Laurent Schmit

Laurent Schmit, Jahrgang 1984, ist Redakteur und Teilhaber bei REPORTER. Nach seinem Geschichtsstudium in Luxemburg, Brüssel und Freiburg arbeitete er unter anderem als Autor und Koordinator der Zeitschrift "Forum" sowie als Wirtschaftsredakteur des "Luxemburger Wort". Für REPORTER widmet sich Laurent Schmit vor allem den Themen an der Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft. 2019 war er Teil der europaweiten investigativen Recherche "Grand Theft Europe".

Hintergründe der Koalitionsverhandlungen

Risiken und Nebenwirkungen einer Steuerreform

Der Druck der Lobbys wächst, um den Steuersatz für Unternehmen deutlich zu senken. Doch es stehen Hunderte Millionen Euro pro Jahr auf dem Spiel. Die Koalitionäre stehen vor einem komplexen und gefährlichen Puzzlespiel. Eine Analyse.

Der Wahlerfolg und die Folgen

Die Grünen müssen jetzt liefern

Auf das Feiern folgt die Arbeit. Déi Gréng wurden von den Wählern für ihre erste Regierungsbeteiligung fürstlich belohnt. Das ist ein deutlicher Auftrag, aber auch ein Anspruch: Sie werden sich stärker als bisher gegen die beiden Partner durchsetzen müssen. Eine Analyse.

Analyse zur Piratenpartei

Der Niedergang einer guten Idee

Die Piraten traten an, Politik anders zu machen. Doch vom anfänglichen Idealismus bleibt heute nicht viel. Irgendwie einen Parlamentssitz erobern, lautet das Motto. Das Scheitern hat auch mit dem Luxemburger Wahlsystem zu tun. Eine Analyse.

François Bausch im Interview

„Wir Grünen müssen Selbstkritik üben“

Tanktourismus, Staus, Baupreise: Um Luxemburgs Probleme in den Griff zu bekommen, sind die nächsten fünf Jahre entscheidend. Davon ist Nachhaltigkeitsminister François Bausch überzeugt. Der Spitzenkandidat der Grünen weiß aber auch: Mit CSV und LSAP kann er sie einfacher angehen als mit einer DP. 

Die Bilanz des Pierre Gramegna

Der Pragmatiker

Ohne gewählt zu sein und ohne politische Erfahrung übernahm Pierre Gramegna den Schlüsselposten im Kabinett Bettel. Heute ist der DP-Finanzminister in der Rolle des Politikers angekommen – zum Entsetzen seiner Ex-Kollegen aus der Unternehmerwelt. Ein Porträt.

Krisenkommunikation beim „Film Fund“

Unter dem Scheinwerfer

Die Filmbranche wollte eigentlich nur mehr Geld vom Staat. Doch diese aggressive Forderung mündet nun in eine Grundsatzdebatte über Sinn und Zweck der Filmförderung. Das ist längst überfällig. Ein Kommentar.

Staatlich gefördertes Millionengeschäft

Das Finanzgebaren des „Film Fund“

Jahrzehntelang konnte der „Film Fund“ mit großzügiger Unterstützung der Politik über viele Millionen Steuergelder verfügen. Das Ergebnis ist ein künstlich aufgeblähter Sektor, dem es finanziell besser geht als es seine Protagonisten behaupten. Ein Blick hinter die Kulissen einer ganz besonderen Staatsindustrie.

Audit beim "Film Fund"

Das vergiftete Wahlgeschenk für die Filmbranche

Die Filmproduzenten wollen mehr Geld vom Staat. Die Regierung spielt auf Zeit. Kurz vor den Wahlen will Premier Xavier Bettel mit einem Audit die Finanzen des mächtigen „Film Fund“ durchleuchten. Der von der Branche erhofften Budgeterhöhung erteilt er so eine klare Absage.

Die fehlenden Steuern von Fage

Etienne Schneider und das falsche Argument der 60 Millionen

Der Wirtschaftsminister verteidigt die geplante Joghurtfabrik mit dem Verweis auf die hohen Steuern, die der Molkereikonzern in Luxemburg zahlt. Doch er überschätzt die Einnahmen um das Hundertfache.