Christoph Bumb

Christoph Bumb, Jahrgang 1984, ist Gründer, Geschäftsführer und Teilhaber von REPORTER. Er war über fünf Jahre Journalist beim „Luxemburger Wort“, wo er sich vor allem mit luxemburgischer Innenpolitik beschäftigte. 2016 berichtete er vor Ort über die US-Präsidentschaftswahlen. Christoph Bumb ist diplomierter Politikwissenschaftler und Historiker sowie Autor des 2015 erschienenen Buchs „Blau-Rot-Grün. Hinter den Kulissen eines Machtwechsels“.

Corona-Krise

Regierung unterstützt Presse mit Sonderhilfe

Nach dem Hilferuf mehrerer Zeitungsverlage hat die Regierung eine Sonderhilfe für die Presse beschlossen. Hintergrund ist vor allem der Einbruch des Anzeigengeschäfts der traditionellen Medien. Parallel unterstützt der Staat die Presse auch über andere Wege.

„Eine rein ökonomische Überlegung“

Warum das Bistum das „Wort“ verkaufte

Das Bistum verkauft Saint-Paul Luxembourg, den Herausgeber des „Luxemburger Wort“, an den belgischen Konzern „Mediahuis“. Pit Hentgen, Präsident des Ex-Aktionärs Lafayette S.A., spricht im Interview über Beweggründe, Initiativen und Käufer-Garantien, die letztlich keine sind.

Medien in der Corona-Krise

Presse darf auf außerordentliche Hilfe hoffen

Mehrere Presseverlage haben bei der Regierung eine „Aide exceptionnelle“ beantragt, um den Einbruch des Anzeigengeschäfts in der Corona-Krise zu kompensieren. Blau-Rot-Grün deutet nun Entgegenkommen an. Auch die seit langem diskutierte Reform der Pressehilfe ist nicht vom Tisch.

Folgen der Corona-Pandemie

Luxemburgs Presse kämpft gegen existenzielle Krise

Die Corona-Pandemie stürzt die Presse in eine tiefe Krise. Das Anzeigengeschäft ist eingebrochen, was vor allem die Printmedien vor existenzielle Fragen stellt. Mehrere Verlage greifen bereits auf Kurzarbeit zurück und haben bei der Regierung zusätzliche finanzielle Hilfen beantragt.

Kommentar zur Causa Kersch

Klassenkampf statt Krisenmanagement

Arbeitsminister Dan Kersch startet eine Polemik gegen die „reichen Selbstständigen“. Das schadet nicht nur dem Krisenmanagement der Regierung. Seine Argumente basieren auch auf faktisch falschen Vorurteilen und offenbaren eine symptomatische Weltfremdheit. Ein Kommentar.

Großherzoglicher Hof

Ermittlungen gegen ehemaligen „General Manager“

Trotz Corona-Pandemie schreitet am großherzoglichen Hof die Umsetzung des Waringo-Berichts voran. Der „General Manager“ David Grieu wurde laut REPORTER-Informationen entlassen. Hintergrund ist unter anderem eine Strafanzeige gegen den früheren leitenden Angestellten des Hofes.

Umstrittenes Covid-19-Medikament

Luxemburg setzt verstärkt auf Chloroquin

Von manchen Ärzten als „Wundermittel“ gegen Covid-19 gepriesen, von anderen wegen unklarer Forschungslage skeptisch beäugt: Das umstrittene Medikament Chloroquin wird auch in Luxemburgs Krankenhäusern bei Coronavirus-Erkrankungen immer häufiger verabreicht.

Auswege aus der Pandemie

„Bleift doheem!“ Und dann?

Seit dem 16.März befindet sich Luxemburg im Ausnahmezustand. Das öffentliche Leben kommt in der Coronavirus-Krise weitgehend zum Erliegen. Wie lange kann eine Gesellschaft das aushalten? Und was kommt eigentlich nach dem „Lockdown“?

Krisenkommunikation in der Analyse

Pandemie ohne Perspektive

Die Regierung beweist in der Coronavirus-Pandemie ungeahnte Führungsstärke. Dennoch hat ihre Strategie der Krisenkommunikation gewisse Makel. Was vor allem fehlt: Der Hauch einer Perspektive, wie man das Land aus der aktuellen Krisenlage eines Tages wieder herausführen will.