Im Prozess um die „CSV-Frëndeskrees“-Affäre beantragte die Staatsanwaltschaft am letzten Verhandlungstag die Verurteilung aller Beschuldigten. In ihren Augen handelte es sich bei dem Arbeitsverhältnis, das der damalige Parteipräsident Frank Engel von Juni bis Dezember 2020 mit der ASBL unterhielt, zweifelsfrei um eine Scheinbeschäftigung. Auch die Erstattung von Frank Engels Sozialbeiträgen durch die Partei sei nicht rechtens gewesen, so die Anklage.

Für Frank Engel forderte der Vertreter der Staatsanwaltschaft, Félix Wantz, am Dienstag neun Monate Haft sowie eine „angemessene“ Geldbuße. Die Haftstrafe könne aber integral zur Bewährung ausgesetzt werden, so der Substitut. Der ehemalige Parteipräsident habe sich der Fälschung, der Verwendung von Fälschungen, des Betrugs, des Vertrauensmissbrauchs sowie der Geldwäsche schuldig gemacht …