Laurent Schmit

Laurent Schmit, Jahrgang 1984, ist Redakteur und Teilhaber bei REPORTER. Nach seinem Geschichtsstudium in Luxemburg, Brüssel und Freiburg arbeitete er unter anderem als Autor und Koordinator der Zeitschrift "Forum" sowie als Wirtschaftsredakteur des "Luxemburger Wort". Für REPORTER widmet sich Laurent Schmit vor allem den Themen an der Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft. 2019 war er Teil der europaweiten, preisgekrönten investigativen Recherche "Grand Theft Europe".

IT-Projekt

PwC entwickelt Risikomanagement für Steuerverwaltung

Für fast eine Million Euro erhielt das Beratungsunternehmen PwC den Auftrag, ein System zu entwerfen, das Daten der Steuerverwaltung bündelt und eine Risikoanalyse ermöglicht. So sollen Kontrollen gezielter durchgeführt und Steuersünder gefunden werden.

Fragwürdige Strategie

Warum Luxemburg so langsam impft

Impfstoff wird gebunkert, Impfzentren sind im Leerlauf, die Pannen häufen sich: Die Regierung lässt im Kampf gegen die Pandemie wertvolle Zeit verstreichen. Das liegt nicht nur an den Lieferengpässen. Die Kommunikation ist unübersichtlich und die Umsetzung mitunter chaotisch. 

Insolvenz

Kein „Recht auf Vergessenwerden“ für Firmen

Ein Unternehmen klagte gegen das Handelsregister, damit Einträge über eine Insolvenz dort gelöscht werden. Vor Gericht argumentierte die Gesellschaft mit dem „Recht auf Vergessenwerden“. In zweiter Instanz wiesen die Richter diese Einwände ab und gaben dem öffentlichen Interesse den Vorrang.

Elektromobilität

„Nicht zielführende Subventionen“

Trotz großzügiger Förderung von Elektroautos sind die neuen Autos in Luxemburg mehrheitlich schlecht fürs Klima, kritisiert der „Mouvement écologique“. Auch Steuererhöhungen müssten zur Lenkung des Marktes dienen. Transportminister François Bausch und der Autohandel sehen das anders.

Energiecharta-Vertrag

Luxemburg wird zum Schauplatz einer Milliarden-Affäre

Luxemburgs Gerichte sind Schauplatz eines Streits zwischen Kasachstan und einem der reichsten Männer Moldawiens. Es geht um Schadensersatz für eine Gasförderung in der zentralasiatischen Republik. In den Streit werden auch Luxemburger Unternehmen hineingezogen.

Cum-Ex-Skandal

Opposition kritisiert „Nonchalance“ der Steuerverwaltung

Nichts Genaues weiß man nicht: Zusammengefasst ist das die Antwort des Finanzministers auf eine parlamentarische Anfrage zu Luxemburgs Rolle bei Cum-Ex-Geschäften. Die Oppositionspartei CSV kritisiert, dass der Steuerschaden für den Staat nicht ernst genommen werde.

Erlös von 52 Millionen Euro

Bistum verkauft künftigen Sitz des „Luxemburger Wort“

„Lafayette“, die Holding des Erzbistums, hat den neuen Sitz des „Luxemburger Wort“ in Howald an einen deutschen Immobilienfonds für 52 Millionen Euro veräußert. Der Bau steht kurz vor der Fertigstellung. Das Projekt war zuvor ein Joint-Venture mit dem Bauunternehmen Soludec.

EU-Steuertransparenz

Luxemburg gibt Blockade neuer Regeln auf

Konzerne sollen öffentlich machen, wo sie welche Gewinne und Steuern verbuchen. Am Donnerstag fand sich im EU-Ministerrat erstmals eine Mehrheit für diese zusätzliche Transparenz in der Steuerpolitik. Luxemburg vollzog eine Kehrtwende und will in der Frage nicht mehr blockieren.

Staatliche Covid-19-Kampagnen

Zwischen Information und Subvention

Im Jahr 2020 hat der Staat mehr als 1,3 Millionen Euro für Werbeanzeigen in Luxemburgs Medien ausgegeben. Bei der Bewältigung der Coronavirus-Krise lohnen sich diese Kampagnen für beide Seiten. Für die Regierung ist diese Praxis auch ein Beitrag zur Bekämpfung der Pressekrise.