Pit Scholtes

Pit Scholtes ist seit 2020 Teil der Redaktion von Reporter.lu. Nach seinem Studium der Journalistik und Sprachwissenschaften arbeitete er einige Jahre als Englisch-Lehrer sowie als Lokalredakteur beim "Luxemburger Wort". Als Reporter widmet er sich heute einer ganzen Bandbreite von politischen und sozialen Themen.

Staatlich gefördertes Millionen-Business

Das System „SuperDrecksKëscht“

Die „SuperDrecksKëscht“ klingt wie eine Erfolgsgeschichte. Mit der Initiative hat der Staat jedoch für eine private Firma eine Monopolstellung geschaffen, die in der Branche immer mehr für Unmut sorgt. Es geht um viele Millionen Euro Steuergelder und eine jahrzehntelange Männerfreundschaft.

Entstehung der "SuperDrecksKëscht"

Eine Erfolgsgeschichte mit Beigeschmack

Seit über 30 Jahren führt die gleiche Firma die Aktion „SuperDrecksKëscht“ für den Staat aus. Beide Seiten profitieren von der Partnerschaft. Die immer mächtigere Marktposition von „Oeko-Service Luxemburg“ wurde dabei von Regierungen unterschiedlicher Couleur politisch geduldet.

"Contournement" in Hesperingen

Bauarbeiten sollen 2023 beginnen

Das Mobilitätsministerium stellt beim Bau der Ortsumgehung für Hesperingen erstmals ein konkretes Datum in Aussicht. Bürgermeister Marc Lies begrüßt die Zusage des Ministers, sieht jedoch noch Klärungsbedarf im Hinblick auf die Einigung mit Grundstücksbesitzern.

"Crassier" Differdingen

Eine Deponie, die keine sein darf

Der Crassier in Differdingen beschäftigt die Politik weiter, national wie lokal. Die Umweltverträglichkeitsstudie zum Bau einer neuen Deponie ist noch nicht abgeschlossen. Dennoch bewilligten die Gemeinden Sanem und Differdingen eine zusätzliche Aufschüttung auf dem Gelände.

Streit um Kostenübernahme

Stausee-Gemeinden drohen mit Schließung der Strände

Die Attraktivität des Stausees als Naherholungsgebiet sorgt für Streit zwischen dem Staat und den Gemeinden. Grund sind die gestiegenen Kosten für Ticketreservierung und Sicherheitsdienste. Eine Gemeinde hat sich nun bereits zu einer drastischen Maßnahme entschlossen.

Verkehrsentwicklungsplan Stadt Luxemburg

Die Route wird neu berechnet

Die Hauptstadt will sich bis Ende 2022 einen Verkehrsentwicklungsplan geben und sucht dafür nach einem Planungsbüro. Auch die Bürger sollen an der Ausarbeitung beteiligt werden. Politiker und Aktivisten fordern sofortige Maßnahmen, um die Radwege sicherer zu machen.

Parlament beschließt Direkthilfe

15 Millionen Euro für Freiberufler

Das Parlament hat am Mittwoch eine Lücke bei den Corona-Hilfen geschlossen: Selbstständige können nun von einer einmaligen Direkthilfe profitieren. Einigen Abgeordneten geht das nicht weit genug. Sie fordern einen dauerhaften Hilfsmechanismus für Freiberufler, ähnlich der Kurzarbeit.

Schadstoffwerte in Hesperingen

Schlechte Luft, schleppende Lösung

Eine Straße weist landesweit die schlechteste Luftqualität auf. Dass eine Ortsumgehung helfen würde, ist unbestritten. Doch die Regierung zögert seit Jahren mit einer Entscheidung: Das Beispiel Hesperingen zeigt, wie langwierig der Kampf gegen Schadstoffbelastung sein kann.

Nationaler Luftqualitätsplan

Die Luft wird dünn für Luxemburg

Das Umweltministerium hat einen Entwurf seines Luftqualitätsplans veröffentlicht. Die zulässige Frist, in der der Plan an die Europäische Kommission weitergereicht werden musste, war schon lange verstrichen. Und auch inhaltlich gibt es Kritik an den Luxemburger Projektionen.