Michèle Zahlen

Michèle Zahlen, Jahrgang 1986, ist studierte Germanistin und Absolventin der Burda Journalistenschule. Nach einem Volontariat bei der Zeitschrift "Elle" in München arbeitete sie mehrere Jahre als Online- und Wirtschaftsjournalistin beim "Luxemburger Wort" sowie beim Wochenmagazin "Télécran". Als Redakteurin bei REPORTER schreibt Michèle Zahlen über Politik und Gesellschaftsthemen.

Kommentar zur Legalisierung von Cannabis

(K)ein Freifahrtschein fürs Kiffen

Luxemburg will Cannabis legalisieren. Orientiert sich die Regierung am kanadischen Modell, dann wird die weiche Droge auch für Jugendliche entkriminalisiert. Eine zu große Toleranz könnte allerdings falsche Anreize schaffen. Ein Kommentar.

Wenn die CNS nicht zahlt

Die hohen Behandlungskosten für EU-Mitarbeiter

Eine Behandlung, zwei Preise. In Luxemburgs Krankenhäusern kann das vorkommen. Von hohen Rechnungen sind vor allem Mitarbeiter der EU-Institutionen betroffen. Sie sind nicht bei der CNS versichert und müssen deshalb bei der Behandlung draufzahlen. Ein Überblick.

Unklarheiten bei Abrechnungen

Das Tarif-Spiel der Ärzte

Zu seinem Arzt hat man ein Vertrauensverhältnis. Der Patient macht, was der Profi empfiehlt. Das kann aber zu Überraschungen bei der Rechnung führen. Das Problem: Manche Mediziner berechnen Leistungen, ohne die Betroffenen darüber in Kenntnis zu setzen. Eine Praxis, die Fragen aufwirft.

Was passiert nach der Fehlgeburt?

Ein schwerer Abschied

Vor allem zu Beginn einer Schwangerschaft ist das Risiko einer Fehlgeburt hoch. Von Betroffenen wird angenommen, dass sie ihr Leben danach normal weiterführen. Dabei ist nicht nur die Fehlgeburt selbst, sondern auch die medizinische Prozedur für die wenigsten Frauen leicht zu verarbeiten. 

Der schwere Umgang mit Fehlgeburten

Wenn das Wunschkind nicht kommt

Partnerschaft, Haus, Kind: Familienplanung ist oft Teil des Lebenstraums. Doch nicht immer geht er in Erfüllung. 15 bis 20 Prozent aller Schwangerschaften enden in den ersten drei Monaten. Viele erleben eine Fehlgeburt als großen Verlust – darüber gesprochen wird aber nur selten.

Von der verbotenen zur gefeierten Medizin

Wo kiffen für die Gesundheit erlaubt ist

In Luxemburg ist medizinisches Cannabis seit Sommer 2018 offiziell erlaubt. Wirklich rund läuft der Umgang damit aber noch nicht. Dabei gibt es genügend internationale Vorreiter, an denen man sich hätte orientieren können. Ein Überblick.

Medizinisches Cannabis

Eine Therapieform mit Startschwierigkeiten

Seit Sommer vergangenen Jahres ist in Luxemburg Cannabis für medizinische Zwecke erlaubt. Damit wird Patienten eine ganz neue Therapieform angeboten. Das hört sich gut an – in der Praxis stoßen Ärzte, Apotheker und Patienten aber immer noch auf Probleme.

Zusatzversicherungen in Luxemburg

Rundumversorgung hat ihren Preis

Das Geschäft mit den Zusatzversicherungen boomt, auch in Luxemburg. Dabei ist die gesetzliche Gesundheitsversorgung eigentlich besser als in anderen europäischen Staaten. Und doch fördert das System in bestimmten Fällen eine Zwei-Klassen-Medizin. 

Tarife der Zusatzversicherungen

Augen und Zähne werden teuer

Zusatzversicherungen sind vor allem für Zähne und Augen besonders beliebt. Hier zahlt die Gesundheitskasse wenig, es fallen aber hohe Kosten an. Ein Problem ist dabei auch die Nomenklatur. Der veraltete Leistungskatalog von Ärzten und CNS macht eine bessere Rückerstattung fast unmöglich.