Kernkraft und Klimawandel

Der neue Stolz der Atomindustrie

von Charlotte Wirth

Kann nur die Atomenergie den Klimawandel stoppen? Auf diesem Argument beruht die neue PR-Strategie der Atomindustrie, die zum Teil auch von der Europäischen Kommission übernommen wurde. Luxemburgs Energieminister Claude Turmes kündigt allerdings Widerstand an.

Martine Hansen im Interview

„Wir sind eine Partei wie alle anderen“

von Christoph Bumb

Dass die CSV kein dauerhaftes Anrecht auf die Regierung hat, sollte jetzt auch dem letzten in der Partei einleuchten, sagt die neue CSV-Fraktionschefin Martine Hansen. Ein Gespräch über unscharfe Wahlprogramme, persönliche Macht und die Vorzüge einer Politik-Quereinsteigerin.

Le long combat d'Enrico Macias

Risque de fausse note dans l’affaire Landsbanki

par Pierre Sorlut

Le litige qui oppose depuis près de dix ans le chanteur populaire français Enrico Macias à une banque luxembourgeoise en faillite prend une importance particulière pour la place financière. L’institution judiciaire risque de devenir l’instrument d’un blanchiment. Un récit. 

Kommentar zur Steuerharmonisierung

Junckers wundersame Wandlung

von Laurent Schmit

Vom Saulus zum Paulus: Der ehemalige Premier Luxemburgs blockierte die Steuerharmonisierung in der EU während Jahrzehnten. Nun will er als Kommissionspräsident die Einstimmigkeit in Steuerfragen abschaffen. Luxemburg sollte seiner Wandlung folgen. Ein Kommentar.

Soupçons d’escroquerie fiscale

Le scandale CumEx concerne aussi le Luxembourg

par Laurent Schmit

Fin décembre, la Justice a perquisitionné plusieurs locaux de sociétés luxembourgeoises. Selon les recherches menées par REPORTER, l’enquête concerne une affaire d’escroquerie fiscale dépassant les dix millions d’euros. C’est la première fois que l’Etat luxembourgeois subit un préjudice suite aux opérations CumEx.

Luxemburg zählt zu Cum-Ex-Opfern

Verdacht auf Steuerbetrug in Millionenhöhe

von Laurent Schmit

Ende Dezember führte die Justiz Hausdurchsuchungen bei mehreren luxemburgischen Gesellschaften durch. Die Ermittlungen betreffen laut Recherchen von REPORTER einen mutmaßlichen Steuerbetrug von mehr als zehn Millionen Euro. Es ist der erste Fall, in dem der Luxemburger Staat Schaden durch Cum-Ex-Geschäfte erlitt.

Alex Bodry im Interview

„Das Programm dieser Koalition ist sehr optimistisch“

von Christoph Bumb

„Es gibt kein blau-rot-grünes Projekt mehr“, sagte Alex Bodry vor den Wahlen. Heute betont der LSAP-Fraktionschef den pragmatischen Regierungswillen der drei Parteien. Ein Gespräch über sozialistische Ideale, schwer einlösbare Versprechen und eine längst überfällige Steuererhöhung.

Kommentar zum Cum-Ex-Skandal

Eine teure Lektion

von Laurent Schmit

Immer wieder sind Luxemburger Finanzakteure in dubiose Geschäfte, ja manchmal gar in kriminelle Aktivitäten wie den Cum-Ex-Steuerbetrug verwickelt. Das liegt auch an einer mangelhaften Aufsicht. Ein Kommentar.

Station Europe - Zwischen Brüssel und Luxemburg

Brexit-Countdown und ein problematischer Handelsdeal

von Charlotte Wirth

Was war los in der EU? Und was hat das alles mit Luxemburg zu tun? Charlotte Wirth blickt aus Brüssel auf die politischen und medialen Top-Themen der vergangenen Wochen zurück. Dieses Mal: Die Brexit-Abstimmung im britischen Parlament, Steuerdebatte und ein fragwürdiger Deal mit Marokko.

Sam Tanson im Interview

„Es reicht nicht, mehr Wohnungen zu bauen“

von Laurence Bervard

Die öffentliche Hand soll mehr Mietwohnungen zu erschwinglichen Preisen bauen, sagt Sam Tanson (Déi Gréng). Über den Einfluss des Staates auf die Preisentwicklung am gesamten Wohnungsmarkt macht sich die neue Ministerin jedoch keine Illusionen.

Kunst aus der Kolonialzeit

Europas „blinde Flecken“

von Charlotte Wirth

Wann und wie müssen Kunstwerke aus der Kolonialzeit an Afrika zurückgegeben werden? Um diese Frage geht es bei der sogenannten Restitutionsdebatte. Dabei schwingt immer auch die Frage mit, inwiefern die koloniale Ideologie der Europäer die Epochen überdauert hat.

Digitaler Wandel und Pressekrise

Warum Journalismus etwas kostet

von Christoph Bumb

Die Gratis-Kultur ist beim Konsum von journalistischen Inhalten fest verankert. Daran tragen die traditionellen Medien zum Teil eine Mitschuld. Doch es ist nicht zu spät, auch im Netz den Weg eines qualitativen, kostenpflichtigen Journalismus zu beschreiten. Ein Kommentar.

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