Michèle Zahlen

Michèle Zahlen, Jahrgang 1986, ist studierte Germanistin und Absolventin der Burda Journalistenschule. Nach einem Volontariat bei der Zeitschrift "Elle" in München arbeitete sie mehrere Jahre als Online- und Wirtschaftsjournalistin beim "Luxemburger Wort" sowie beim Wochenmagazin "Télécran". Als Redakteurin bei REPORTER schreibt Michèle Zahlen vor allem über sozial- und gesellschaftspolitische Themen.

Reform des Gesundheitswesens

Die Lehren aus der Pandemie

Fehlende Notfallpläne, Personal- und Materialreserven: Die andauernde sanitäre Krise zeigt auf, wo die Schwachstellen des Luxemburger Gesundheitssystems liegen. Die meisten Probleme sind längst bekannt, wurden von der Politik aber lange stiefmütterlich behandelt.

Malariamedikament gegen Covid-19

Hydroxychloroquin wird nicht mehr verabreicht

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie hat wohl kaum ein anderes Medikament so stark die Öffentlichkeit polarisiert wie Hydroxychloroquin. Neue Studien belegen nun das, was viele Ärzte und Forscher bereits vermuteten: Das Malariamedikament ist für die Behandlung von Covid-19 ungeeignet.

Wiederöffnung im "Garer Quartier"

Ein Viertel im Überlebensmodus

Erst die Trambaustellen, dann die Pandemie: Die Geschäfte im Bahnhofsviertel schlittern von einer Krise in die nächste. Die Ladeninhaber durften vor zwei Wochen wieder eröffnen. Das lässt sie zwar vorsichtig aufatmen – ihre Hoffnung auf bessere Zeiten ist allerdings nach wie vor klein. 

Häusliche Gewalt

Hilferufe in Corona-Zeiten schwer möglich

Zu Hause ist nicht für alle ein sicherer Ort. Besonders schlimm waren die Wochen des Lockdown für Opfer häuslicher Gewalt. Hilfsorganisationen konnten die Betroffenen nur schwer aus der Ferne schützen. Die Behörden vermuten eine hohe Dunkelziffer.

Frauen in der Corona-Krise

Ein Rückschlag für die Gleichstellung

Homeoffice, Homeschooling, Haushalt: Mütter und Väter haben in der Corona-Pandemie eine besonders hohe Last zu tragen. Dabei zeigt sich aber, dass eine gerechte Aufgabenteilung kaum möglich ist. Und das, obwohl Frauen oft systemrelevante Berufe ausüben.

"Wanteraktioun" im Fokus

Obdachlose werden in der Krise vernachlässigt

Kein Zuhause, keine Versicherung, keine ausreichende medizinische Betreuung: Obdachlose sind in der Coronavirus-Pandemie in einer besonders prekären Lage. Die Hilfsorganisation „Médecins du monde“ kritisiert die Regierung und fordert einen langfristigen Plan.

5G-Frequenzen

Der lange Weg zum superschnellen Netz

5G wird weltweit als das Mobilfunknetz der Zukunft angepriesen. Mit reichlich Verspätung will auch Luxemburgs Regierung das Projekt vorantreiben. Erste Anbieter haben die Technologie bereits getestet. Und das Ringen um die Frequenzen ist im vollen Gange.

Behandlung von Covid-19-Patienten

Staat mietet Rehazentrum Colpach für 13,5 Millionen Euro

Dem Schloss Colpach wird während der Pandemie eine neue Rolle zugeteilt: Im Rehazentrum des Roten Kreuzes sollen nur noch Covid-19-Patienten aufgenommen werden. Das bringt auch eine große Veränderung bei der Finanzierung des Zentrums mit sich.

Praxen dürfen wieder öffnen

Ein neuer medizinischer Alltag

Knapp sieben Wochen fokussierte sich die Medizin auf die Corona-Patienten. Die Lage scheint momentan unter Kontrolle, die Zahlen der Ansteckungen gehen zurück. Nun dürfen sich Ärzte wieder vermehrt um Nicht-Covid-19-Patienten kümmern – deren Bedürfnisse wurden nämlich stark vernachlässigt.