Laurent Schmit

Laurent Schmit, Jahrgang 1984, ist Redakteur und Teilhaber bei REPORTER. Nach seinem Geschichtsstudium in Luxemburg, Brüssel und Freiburg arbeitete er unter anderem als Autor und Koordinator der Zeitschrift "Forum" sowie als Wirtschaftsredakteur des "Luxemburger Wort". Für REPORTER widmet sich Laurent Schmit vor allem den Themen an der Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft. 2019 war er Teil der europaweiten, preisgekrönten investigativen Recherche "Grand Theft Europe".

Covid-19-Prävention in den Schulen

Eine Million Euro für 9.000 CO2-Melder

Seit Anfang Januar und bis zu den Karnevalsferien werden an den Luxemburger Schulen Messgeräte zur Luftqualität verteilt. Sie sollen als Erinnerung für regelmäßiges Lüften dienen und so Corona-Infektionen vorbeugen. Die Regierung ließ sich aber viel Zeit bei der Anschaffung.

Cum-Ex-Geschäfte

Zu gut, um legal zu sein

Für die Verteidiger der dubiosen Aktiendeals sind sie völlig legal, ein deutscher Richter nannte die Geschäfte jedoch eine „kriminelle Glanzleistung“. Ein Urteil des Kölner Finanzgerichts erlaubt Einblicke in die Konstruktion von Cum-Ex-Geschäften am Beispiel des Luxemburger Sheridan-Fonds.

Polizei-Datenbanken

Wenn es mit dem Datenschutz mal wieder länger dauert

Die Affäre um die Datenbanken von Polizei und Justiz sorgte 2019 für politischen Sprengstoff. Nach langem Zögern will die Regierung nun nachbessern, gibt sich aber überaus großzügige Übergangsfristen. Und das, obwohl Luxemburg bereits jetzt gegen EU-Recht verstößt.

Cum-Ex-Skandal

Luxemburgs Rolle im großen Steuerbetrug

Haftbefehle, Anklagen und eine anstehende Prozesswelle: Die deutsche Justiz macht ernst in der Aufarbeitung der Cum-Ex-Affäre. In den Dokumenten taucht Luxemburgs Finanzplatz immer wieder auf. Die hiesigen Töchter der Warburg-Bank spielten bei den obskuren Aktiendeals eine besondere Rolle.

Minderwertiges Schutzmaterial

Regierung kaufte 850.000 gefälschte Masken

Nach einer Recherche von Reporter.lu über gefälschte Atemschutzmasken des Typs FFP2 ließ die „Cellule logistique“ des Luxemburger Krisenstabs den nationalen Lagerbestand testen. Erst nach Monaten räumt die Regierung nun ein: Ein beachtlicher Teil der Masken war mangelhaft.

Analyse zur Krisenpolitik

Regieren ohne Rücksicht auf Fakten

Die Experten warnen, die Regierung lockert: Ein kritischer Bericht des Gesundheitsministeriums wird ignoriert und kurzerhand politisch umgedeutet. Die Zahlen, die die Regierung letztlich vorlegt, passen nicht zu ihren Entscheidungen. Eine Analyse zu einer unübersichtlichen Lage.

Uiguren in China

Verdacht auf Zwangsarbeit bei Maskenherstellung

Internationale Großhändler verkaufen in Europa Masken und anderes Schutzmaterial von chinesischen Herstellern, die mutmaßlich auf Zwangsarbeit zurückgreifen. Uiguren werden gezwungen, in den Fabriken zu arbeiten. Das ist das Ergebnis einer internationalen Recherche.

Antivirales Medikament

Luxemburg kauft 115 Dosen Remdesivir

Remdesivir gilt als mögliches Mittel gegen Covid-19. Trotz negativer Studien zur Wirksamkeit hat das Gesundheitsministerium für knapp 40.000 Euro über 100 Dosen des Arzneimittels für etwa 20 Patienten gekauft. Die „Santé“ will die Verwendung des Medikaments zudem weiter prüfen.

Luxemburgs Impfstrategie

Das Gesundheitssystem hat Vorrang

Der nationale Ethikrat empfiehlt, vorrangig das Personal des Gesundheitssektors zu impfen. Die knappe Stellungnahme der Experten lässt der Regierung viel Spielraum. Ältere Menschen sollen erst in einer zweiten Phase geimpft werden. Damit geht Luxemburg einen Sonderweg.