Laurent Schmit

Laurent Schmit, Jahrgang 1984, ist Redakteur bei REPORTER. Nach seinem Geschichtsstudium in Luxemburg, Brüssel und Freiburg arbeitete er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Freiburg. Es folgten mehr als drei Jahre als Autor und Koordinator der Zeitschrift "Forum". In den vergangenen Jahren war er als Wirtschaftsredakteur des "Luxemburger Wort" tätig. Für REPORTER wird Laurent Schmit sich vor allem den Themen an der Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft sowie dem digitalen und ökologischen Wandel der Gesellschaft widmen.

Soupçons d’escroquerie fiscale

Le scandale CumEx concerne aussi le Luxembourg

Fin décembre, la Justice a perquisitionné plusieurs locaux de sociétés luxembourgeoises. Selon les recherches menées par REPORTER, l’enquête concerne une affaire d’escroquerie fiscale dépassant les dix millions d’euros. C’est la première fois que l’Etat luxembourgeois subit un préjudice suite aux opérations CumEx.

Kommentar zum Cum-Ex-Skandal

Eine teure Lektion

Immer wieder sind Luxemburger Finanzakteure in dubiose Geschäfte, ja manchmal gar in kriminelle Aktivitäten wie den Cum-Ex-Steuerbetrug verwickelt. Das liegt auch an einer mangelhaften Aufsicht. Ein Kommentar.

Cum-Ex-Affäre

Luxemburger Rulings für dubiose Aktiendeals

Gegen den Briten Sanjay Shah wird in Luxemburg wegen Steuerbetrug ermittelt. Der Clou: Laut seiner Aussage soll die Steuerverwaltung Geschäfte vorab genehmigt haben, die den Staat über zehn Millionen Euro kosteten. Und es gibt Hinweise, dass es weitere Fälle gibt.

Luxemburg zählt zu Cum-Ex-Opfern

Verdacht auf Steuerbetrug in Millionenhöhe

Ende Dezember führte die Justiz Hausdurchsuchungen bei mehreren luxemburgischen Gesellschaften durch. Die Ermittlungen betreffen laut Recherchen von REPORTER einen mutmaßlichen Steuerbetrug von mehr als zehn Millionen Euro. Es ist der erste Fall, in dem der Luxemburger Staat Schaden durch Cum-Ex-Geschäfte erlitt.

Ein realistisches Szenario

Der Tag, an dem die Briefkästen verschwanden

Wir sind im Jahr 2025. Luxemburg ist nicht mehr das Land mit den vielen Briefkastenfirmen. Ihr Verschwinden hinterlässt ein tiefes Loch im Staatshaushalt, leere Bürohäuser und ratlose Politiker. Ein Szenario.

Umsetzung der Atad-Richtlinie

Ein neues Gesetz gegen Steuervermeidung

Am 1. Januar treten neue Regeln in Kraft, die die Steuervermeidung von Konzernen verhindern sollen. Doch was bedeutet diese Umsetzung der sogenannten Atad-Richtlinie für die Luxemburger Wirtschaft und um was geht es genau? Zehn Fragen und Antworten.

Widersprüche des „Gratis“-Transport

Ein leichtsinniges Geschenk

Premierminister Xavier Bettel freut sich über die zahlreichen internationalen Presseberichte zum „gratis“ öffentlichen Transport. Doch weder die Ziele der Maßnahme, noch ihr Kostenpunkt sind klar. Gewerkschaften und Busbetreiber warnen vor den Folgen.

Kostenloser öffentlicher Transport

Der Mythos der sozialen Maßnahme

Mobilitäts- und Transportminister François Bausch verkauft den „gratis“ öffentlichen Transport als Teil einer Sozialpolitik. Doch das Argument ist wenig stichhaltig angesichts der bestehenden Hilfen für Geringverdiener. Fehlende oder unangepasste Buslinien sind deutlich problematischer.

Chinesisches Staatsunternehmen wird Aktionär

Ein heikler Partner für den Energiekonzern Encevo

Der Konzern China Southern Power Grid hält seit kurzem ein Viertel der Anteile an Encevo, dem Mutterhaus von Enovos und Creos. Damit ist ein chinesischer Staatskonzern wesentlich am Luxemburger Strom- und Gasnetz beteiligt. Die Gründe bleiben umstritten.