Christoph Bumb

Christoph Bumb, Jahrgang 1984, ist Gründer und Geschäftsführer von REPORTER. Er war über fünf Jahre Journalist beim „Luxemburger Wort“, wo er sich vor allem mit luxemburgischer Innenpolitik beschäftigte. 2016 berichtete er vor Ort über die US-Präsidentschaftswahlen. Christoph Bumb ist diplomierter Politikwissenschaftler und Historiker sowie Autor des 2015 erschienenen Buchs „Blau-Rot-Grün. Hinter den Kulissen eines Machtwechsels“.

Blau-Rot-Grün 2.0

Auf der Suche nach einem neuen Projekt

Während sich die mediale Aufmerksamkeit den Personalfragen zuwendet, drängt sich bei den Gesprächen von DP, LSAP und Déi Gréng umso mehr die Frage der inhaltlichen Ausrichtung auf. Die Dreierkoalition könnte den großen Wurf wagen, wenn sie dafür den Mut aufbringt.

Kommentar zur Lage der LSAP

Freifahrtschein für die Parteiführung

Die LSAP hat zwar die Wahlen verloren, wird aber dennoch Teil der Regierung bleiben. Innerhalb der Partei gibt es dafür wenig Kritik. Erneuerung, inhaltliche Selbstkritik hin oder her – am Ende zählt auch für die Parteibasis die Macht. Ein Kommentar.

Kurzfristiger Kredit und schweres Erbe

Die Schuldenspirale dreht sich weiter

Kurz vor den Wahlen lieh sich der Staat 500 Millionen Euro bei der „Spuerkeess“. Aus naheliegenden elektoralen Gründen wurde der Vorgang nicht an die große Glocke gehängt. Die Herausforderung steigender Staatsschulden wird in den kommenden Jahren jedoch nicht kleiner.

Zwischen "roten Linien" und Erneuerung

Die riskante Strategie der LSAP

Jean Asselborn soll Außenminister bleiben. Und auch sonst geht die LSAP mit bewährter Strategie in die Koalitionsverhandlungen. Im Vergleich zu 2013 dürften sich die inhaltlichen Akzente der Sozialisten im Regierungsprogramm allerdings in Grenzen halten. Eine Analyse.

Ein persönliches Mea culpa

Bitte kein „Gambia“ mehr

Während sich das Land auf dem Weg von „Gambia“ zu „Gambia II“ befindet, ist es höchste Zeit für eine Klarstellung. „Gambia“ war ein Scherz, ein Zufall, jedenfalls nicht so ernst gemeint. Ein persönlicher Kommentar von Christoph Bumb.

Die CSV zwischen Hoffnung und Verzweiflung

„Gambia“ ist nicht „Jamaika“

Die Erneuerung in der CSV muss warten. Die aktuelle Führung soll im Amt bleiben – zumindest bis die kommende Regierung steht. Die Hoffnung der CSV auf ein Scheitern der Koalitionsverhandlungen von Blau-Rot-Grün ist jedoch vor allem ein Ausdruck von Verzweiflung. Eine Analyse.

Die CSV nach dem Wahldebakel

Apocalypse Now

Die CSV ist der überraschende Verlierer dieser Wahlen. Während am Wahlabend bei den Christsozialen latente Weltuntergangsstimmung herrschte, bereitet sich die Partei auf die überfällige Erneuerung an der Spitze vor. Eine Reportage über eine ratlose Partei.

Kommentar zum Wahlausgang

Ein fast schon logisches Resultat

Alle Zeichen stehen auf „Gambia II“. Die Grünen und die kleinen Parteien gehen gestärkt aus den Wahlen hervor. Die CSV ist endgültig in der Post-Juncker-Ära angekommen. Das ist in dieser Form überraschend, aber im Nachhinein zu erklären. Ein Kommentar.

Machtwechsel mit Langzeitwirkung

Warum diese Wahlen so offen sind

Im Gegensatz zu früheren Wahlen sind am 14. Oktober viele Szenarien möglich. Dafür gibt es mehrere Gründe. Vor allem hat aber der historische Machtwechsel von 2013 zu einer neuen demokratischen Offenheit geführt, an die man sich in Luxemburg erst noch gewöhnen muss. Eine Analyse.