Laurent Schmit

Laurent Schmit, Jahrgang 1984, ist Redakteur und Teilhaber bei REPORTER. Nach seinem Geschichtsstudium in Luxemburg, Brüssel und Freiburg arbeitete er unter anderem als Autor und Koordinator der Zeitschrift "Forum" sowie als Wirtschaftsredakteur des "Luxemburger Wort". Für REPORTER widmet sich Laurent Schmit vor allem den Themen an der Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft. 2019 war er Teil der europaweiten, preisgekrönten investigativen Recherche "Grand Theft Europe".

Wachsende Ungleichheit

Warum privates Vermögen höher besteuert werden muss

Die Luxemburger Politik meidet das Thema Vermögensteuer wie der Teufel das Weihwasser. Doch die weltweit aufkommende Debatte über Mittel gegen wachsende Ungleichheit und schwindende Einnahmequellen der Staaten zeigt, dass es ein Thema der Zukunft ist. Eine Analyse.

CSV-Präsident Frank Engel

Brisanter Nebenjob bei Militärunternehmen

Der neue CSV-Präsident hat seit 14 Jahren Verbindungen zu einem privaten Sicherheits- und Militärunternehmen. Global Strategies Group ist weltweit aktiv – darunter im Irak und in Afghanistan. Es ist ein Beispiel für die mangelnde Regulierung von Sicherheitsfirmen.

Halboffizielle Afrikareisen

Die diplomatischen Stunts des Frank Engel

Der neue CSV-Präsident sieht sich als Freund Afrikas. Ende 2018 reiste Frank Engel nach Mauretanien und in die Zentralafrikanische Republik – auf Einladung des jeweiligen Staatschefs. Mit seinem Mandat als Europaabgeordneter hatten die Aufenthalte wenig zu tun.

Kommentar zur Steuerharmonisierung

Junckers wundersame Wandlung

Vom Saulus zum Paulus: Der ehemalige Premier Luxemburgs blockierte die Steuerharmonisierung in der EU während Jahrzehnten. Nun will er als Kommissionspräsident die Einstimmigkeit in Steuerfragen abschaffen. Luxemburg sollte seiner Wandlung folgen. Ein Kommentar.

Soupçons d’escroquerie fiscale

Le scandale CumEx concerne aussi le Luxembourg

Fin décembre, la Justice a perquisitionné plusieurs locaux de sociétés luxembourgeoises. Selon les recherches menées par REPORTER, l’enquête concerne une affaire d’escroquerie fiscale dépassant les dix millions d’euros. C’est la première fois que l’Etat luxembourgeois subit un préjudice suite aux opérations CumEx.

Kommentar zum Cum-Ex-Skandal

Eine teure Lektion

Immer wieder sind Luxemburger Finanzakteure in dubiose Geschäfte, ja manchmal gar in kriminelle Aktivitäten wie den Cum-Ex-Steuerbetrug verwickelt. Das liegt auch an einer mangelhaften Aufsicht. Ein Kommentar.

Cum-Ex-Affäre

Luxemburger Rulings für dubiose Aktiendeals

Gegen den Briten Sanjay Shah wird in Luxemburg wegen Steuerbetrug ermittelt. Der Clou: Laut seiner Aussage soll die Steuerverwaltung Geschäfte vorab genehmigt haben, die den Staat über zehn Millionen Euro kosteten. Und es gibt Hinweise, dass es weitere Fälle gibt.

Luxemburg zählt zu Cum-Ex-Opfern

Verdacht auf Steuerbetrug in Millionenhöhe

Ende Dezember führte die Justiz Hausdurchsuchungen bei mehreren luxemburgischen Gesellschaften durch. Die Ermittlungen betreffen laut Recherchen von REPORTER einen mutmaßlichen Steuerbetrug von mehr als zehn Millionen Euro. Es ist der erste Fall, in dem der Luxemburger Staat Schaden durch Cum-Ex-Geschäfte erlitt.

Ein realistisches Szenario

Der Tag, an dem die Briefkästen verschwanden

Wir sind im Jahr 2025. Luxemburg ist nicht mehr das Land mit den vielen Briefkastenfirmen. Ihr Verschwinden hinterlässt ein tiefes Loch im Staatshaushalt, leere Bürohäuser und ratlose Politiker. Ein Szenario.