Christoph Bumb

Christoph Bumb, Jahrgang 1984, ist Gründer, Geschäftsführer und Teilhaber von REPORTER. Er war über fünf Jahre Journalist beim „Luxemburger Wort“, wo er sich vor allem mit luxemburgischer Innenpolitik beschäftigte. 2016 berichtete er vor Ort über die US-Präsidentschaftswahlen. Christoph Bumb ist diplomierter Politikwissenschaftler und Historiker sowie Autor des 2015 erschienenen Buchs „Blau-Rot-Grün. Hinter den Kulissen eines Machtwechsels“.

Großherzoglicher Hof

Ermittlungen gegen ehemaligen „General Manager“

Trotz Corona-Pandemie schreitet am großherzoglichen Hof die Umsetzung des Waringo-Berichts voran. Der „General Manager“ David Grieu wurde laut REPORTER-Informationen entlassen. Hintergrund ist unter anderem eine Strafanzeige gegen den früheren leitenden Angestellten des Hofes.

Umstrittenes Covid-19-Medikament

Luxemburg setzt verstärkt auf Chloroquin

Von manchen Ärzten als „Wundermittel“ gegen Covid-19 gepriesen, von anderen wegen unklarer Forschungslage skeptisch beäugt: Das umstrittene Medikament Chloroquin wird auch in Luxemburgs Krankenhäusern bei Coronavirus-Erkrankungen immer häufiger verabreicht.

Auswege aus der Pandemie

„Bleift doheem!“ Und dann?

Seit dem 16.März befindet sich Luxemburg im Ausnahmezustand. Das öffentliche Leben kommt in der Coronavirus-Krise weitgehend zum Erliegen. Wie lange kann eine Gesellschaft das aushalten? Und was kommt eigentlich nach dem „Lockdown“?

Krisenkommunikation in der Analyse

Pandemie ohne Perspektive

Die Regierung beweist in der Coronavirus-Pandemie ungeahnte Führungsstärke. Dennoch hat ihre Strategie der Krisenkommunikation gewisse Makel. Was vor allem fehlt: Der Hauch einer Perspektive, wie man das Land aus der aktuellen Krisenlage eines Tages wieder herausführen will. 

Journalismus im Ausnahmezustand

Ein schwieriger Balanceakt

Weltweit bestimmt das Coronavirus die Berichterstattung. Zwischen Aufklärung und möglicher Panikmache ist es dabei ein schmaler Grat. Neben seiner Informationspflicht sollte der Journalismus aber auch in Krisenzeiten nicht seinen kritischen Blick verlieren. Eine Analyse.

Luxemburg im "Etat de crise"

Ausnahmezustand mit offenem Ausgang

Luxemburg befindet sich im Ausnahmezustand – jetzt auch ganz offiziell. Um die Coronavirus-Pandemie zu bewältigen, hat die Regierung den laut der Verfassung vorgesehenen „Etat de crise“ ausgerufen. Ein drastischer Schritt, dessen praktische Wirkung begrenzt ist.

Coronavirus-Pandemie

Kein Grund zur (allzu großen) Panik

Täglich überschlagen sich die Ereignisse in Sachen Coronavirus. Die Covid-19-Pandemie verbreitet sich und mit ihr die Angst davor. Wie ernst ist die Lage? Wie soll man mit der Bedrohung umgehen? Über die Balance zwischen Panikmache und rationaler, objektiv begründeter Sorge.

Medienpolitik im Wandel

Reform von „Radio 100,7“ nimmt Gestalt an

Die Debatte über die Unabhängigkeit von „Radio 100,7“ schwelt bereits seit über zwei Jahren. Heute bewegt sich die Politik allmählich auf eine Reform des staatlich finanzierten Rundfunks zu. Ein kritisches Gutachten setzt die Regierung unter gewissen Zugzwang.

Analyse zur Lage der LSAP

Das sozialistische Paradox

Luxemburgs Sozialisten verkaufen sich stets als Garanten der sozialen Gerechtigkeit im Land – nicht ganz zu unrecht. Gleichzeitig ist die LSAP als langjährige Regierungspartei aber auch für die Kehrseite des Luxemburger Wirtschaftsmodells verantwortlich. Eine Analyse.