Luxemburg hat inzwischen drei Monate Rückstand mit dem Klima- und Energieplan, den jedes EU-Land erstellen muss. Doch das Coronavirus beeinträchtigt auch die Klimapolitik. Die Regierung will sich nun Zeit lassen, um mögliche Anpassungen an ihrem Plan vorzunehmen.

Die Deadline war Ende Dezember, doch Luxemburg hat weiterhin keinen Klima- und Energieplan nach Brüssel geschickt. Die Regierung ist aber einen Schritt weiter: Die Beratungsphase, die Ende März endete, sei erfolgreich gewesen, heißt es aus dem Energieministerium. 328 Privatpersonen sowie Verbände haben Stellungnahmen eingereicht. Die Ziele des Klimaplans würden eine breite Unterstützung finden. Doch es werde eine ehrgeizigere CO2-Steuer gefordert, heißt es aus dem Ministerium.

Votum Klima hatte eine Vorlage online gestellt, die Bürger an die Regierung schicken konnten. 293 Reaktionen sind auf diese Initiative zurückzuführen, sagt Raymond Aendekerk, einer der Sprecher des Zusammenschlusses von 23 Luxemburger NGOs, auf Nachfrage von REPORTER …