Christoph Bumb

Christoph Bumb, Jahrgang 1984, ist Gründer und Geschäftsführer von REPORTER. Er war über fünf Jahre Journalist beim „Luxemburger Wort“, wo er sich vor allem mit luxemburgischer Innenpolitik beschäftigte. 2016 berichtete er vor Ort über die US-Präsidentschaftswahlen. Christoph Bumb ist diplomierter Politikwissenschaftler und Historiker sowie Autor des 2015 erschienenen Buchs „Blau-Rot-Grün. Hinter den Kulissen eines Machtwechsels“.

Mehr Personal und eine lukrative Gehaltserhöhung

Der wahre Grund für den Deal zwischen ADR und Piraten

Der Deal zwischen ADR und Piratenpartei hat vor allem finanzielle Vorteile für beide Parteien. Auch ganz persönlich werden die Koordinatoren der „groupe technique“ von der Zusammenarbeit im Parlament profitieren. Mehr politischer Einfluss ist dagegen fraglich.

Weitreichende Reform von 2014

Die neuen Rechte der „sensibilités politiques“

Die Argumente zur Bildung einer „groupe politique“ im Parlament liegen auf der Hand. Doch die Vorteile einer solchen Zusammenarbeit zwischen Parteien sind nicht mehr so groß wie noch vor einigen Jahren. Das liegt besonders an einer Reform aus dem Jahre 2014.

Kommentar zur ADR-Piraten-Kooperation

Eine bedenkliche Allianz

Kaum haben die beiden Piraten-Abgeordneten ihre Sitze im Parlament eingenommen, gibt es den ersten Shitstorm. Zwar hat die „technische Zusammenarbeit“ mit der ADR aus pragmatischer Sicht Vorteile. Doch die Kritiker treffen einen wunden Punkt. Ein Kommentar.

Militärische Nutzung von SES-Satelliten

Luxemburgs diskrete Kriegsbeteiligung

Luxemburg beteilige sich nicht an Kriegen, lautet die offizielle Position der Regierung. Durch die Satellitenprogramme der SES trägt das Land aber aktiv zum Drohnenkrieg der USA bei. Laut Experten machen die Satellitenbetreiber diese Form der modernen Kriegsführung überhaupt erst möglich.

Kommentar zur Personaldebatte

Die LSAP hat es immer noch nicht verstanden

Die LSAP beschäftigt sich wieder einmal mit sich selbst. Statt sich in den Koalitionsverhandlungen mit Inhalten zu profilieren, bricht die Parteiführung eine unnötige Personaldebatte vom Zaun. Damit tut sich die Partei keinen Gefallen. Ein Kommentar.

Blau-Rot-Grün 2.0

Auf der Suche nach einem neuen Projekt

Während sich die mediale Aufmerksamkeit den Personalfragen zuwendet, drängt sich bei den Gesprächen von DP, LSAP und Déi Gréng umso mehr die Frage der inhaltlichen Ausrichtung auf. Die Dreierkoalition könnte den großen Wurf wagen, wenn sie dafür den Mut aufbringt.

Kommentar zur Lage der LSAP

Freifahrtschein für die Parteiführung

Die LSAP hat zwar die Wahlen verloren, wird aber dennoch Teil der Regierung bleiben. Innerhalb der Partei gibt es dafür wenig Kritik. Erneuerung, inhaltliche Selbstkritik hin oder her – am Ende zählt auch für die Parteibasis die Macht. Ein Kommentar.

Kurzfristiger Kredit und schweres Erbe

Die Schuldenspirale dreht sich weiter

Kurz vor den Wahlen lieh sich der Staat 500 Millionen Euro bei der „Spuerkeess“. Aus naheliegenden elektoralen Gründen wurde der Vorgang nicht an die große Glocke gehängt. Die Herausforderung steigender Staatsschulden wird in den kommenden Jahren jedoch nicht kleiner.

Zwischen "roten Linien" und Erneuerung

Die riskante Strategie der LSAP

Jean Asselborn soll Außenminister bleiben. Und auch sonst geht die LSAP mit bewährter Strategie in die Koalitionsverhandlungen. Im Vergleich zu 2013 dürften sich die inhaltlichen Akzente der Sozialisten im Regierungsprogramm allerdings in Grenzen halten. Eine Analyse.