Christoph Bumb

Christoph Bumb, Jahrgang 1984, ist Gründer, Geschäftsführer und Teilhaber von REPORTER. Er war über fünf Jahre Journalist beim „Luxemburger Wort“, wo er sich vor allem mit luxemburgischer Innenpolitik beschäftigte. 2016 berichtete er vor Ort über die US-Präsidentschaftswahlen. Christoph Bumb ist diplomierter Politikwissenschaftler und Historiker sowie Autor des 2015 erschienenen Buchs „Blau-Rot-Grün. Hinter den Kulissen eines Machtwechsels“.

Coronavirus-Pandemie

Kein Grund zur (allzu großen) Panik

Täglich überschlagen sich die Ereignisse in Sachen Coronavirus. Die Covid-19-Pandemie verbreitet sich und mit ihr die Angst davor. Wie ernst ist die Lage? Wie soll man mit der Bedrohung umgehen? Über die Balance zwischen Panikmache und rationaler, objektiv begründeter Sorge.

Medienpolitik im Wandel

Reform von „Radio 100,7“ nimmt Gestalt an

Die Debatte über die Unabhängigkeit von „Radio 100,7“ schwelt bereits seit über zwei Jahren. Heute bewegt sich die Politik allmählich auf eine Reform des staatlich finanzierten Rundfunks zu. Ein kritisches Gutachten setzt die Regierung unter gewissen Zugzwang.

Analyse zur Lage der LSAP

Das sozialistische Paradox

Luxemburgs Sozialisten verkaufen sich stets als Garanten der sozialen Gerechtigkeit im Land – nicht ganz zu unrecht. Gleichzeitig ist die LSAP als langjährige Regierungspartei aber auch für die Kehrseite des Luxemburger Wirtschaftsmodells verantwortlich. Eine Analyse.

Macht und andere Vorzüge

Wenn die Politik zur Droge wird

Macht, Geld, Einfluss, öffentliche Anerkennung, das Gefühl von Wichtigkeit: Warum gehen Menschen in die Politik? Und warum bleiben viele ein Leben lang Berufspolitiker? Christoph Bumb hat sich mit einigen Suchtgefährdeten aus der politischen Klasse unterhalten.

Kommentar

Piraten vergiften den politischen Diskurs

Eine polemische Facebook-Kampagne der Piraten bewirkt Morddrohungen gegen eine Ministerin. Die Partei distanziert sich davon nur halbherzig. Es ist nicht das erste Mal, dass die Piratenpartei sich auf gefährliches politisches Terrain begibt. Ein Kommentar.

Transparenz bei Nebenjobs

Abgeordnete wollen Regeln anpassen

Recherchen von REPORTER offenbarten Lücken im Umgang der Abgeordneten mit ihren Nebeneinkünften. Manche Betroffene wollen nun nachbessern. Zudem drängt sich eine Reform des Verhaltenskodex für Parlamentarier auf, um die finanzielle Transparenz zu erhöhen.

Nebeneinkünfte von Abgeordneten

Transparenz mit Lücken

Seit 2014 sind die Mitglieder des Luxemburger Parlaments verpflichtet, ihre Nebenverdienste offen zu legen. Wie Recherchen von REPORTER ergeben, nehmen einige Abgeordnete diese Auskunftspflicht jedoch nicht immer ernst. Über die Grenzen der Transparenz.

Gehaltsbonus für Berufspolitiker

Ein Parlament der „Selbstständigen“

Abgeordneter ist in Luxemburg formal kein Vollzeitjob. Deshalb beziehen viele Parlamentarier nebenher noch weiter ihr Gehalt aus dem früheren Beruf. Doch auch Berufspolitiker ohne anderen Job erhalten vom Parlament einen pauschalen Zuschuss zu ihrem Abgeordnetengehalt.

Nebeneinkünfte von Abgeordneten

Die Topverdiener im Parlament

Doppelmandat, Nebenjob, Aufsichtsräte: Viele von Luxemburgs Abgeordneten haben ein oder mehrere Nebeneinkommen. Die Abgeordneten Léon Gloden, Laurent Mosar und Michel Wolter gehören seit Jahren zu den Topverdienern im Parlament.