Im Live-Interview mit REPORTER spricht Claude Wiseler über eine mögliche Rentenreform, fehlende rote Linien und über seinen guten Draht zu Xavier Bettel. Alle Highlights des Abends und das Video zum Nachschauen.

Er ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Claude Wiseler hat sich am Freitag bei REPORTER Live den Fragen von Christoph Bumb gestellt und ist so aufgetreten, wie man ihn kennt: ruhig, besonnen, vorsichtig.

Dabei ist es genau das, was ihm gerne vorgeworfen wird. Er sei „zu nett für die Politik“, zu sanft, zu nachdenklich. Alles Kritiken, die ihm bekannt sind. „Mir geht es darum, meine Ideen und Visionen zu erklären“, stellt Wiseler klar. „Und dass ich das manierlich und nett rüberbringe, ist bei mir nun einmal so. Warum soll ich schreien und frech werden, um Politik zu machen?“ Das sei nicht seine Art.

Er glaube außerdem, dass Menschen genug von Politikern haben, die sonst nichts machen würden als „een dem aneren eng op d’Bëlz ze haen.“

„Ich bin nicht die Mutter der Tram“

Diplomatisch blieb Claude Wiseler auch beim Thema Tram. Wer ist denn nun der Vater oder die Mutter des Projekts? Er oder Infrastrukturminister Francois Bausch? Da gingen die Meinungen der beiden Politiker in der Vergangenheit weit auseinander. Sowohl Wiseler als auch Bausch beanspruchten den Titel für sich.