Christoph Bumb

Christoph Bumb, Jahrgang 1984, ist Gründer, Geschäftsführer und Teilhaber von REPORTER. Er war über fünf Jahre Journalist beim „Luxemburger Wort“, wo er sich vor allem mit luxemburgischer Innenpolitik beschäftigte. 2016 berichtete er vor Ort über die US-Präsidentschaftswahlen. Christoph Bumb ist diplomierter Politikwissenschaftler und Historiker sowie Autor des 2015 erschienenen Buchs „Blau-Rot-Grün. Hinter den Kulissen eines Machtwechsels“.

Boris Johnson und das "Podiumgate"

Chronik eines diplomatischen Eklats

Ein verschwiegenes Mittagessen, eine abgesagte Pressekonferenz und ein meinungsstarker Xavier Bettel: Der Luxemburg-Besuch des britischen Premiers Boris Johnson sorgte für einige Aufregung im politisch-medialen Betrieb. Eine Rekonstruktion der denkwürdigen Ereignisse vom vergangenen Montag.

Finanzierung des großherzoglichen Hofes

Bettel stellt Debatte im Parlament in Aussicht

Die Regierung ist bereit, den Bericht über die Personalpolitik am großherzoglichen Hof mit dem Parlament zu debattieren – wenn dieser denn vorliegt. Zudem steht weiterhin die Forderung der LSAP nach einem neuen Gesetz über die Finanzierung der Monarchie im Raum.

Braz-Nachfolge und politische "Rentrée"

Blau-Rot-Grün steht vor einer Zäsur

Durch die schwere Erkrankung von Vize-Premier Felix Braz wurde die Dreierkoalition unerwartet früh aus dem Sommerloch gerissen. Eine Regierungsumbildung gilt als unausweichlich. Doch auch programmatisch stehen für Blau-Rot-Grün entscheidende Wochen an. Eine Analyse.

Kommentar zur Rolle der Monarchie

Der großherzogliche Hof ist nicht unantastbar

Die Diskussionen über die Personalpolitik am großherzoglichen Hof zeigen: Selbst die Monarchie kann sich einer gewissen Rechenschaftspflicht nicht entziehen. Der Hof sollte die Debatte als Chance auffassen und die Standards einer modernen Demokratie akzeptieren. Ein Kommentar.

Großherzoglicher Hof

Der Kostenpunkt der Monarchie

Der großherzogliche Hof tut sich traditionell schwer mit der Transparenz bezüglich seiner Finanzen. Nur wenige Informationen sind öffentlich zugänglich. Fest steht: Der Hofstaat beschäftigt aktuell 95 Mitarbeiter. Der Staat finanziert demnach jeden Beschäftigten mit 85.000 Euro pro Jahr.

Personalpolitik des großherzoglichen Hofes

„Waringo-Bericht muss öffentlich gemacht werden“

Die Politik reagiert verhalten auf die Ernennung eines Sonderbeauftragten für den großherzoglichen Hof. LSAP-Fraktionschef Alex Bodry fordert jedoch: Der Bericht über die Personalpraxis des Hofes muss publik werden. Zur Not müsse das Parlament mehr Kontrolle und Transparenz einfordern.

Représentant spécial du Premier ministre

Le gouvernement met la Cour grand-ducale sous contrôle

Le Premier ministre Xavier Bettel a nommé un représentant spécial pour faire la lumière sur la politique du personnel de la Cour grand-ducale. Le gouvernement tente d’augmenter le contrôle qu’il a sur le fonctionnement de la Cour. Avec au premier plan le rôle de la Grande-Duchesse.

Personalpolitik des großherzoglichen Hofes

Hofmarschall reagiert auf REPORTER-Recherche

Der großherzogliche Hof will konstruktiv mit dem Sonderbeauftragten Jeannot Waringo zusammenarbeiten. Gleichzeitig verwahrt sich Hofmarschall Lucien Weiler in seiner Reaktion auf unsere Recherche gegen den Eindruck eines „Personalkarussells“ – mit zum Teil fragwürdigen Argumenten.

Sonderbeauftragter des Premiers

Regierung kontrolliert Personalpolitik des großherzoglichen Hofes

Premierminister Xavier Bettel hat einen Sonderbeauftragten ernannt, der die Personalpolitik des großherzoglichen Hofes durchleuchten soll. Die Regierung will so mehr Kontrolle über die Funktionsweise des Hofstaats erhalten. Dabei steht auch die Rolle der Großherzogin im Fokus.