Michèle Zahlen

Michèle Zahlen, Jahrgang 1986, ist studierte Germanistin und Absolventin der Burda Journalistenschule. Nach einem Volontariat bei der Zeitschrift "Elle" in München arbeitete sie mehrere Jahre als Online- und Wirtschaftsjournalistin beim "Luxemburger Wort" sowie beim Wochenmagazin "Télécran". Als Redakteurin bei REPORTER schreibt Michèle Zahlen vor allem über sozial- und gesellschaftspolitische Themen.

Unterschiedliche Anerkennung

Diese Länder akzeptieren homosexuelle Blutspender

In Luxemburg dürfen homo- und bisexuelle Männer bis dato kein Blut spenden. Andere Länder sind da offener. Doch auch in den einzelnen EU-Staaten gibt es bei den Bestimmungen starke Unterschiede. Hier ein Überblick. 

Kaum Leerstand, viele neue Projekte

Markt für Büroimmobilien beruhigt sich

Alle wollen in die Stadt: Nicht zum Wohnen, sondern zum Arbeiten. Denn der Büroimmobilienmarkt floriert – vor allem im Zentrum. Doch im Gegensatz zu den vergangenen Jahren  scheint sich die Situation etwas zu beruhigen. Das hat einen politischen Grund.

Platzmangel und hohe Preise

Büros ziehen aufs Land

In Luxemburg herrscht nicht nur eine Wohnungskrise – es gibt auch die Büro-Not. Vor allem in der Hauptstadt sind freie Flächen Mangelware. Für kleine Firmen gibt es deshalb oft nur eine Alternative: raus aus der Stadt und rein in die Dörfer.

Côntrole Médical der Sécurité Sociale

Der unbeliebte Beruf des „Kontrolldokter“

2015 wurde der Gesetzestext zum medizinischen Kontrolldienst der Sozialversicherung (CMSS) überarbeitet. Seitdem sollte der Dienst nicht nur mehr Entscheidungsgewalt bekommen, sondern auch mehr Ärzte. Doch passendes Personal zu finden, erweist sich als schwierig.

"Contrôle Médical" in der Kritik

Fehler im System

Mangel an Fachpersonal, unzureichende Kenntnis der Dossiers, fragwürdige medizinische Kontrollen: Das sind nur einige Vorwürfe, mit denen der kontrollärztliche Dienst der Sozialversicherung zu kämpfen hat. Selbst die Verantwortlichen geben zu: Das Problem liegt im System.

Konsumkredite

Wie Banken mit schnellem Geld locken

Auto, Fernseher, Urlaub: Wer sich etwas leisten will und nicht genügend Geld hat, nimmt einen Kredit auf. Banken geben sie gerne aus und werben teils mit aggressiven Marketing-Strategien für Verbraucherkredite. Der Konsument gibt dann aber Geld aus, das er eigentlich nicht hat – was schwerwiegende Folgen haben kann. 

Konsumkredite im weltweiten Vergleich

Warum Amerikaner auf Pump leben und Europäer sparen

Während bei Europäern lange eher eine Spar-Mentalität herrschte, leihen Konsumenten in den USA gerne Geld, um es sofort wieder auszugeben. Es ist aber nicht nur eine Frage der Kultur. Denn das Phänomen des Lebens mit geliehenem Geld breitet sich heute auch immer mehr  in Europa aus. Ein Überblick. 

Euthanasie in Luxemburg

Manche Krankenhäuser versperren den Weg zur Sterbehilfe

Leben oder Tod – darüber kann der Patient in Luxemburg selbst entscheiden. Zumindest theoretisch und unter bestimmten Bedingungen. Das Euthanasiegesetz ist seit 2009 in Kraft. Probleme gibt es bei der Umsetzung allerdings immer noch – vor allem in Krankenhäusern.

Kontroverse in Diekirch

Der Millionen-Deal um eine Maison Relais

Eine Baugenehmigung und ein Vertrag mit der Gemeinde könnten für Immobilienmakler in Diekirch Gewinne von mehreren Millionen Euro bedeuten. Das Projekt rund um eine von der Gemeinde angemietete Maison Relais lässt in mehreren Punkten aufhorchen.