Janina Strötgen

Janina Strötgen, Jahrgang 1978, ist Redakteurin bei REPORTER. Während ihrem Studium der Politikwissenschaft, Romanistik und Rhetorik sammelte sie erste journalistische Erfahrungen beim SWR, bei den "Stuttgarter Nachrichten" und bei der Deutschen Presse-Agentur. Von 2007 bis 2016 war Janina Strötgen Redakteurin beim "Tageblatt" in Esch/Alzette - darunter drei Jahre lang als Leiterin der Kulturredaktion. Von 2016 bis 2018 war sie als künstlerische Leiterin von "Esch - Europäische Kulturhauptstadt 2022" tätig.

Prekäre Wohnverhältnisse

„Solange wir hier wohnen, bleiben wir die Flüchtlinge“

In jedem zweiten Bett in Flüchtlingsheimen schläft ein Mensch, der bereits ein Bleiberecht besitzt. Der freie Wohnungsmarkt ist für sie kaum eine Alternative. Dadurch sind nicht nur die Heime überfüllt, auch die Integration wird erschwert. So wie bei Anday Meresie und seiner Familie.

Grenzüberschreitende Kooperation

Unsicherheit bei Platzvergabe in Förderschulen

Eine deutsche Förderschule hatte bereits zugesagt. In letzter Minute jedoch verweigert das zuständige Amt die Einschulung von fünf Kindern aus Luxemburg. Als Grund wird Kapazitätsmangel angeführt. Doch der Fall deutet auf ein strukturelleres Problem hin.

Gewalt bei der Geburt

Regierung sieht keine Notwendigkeit zum Handeln

Zwei parlamentarische Anfragen der Abgeordneten Nathalie Oberweis fordern ein politisches Handeln gegen Gewaltanwendungen im Geburtssaal. Das Gesundheitsministerium hat zum jetzigen Zeitpunkt keine konkreten Pläne, um gegen das Phänomen vorzugehen.

Gesetzentwurf

Mobbing soll arbeitsrechtlich verankert werden

Die Regierung hat einen Gesetzentwurf eingereicht, der vorsieht, Mobbing auf dem Arbeitsplatz als eigenständigen Artikel ins Arbeitsgesetz aufzunehmen. Es gelte, ein gesetzliches Vakuum zu schließen, heißt es in der Begründung der Reform von Arbeitsminister Dan Kersch.

Prekarität in der Forschung

Ein Traumberuf für Auserwählte

Überwiegend befristete Verträge sorgen für Prekarität in der Wissenschaft. Das international verbreitete Phänomen macht auch vor der Universität Luxemburg nicht Halt. Auf der Strecke bleibt vor allem die Diversität. Denn Wissenschaftler zu sein, muss man sich leisten können.   

Franz Fayot zieht Bilanz

Kooperationspolitik in Krisenzeiten

Trotz der Einbußen in der nationalen Wirtschaft durch die Pandemie floss auch 2020 mehr als ein Prozent des Bruttoinlandproduktes in die internationale Entwicklungszusammenarbeit. Minister Franz Fayot zog im Parlament eine Bilanz der Kooperationspolitik.

Bakterien und andere Probleme

Vergiftete Stimmung im Studentenwohnheim

Nach einem Legionellenbefund im Trinkwasser eines Studentenwohnheims lässt die Universität das Gebäude nun räumen. Doch einige Studierende protestieren und werfen dem Rektorat schlechtes Management und einen fahrlässigen Umgang mit ihrer Gesundheit vor.

Steigende Zahlen nach Nationalfeiertag

Verstärkte Kontrollen nach Clustern

Die Feiern im Rahmen des Nationalfeiertages haben Konsequenzen: Die Zahlen steigen wieder an, der Inzidenzwert hat die 100 erneut überschritten. Auch die drei Cluster, die seitdem identifiziert wurden, sind laut Gesundheitsbehörde auf Festlichkeiten um den 23. Juni zurückzuführen.

Charta für den Kultursektor

Über die Kunst der Freiheit

Der vom Kulturministerium vorgelegte Deontologiekodex soll ein wichtiges Instrument gegen Intransparenz, Ungleichheiten und Interessenkonflikte werden. Die Methode sagt jedoch viel über das Selbstverständnis der Kunst- und Kulturschaffenden aus. Ein Kommentar.