Laurent Schmit

Laurent Schmit ist stellvertretender Chefredakteur und Herausgeber von Reporter.lu. Nach seinem Geschichtsstudium arbeitete er für die Zeitschrift "Forum" sowie als Wirtschaftsredakteur des "Luxemburger Wort". Für Reporter.lu widmet er sich vor allem den Themen an der Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft.

Spanische Grippe in Luxemburg

„Alle Ansammlungen von Menschen tunlichst vermeiden“

Was uns heute einzigartig erscheint, ist es nicht: Auch vor knapp 100 Jahren schlossen wegen einer Pandemie Schulen, Kinos und Cafés. Tausende Menschen starben. Einblicke in ein unbekanntes Kapitel der Luxemburger Geschichte und was wir daraus lernen können.

Regierung prüft Anpassungen

Pause in der Klimapolitik

Luxemburg hat inzwischen drei Monate Rückstand mit dem Klima- und Energieplan, den jedes EU-Land erstellen muss. Doch das Coronavirus beeinträchtigt auch die Klimapolitik. Die Regierung will sich nun Zeit lassen, um mögliche Anpassungen an ihrem Plan vorzunehmen.

Rettungsschirm mit Lücken und Tücken

Im Kampf gegen die drohende Rezession

Knapp neun Milliarden Euro stellt die Regierung bereit, um möglichst viele Unternehmen durch die anhaltende Coronavirus-Krise zu bringen. Der Rettungsschirm hat jedoch einige Lücken, warnen die Wirtschaftsvertreter. Es droht eine Rezession mit ungewissem Ausmaß.

Cum-Ex-Prozess in Bonn

Zwei Ex-Banker verurteilt

Haftstrafen auf Bewährung und Rückzahlung von knapp 190 Millionen Euro: So lautet das Urteil im ersten strafrechtlichen Cum-Ex-Prozess. Das Landgericht Bonn setzt damit ein klares Zeichen in diesem Musterverfahren. Es gibt mehrere Verbindungen nach Luxemburg.

EU-Kommission genehmigt Hilfen

300 Millionen Euro für Luxemburgs Wirtschaft

Noch arbeitet das Parlament an neuen staatlichen Beihilfen für Unternehmen, die unter der Corona-Krise leiden. Eine erste Hürde ist aber genommen: Brüssel hat grünes Licht gegeben. Im Vergleich zu anderen Ländern bleibt Luxemburgs Rettungspaket aber sehr bescheiden.

Staatliche Hilfe für Unternehmen

„Zu wenig, zu langsam, zu bürokratisch“

Die Politik arbeitet mit Hochdruck am Gesetz für Beihilfen für Unternehmen. Diese sollen der Wirtschaft helfen, die Coronavirus-Krise zu überbrücken. Doch Handels- und Handwerkskammer kritisieren die Vorlage heftig. Trotz Zugeständnissen der Regierung.

Luxemburg und das Coronavirus

Seuchenbekämpfung wie Anno 1885

Um das Coronavirus einzudämmen, schränkt die Regierung das öffentliche Leben weitgehend ein. Dazu greift sie als rechtliche Grundlage auf ein Gesetz von 1885 zurück. Das ist zwar praktisch, aber der Text ist für die aktuelle Lage nicht gedacht. Das erfordert eine sehr pragmatische Auslegung.

Coronavirus-Pandemie

Die möglichen Folgen für die Wirtschaft

11. September, Finanzkrise, Eurokrise: Es fehlt nicht an Vergleichen, wie schlimm die Coronavirus-Pandemie für die Wirtschaft werden könnte. Das jetzt beschlossene komplette Herunterfahren des öffentlichen Lebens hat drastische Folgen. Doch es gibt auch Grund zur Hoffnung.

Max-Planck-Institut Luxemburg

Mobbing-Vorwürfe werden offiziell untersucht

Die Max-Planck-Gesellschaft leitet formelle Ermittlungen ein. Ihr untersteht das Tochterinstitut mit Sitz in Kirchberg. Eine interne Umfrage hatte Probleme mit Mobbing und psychischer Belästigung offengelegt. Das Forschungsministerium hält sich bedeckt.