Michèle Zahlen

Michèle Zahlen, Jahrgang 1986, ist studierte Germanistin und Absolventin der Burda Journalistenschule. Nach einem Volontariat bei der Zeitschrift "Elle" in München arbeitete sie mehrere Jahre als Online- und Wirtschaftsjournalistin beim "Luxemburger Wort" sowie beim Wochenmagazin "Télécran". Als Redakteurin bei REPORTER schreibt Michèle Zahlen vor allem über sozial- und gesellschaftspolitische Themen.

Wettbewerbsverzerrung

Werbeverbot für Ärzte soll gelockert werden

Anders als Mediziner aus Luxemburg dürfen ausländische Kliniken hierzulande Werbung schalten. Damit erzeugen sie allerdings einen unlauteren Wettbewerb. Dem Collège Médical ist diese Praxis schon länger ein Dorn im Auge. Jetzt könnte das Werbeverbot für Luxemburger Ärzte gelockert werden.

Maison Relais und Seniorenresidenz in Diekirch

Umstrittene Bauprojekte auf der Kippe

In Diekirch liegt das Projekt einer neuen Kindertagesstätte auf Eis. Der Grund: Dem Bauträger fehlen die nötigen Genehmigungen – sowohl vom Umweltministerium als auch von der Denkmalschutzbehörde. Mittlerweile befasst sich die Staatsanwaltschaft mit dem Fall.

Spielautomaten in Cafés

„Oeuvre“ klagt gegen illegale Glücksspiele

Die „Oeuvre Grande-Duchesse Charlotte“ finanziert jedes Jahr gemeinnützige Projekte und Sozialleistungen des Staates. Das Geld stammt von der „Loterie Nationale“. Doch die Konkurrenz durch illegale Glücksspiele steigt. Wegen dieser Praxis wurde mittlerweile Klage eingereicht. 

Flüchtlingsinitiative "Mateneen"

Das stille Ende einer guten Idee

Mit der Initiative „Mateneen“ wollte die „Oeuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte“ Flüchtlingen bei der Integration helfen. Doch nicht jedes Projekt hielt ansatzweise, was es versprach. Über mangelnde Kontrolle und Fehlinvestitionen in Millionenhöhe.

Euthanasie in Luxemburg

Selbstbestimmt sterben darf nicht jeder

Seit zehn Jahren ist die aktive Sterbehilfe nicht mehr strafbar. Das Gesetz war ein Meilenstein, in der Praxis wird es aber weiter restriktiv gehandhabt. Das geht so weit, dass sterbenskranken Menschen ihr letzter Wunsch verweigert wird.

Transgeschlechtlichkeit in Luxemburg

Enttäuschte Hoffnungen und überforderte Ärzte

Viele Transgender-Personen fühlen sich von Ärzten schlecht behandelt. Vor allem beim Contrôle Médical kommt es regelmäßig zu unangenehmen Vorfällen. Die Folge: Viele scheuen die vorgeschriebene Prozedur – oder versuchen sie gleich ganz zu umgehen.

Erfahrungen von Transgender-Personen

„Er war nie wirklich ein Mädchen“

Wer sein Geschlecht anpassen will, hat auch in Luxemburg die Möglichkeit dazu. Die Gesundheitskasse übernimmt die Kosten. Eigentlich eine gute Sache. Doch fühlen sich manche Betroffene häufig schlecht betreut. Zwei Eltern berichten über ihre Erfahrungen – und die ihrer Kinder.

Neue Kindertagesstätte in Planung

Ausschreibung der Stadt Diekirch enthielt Formfehler

Die Gemeinde Diekirch braucht dringend eine neue Kindertagesstätte. Ein Bauherr wurde mit Hilfe einer öffentlichen Ausschreibung gefunden. Die Prozedur, die sich hinter dem Projekt verbirgt, wirft jedoch gleich in mehrerer Hinsicht Fragen auf.

Blutspenden von homosexuellen Männern

Das mögliche Ende einer Diskriminierung

In Luxemburg dürfen homosexuelle Männer kein Blut spenden, weil sie als Risikogruppe eingestuft werden. Während andere Länder ihre Bestimmungen in den vergangenen Jahren lockerten, hat sich hierzulande nichts getan. Hinter den Kulissen laufen aber die Gespräche.