Laurent Schmit

Laurent Schmit, Jahrgang 1984, ist Redakteur und Teilhaber bei REPORTER. Nach seinem Geschichtsstudium in Luxemburg, Brüssel und Freiburg arbeitete er unter anderem als Autor und Koordinator der Zeitschrift "Forum" sowie als Wirtschaftsredakteur des "Luxemburger Wort". Für REPORTER widmet sich Laurent Schmit vor allem den Themen an der Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft. 2019 war er Teil der europaweiten, preisgekrönten investigativen Recherche "Grand Theft Europe".

"Pegasus"-Affäre

Deutsches BKA nutzt umstrittene Spionagesoftware

Das deutsche Bundeskriminalamt nutzt eine eingeschränkte Version der Software Pegasus des israelisch-luxemburgischen Herstellers NSO. In Ungarn sind neue Beweise aufgetaucht, dass die Opposition von den Behörden überwacht wird. Die Luxemburger Regierung hält sich weiter bedeckt.

Buchkritik zu „Premonition“

Warum die USA in der Pandemie versagten

Wie kam es dazu, dass die USA von der Pandemie so schwer betroffen sind? Der Bestsellerautor Michael Lewis kommt zum Schluss: Es war nicht nur Trump. Scheuklappendenken, fehlender politischer Mut und bürokratische Hürden zeigen Parallelen zu Luxemburg auf.

Medizinisches Cannabis

„Santé“ vergibt Auftrag über 4,7 Millionen Euro

Steigende Nachfrage in Luxemburg und weltweite Lieferengpässe bereiteten dem Gesundheitsministerium Probleme, die nötigen Mengen an medizinischem Cannabis zu beschaffen. Im Juli wurde ein Vertrag mit dem Marktführer unterschrieben, der im September liefern soll.

IPCC-Klimabericht

Experten warnen, Regierung wartet auf Konsens

Eine Erderwärmung um zwei Grad sei deutlich gefährlicher als eine um 1,5 Grad, warnt der neue IPCC-Bericht. Nur drastische Senkungen der CO2-Emissionen könnten die Zunahme von Wetterextremen verhindern. Die Regierung sieht dennoch keinen Bedarf, ihre Klimapolitik anzupassen.

Staatliche Bürgschaften

Diese Unternehmen nahmen Corona-Kredite auf

Unternehmen sollten durch Bürgschaften des Staates einfacher an Kredite kommen, um die Krise zu überwinden. Doch bis Ende Juni wurden nur sechs Prozent der verfügbaren Mittel abgerufen. Unsere Datenanalyse zeigt, welche Firmen und Branchen auf diese Hilfe zurückgriffen.

Cum-Ex-Skandal

Belgien will 45 Millionen Euro zurück

Die belgische Steuerbehörde hat in New York sieben Zivilklagen gegen Pensionsfonds und Finanzmanager lanciert. Durch Cum-Ex-Geschäfte mit Aktien belgischer Unternehmen sollen die Akteure den Staat um 45 Millionen Euro betrogen haben. Die Investoren sind auch in Luxemburg bekannt.

"Large Scale Testing"

Umstrittener Strategiewechsel

Ursprünglich sollte das LST nur Stichproben der Bevölkerung testen. Doch seit Ende Juni kann jeder einen Testtermin buchen. Die Regierung nennt dies eine Anpassung der eigenen Kampagne. Doch an dem Strategiewechsel wird auch grundsätzliche Kritik laut.

Spionagesoftware "Pegasus"

Ein diplomatischer Ernstfall für Luxemburg

Der Skandal um den Missbrauch der Spionagesoftware „Pegasus“ durch autoritäre Regimes zieht immer weitere Kreise. Im Firmengeflecht des Herstellers NSO spielen Luxemburger Gesellschaften eine wichtige Rolle. Die Regierung verfolgt dabei eine ambivalente Strategie.

Urteil des Bundesgerichtshofs

Cum-Ex-Geschäfte sind strafbar

Der deutsche Bundesgerichtshof bestätigte ein Urteil des Bonner Landgerichts, wonach die Rückforderung nie gezahlter Steuern auf Dividenden als strafbare Steuerhinterziehung zu werten ist. Die Entscheidung dürfte auch Auswirkungen auf Luxemburger Finanzakteure haben.