corona zwingt zur Improvisation

von Janina Strötgen

Alternative Geschäftsideen und digitale Formate: Nach dem Lockdown haben sich Musiker, Konzertveranstalter und Bühnentechniker schnell etwas Neues einfallen lassen. Staatliche Subventionen und andere finanzielle Standbeine helfen auf dem Weg in eine neue Normalität.

L’autre volet de l’affaire Karachi

Lorsque la place financière faisait les yeux doux à Takieddine

par Véronique Poujol

L’homme d’affaires franco-libanais Ziad Takieddine a été un très bon client de la place financière avant de devenir un paria. Son procès dans l’affaire Karachi donne un éclairage sur le traitement privilégié qu’il a reçu à Luxembourg pour dissimuler sa fortune proche de 100 millions d’euros.

Gastronomie nach dem Lockdown

Sorgen vor der ersten Insolvenzwelle

von Pol Reuter

Die Krise trifft Restaurants und Cafés besonders hart. Der Lockdown führte trotz Finanzhilfen vom Staat zu großen Einbußen. Die wenigsten Betreiber denken zwar daran, das Handtuch zu werfen. Und doch stehen in der andauernden Pandemie viele Existenzen auf dem Spiel.

Erhöhtes Infektionsrisiko

Kein Quarantäneplan für Drogenabhängige

von Christine Lauer

Kein Notfallplan und keine Teststrategie: Für den Fall von erhöhten Infektionszahlen sind für Besucher des Drogenhilfezentrums „Abrigado“ keine Isolationsmöglichkeiten vorgesehen. Die Politik unterschätzt bisher die prekäre Lage der meist obdachlosen Menschen.

Verwaltungsräte und Parität

Gleichstellung in weiter Ferne

von Janina Strötgen

Luxemburg hinkt in der Gleichstellungspolitik seinen Nachbarn hinterher. Besonders in Führungsgremien sind Frauen stark unterrepräsentiert. Obwohl Studien belegen, dass Quotenregelungen funktionieren, setzen Politik und Wirtschaft weiterhin auf Freiwilligkeit. 

Covid-19-Neuinfektionen

Weniger Tests, weniger Fälle

von Christine Lauer

525 Neuinfektionen gegen 695 die Woche zuvor: Die niedrigere Zahl der Neuinfektionen in Luxemburg täuscht. Die Anzahl der positiven Covid-19-Fällen sinkt nämlich fast proportional zur Anzahl der durchgeführten Tests. Dies belegt das aktuelle Datenmaterial des Gesundheitsministeriums.

Pläne der EU-Kommission

Luxemburgs „aggressive“ Steuerpolitik im Visier

von Laurent Schmit

Die EU-Kommission will Missstände bei der Besteuerung von Konzernen beheben. Luxemburg hat bei diesem politischen Poker einiges zu verlieren. Es geht nicht nur um Einnahmen, sondern um die letzte Bastion gegen eine einheitliche EU-Politik: das Vetorecht in Steuerfragen.

De Briefing - der neue REPORTER-Podcast

„De Kolleg Corona“

von Reporter.lu

„De Briefing“: In seinem neuen Podcast setzt sich REPORTER-Chefredakteur Christoph Bumb jede Woche kritisch mit dem offiziellen politischen Diskurs auseinander und wagt einen Blick hinter die Kulissen der Aktualität. Diese Woche: „De Kolleg Corona“.

Paulette Lenert im Interview

„Es ist schon eine enorme Belastung“

von Christoph Bumb

Im Herbst werden die Infektionszahlen wohl wieder ansteigen, sagt Gesundheitsministerin Paulette Lenert im Interview mit REPORTER. Ein Gespräch über den weiteren Verlauf der Pandemie, die Versäumnisse der Regierung und die Schattenseiten des Politikerinnendaseins.

Augenärztliche Notaufnahme

Nichts für schwache Augen

von Pol Reuter

Ob man in der Hauptstadt bei einem augenärztlichen Notfall gleich vom Facharzt versorgt wird, hängt vom Tag ab. Seit Beginn des Monats werden solche Unfälle nur noch in der Notaufnahme der „Hôpitaux Robert Schuman“ behandelt. Die Patienten sind die Leidtragenden.

Cum-Ex-Skandal

Haftbefehle gegen Banker mit Verbindungen nach Luxemburg

von Laurent Schmit

Die Kölner Staatsanwaltschaft ließ Haftbefehle gegen den Gründer und drei Mitarbeiter der Londoner Finanzfirma Duet ausführen. Sie werden verdächtigt, den deutschen Staat mit Cum-Ex-Geschäften betrogen zu haben. Es gibt Verbindungen zu einer Luxemburger Holding und zwei Fonds.

Gastronomisch-politische Analyse

Politische Feinschmecker unter sich

von Christoph Bumb

Sie gehören zur Tradition des politischen Betriebs in Luxemburg: die sogenannten „Fraktiounsiessen“. Ein Mal im Jahr laden die im Parlament vertretenen Parteien die Medien zu einer Pressekonferenz mit anschließendem Mittagessen ein. Eine Gratwanderung für beide Seiten.