Christoph Bumb

Christoph Bumb, Jahrgang 1984, ist Gründer, Geschäftsführer und Teilhaber von REPORTER. Er war über fünf Jahre Journalist beim „Luxemburger Wort“, wo er sich vor allem mit luxemburgischer Innenpolitik beschäftigte. 2016 berichtete er vor Ort über die US-Präsidentschaftswahlen. Christoph Bumb ist diplomierter Politikwissenschaftler und Historiker sowie Autor des 2015 erschienenen Buchs „Blau-Rot-Grün. Hinter den Kulissen eines Machtwechsels“.

Umsetzung des Waringo-Berichts

Monarchie-Reform ist Chefsache

Die Erneuerung der Monarchie ist neben der Corona-Krise eine politische Priorität, sagt der Premier. Hinter den Kulissen arbeitet das Staatsministerium demnach weiter an der Umsetzung des Waringo-Berichts. Die Klärung der wirklich konfliktgeladenen Fragen steht allerdings noch an.

Informationsaustausch mit Deutschland

125 Milliarden auf Luxemburger Konten

Das deutsche Finanzministerium offenbart, wie viel Geld Privatpersonen auf ausländischen Bankkonten deponiert haben. Im Fall Luxemburgs heißt das: 125,8 Milliarden Euro. Möglich macht diese neue Transparenz der automatische Informationsaustausch in Steuerfragen.

Pressekrise geht an die Substanz

„Journal“ verkauft sein Redaktionsbüro

Neben der Ankündigung, ab 2021 nur noch in digitaler Form zu erscheinen, setzt das „Lëtzebuerger Journal“ generell auf finanzielle Konsolidierung. Das betriebseigene Redaktionsbüro im Bahnhofsviertel steht zum Verkauf und soll dem Medienbetrieb dringend nötige Liquiditäten verschaffen.

„Lëtzebuerger Journal“

Digitaler Befreiungsschlag in der Krise

Das „Lëtzebuerger Journal“ soll es bald nur noch online geben. Was wie ein couragierter Schritt zur „digitalen Transformation“ anmutet, ist vor allem eine finanziell bedingte Entscheidung – die letztlich auch die Krise beim Kooperationspartner „Editpress“ verschärfen wird.

Blau-rot-grüne Finanzpolitik

Die Rechnung geht nicht mehr auf

Nach der Pandemie droht die Wirtschaftskrise. Auch für die öffentlichen Finanzen werden die kommenden Monate zu einer großen Herausforderung. Schon heute fehlt das Geld an allen Enden, die Staatsschuld steigt und die blau-rot-grüne Steuerreform dürfte bald passé sein.

Reform der Monarchie

Bettel weist Großherzog in die Schranken

Der Großherzog entlässt seinen Kabinettschef, muss diese Entscheidung aber nach einer Intervention des Premiers wieder zurücknehmen. Es ist die neueste Episode in der schwierigen Umsetzung der Reform der Monarchie im Zuge des Waringo-Berichts. Hinter den Kulissen tobt ein Machtkampf.

Blau-Rot-Grün im Krisenmodus

Die Rückkehr der Politik

Seit Wochen bestimmt die Corona-Krise jegliche politische Debatte. Blau-Rot-Grün beweist sich dabei erstmals als Krisenmanager. Doch die wirkliche Bewährungsprobe für die Koalition, ihr Programm und ihre politische Erfolgsmethode könnte erst noch anstehen. Eine Analyse.

Corona-Krise

Regierung unterstützt Presse mit Sonderhilfe

Nach dem Hilferuf mehrerer Zeitungsverlage hat die Regierung eine Sonderhilfe für die Presse beschlossen. Hintergrund ist vor allem der Einbruch des Anzeigengeschäfts der traditionellen Medien. Parallel unterstützt der Staat die Presse auch über andere Wege.

„Eine rein ökonomische Überlegung“

Warum das Bistum das „Wort“ verkaufte

Das Bistum verkauft Saint-Paul Luxembourg, den Herausgeber des „Luxemburger Wort“, an den belgischen Konzern „Mediahuis“. Pit Hentgen, Präsident des Ex-Aktionärs Lafayette S.A., spricht im Interview über Beweggründe, Initiativen und Käufer-Garantien, die letztlich keine sind.