Christoph Bumb

Christoph Bumb, Jahrgang 1984, ist Gründer, Geschäftsführer und Teilhaber von REPORTER. Er war über fünf Jahre Journalist beim „Luxemburger Wort“, wo er sich vor allem mit luxemburgischer Innenpolitik beschäftigte. 2016 berichtete er vor Ort über die US-Präsidentschaftswahlen. Christoph Bumb ist diplomierter Politikwissenschaftler und Historiker sowie Autor des 2015 erschienenen Buchs „Blau-Rot-Grün. Hinter den Kulissen eines Machtwechsels“.

Kommentar zur Regierungskommunikation

Blau-rot-grüne Narkose-Politik

Die zweite Auflage der Dreierkoalition hat nicht viel mit der ersten zu tun. Seit der Wiederwahl regiert Blau-Rot-Grün unaufgeregter, aber auch unnahbarer. Der neue radikale Pragmatismus droht allerdings, die ganze politische Debatte zu lähmen. Ein Kommentar.

Analyse

L’utopie d’une démocratie européenne

Existe-t-il une manière efficace pour réformer le système politique de l’UE? Les têtes de liste europénnes représentent-elles un progrès pour la démocratie parlementaire? Une analyse sur la faisabilité d’une démocratie européenne.

Kommentar zu einem PR-Stunt

Krieg oder Kersch?

Dan Kersch droht mit seinem Rücktritt, falls sich Luxemburgs Regierung an einem Krieg gegen den Iran beteiligen sollte. Der Vorstoß des Arbeitsministers ist ein durchsichtiger politischer PR-Stunt, der außer ein wenig medialer Aufmerksamkeit nichts bewirken wird. Ein Kommentar.

Reichweite, Auflagen, Abonnenten

Fakten zur Pressekrise in Luxemburg

Wie viele Zeitungen verkauft eigentlich das „Luxemburger Wort“? Wie viele Abonnenten hat die „Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek“? Der Debatte über die Pressekrise in Luxemburg fehlt es oft schon an grundlegenden Fakten. Diese lassen sich jedoch zum Teil herausfinden. Ein Überblick.

"Le Jeudi" und die Folgen

Das wahre Ausmaß der Krise

Die Wochenzeitung „Le Jeudi“ wird eingestellt. Das gescheiterte Medium aus dem Hause Editpress verdeutlicht, dass die Krise der traditionellen Presse weiter voranschreitet. Das Ausmaß der Krise ist jedoch größer als es der rezente Fall vermuten lässt.

Essay zur Zukunft der EU

Die Utopie einer europäischen Demokratie

Sind europäische Spitzenkandidaten ein Fortschritt für die parlamentarische Demokratie auf EU-Ebene? Lässt sich das politische System der Europäischen Union überhaupt wirkungsvoll reformieren? Ein Essay über die Machbarkeit einer europäischen Demokratie.

Europawahlen in der Analyse

Eine kleine Zeitenwende

Die Europawahlen haben in Luxemburg so manchen nationalen Trend bestätigt und beschleunigt: Die CSV verliert ihre Vormachtstellung. Liberale und Grüne besetzen die neue Mitte. Die blau-rot-grüne Koalition kann ab sofort durchregieren. Eine Analyse.

Die Piraten und die "Fake News"

Ein bedenklicher Präzedenzfall

Eine Partei, die kritische Presseberichte als „Fake News“ bezeichnet, war in Luxemburg bisher nicht üblich. Die Piraten belehren die Öffentlichkeit jetzt eines besseren. Die Vorgehensweise der Partei ist ein Präzedenzfall für den Verfall der politischen Kultur im Land. Ein Kommentar.

Machtkampf und inhaltlicher Wandel

Die Kehrseite des Erfolgs der Piraten

Von der „Nerd“-Bewegung zur Parlamentspartei: Luxemburgs „Piraten“ haben einen weiten Weg zurückgelegt. Der Wandel gefällt dabei nicht jedem. Einige Mitglieder sind bereits abgesprungen. Hinter den Kulissen rumort es weiter. Eindrücke von einer paradoxen Partei.