Janina Strötgen

Janina Strötgen, Jahrgang 1978, ist Redakteurin bei REPORTER. Während ihrem Studium der Politikwissenschaft, Romanistik und Rhetorik sammelte sie erste journalistische Erfahrungen beim SWR, bei den "Stuttgarter Nachrichten" und bei der Deutschen Presse-Agentur. Von 2007 bis 2016 war Janina Strötgen Redakteurin beim "Tageblatt" in Esch/Alzette - darunter drei Jahre lang als Leiterin der Kulturredaktion. Von 2016 bis 2018 war sie als künstlerische Leiterin von "Esch - Europäische Kulturhauptstadt 2022" tätig.

Geflüchtete im Porträt

Alas langer Weg zur neuen Heimat

Eigentlich sollte Luxemburg nur ein kurzer Zwischenstopp im Leben der Alzoubis werden. Doch der syrische Bürgerkrieg dauerte an: Ala betreibt mittlerweile einen Imbiss, seine Kinder gehen hier zur Schule, sprechen Luxemburgisch. Aus ein paar Jahren wurde ein neues Leben.

Geflüchtete im Porträt

Wie Albana sich ihr Leben zurückholt

Albana wurde Opfer von häuslicher Gewalt – wie mindestens jede dritte Frau in Albanien. Als sie 2016 nach Luxemburg kam, hatte sie noch nie zuvor gearbeitet. Ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit kannte sie nicht. Heute ist das anders, doch die Wunden sind geblieben.

Geflüchtete im Porträt

Die ewige Sehnsucht nach Sicherheit

Vor fünf Jahren kam die Ingenieurin Lamia Alaubaidi mit ihrem Sohn Ali aus dem Irak nach Luxemburg. Viel ist seitdem passiert: Der Umzug vom Heim in die eigene Wohnung. Ein abgeschlossenes Studium. Neue Sprachen. Doch ein eigenständiges Leben ohne Angst ist für sie bis heute weit entfernt.

Schriftstellerverband gegründet

Eine Lobby für die Literatur

Seit Anfang des Monats hat Luxemburg wieder einen Schriftstellerverband: „A:LL“. Die Motivation einer neuen Generation von Autoren und Autorinnen, aber auch kulturpolitische Dynamiken haben zu seiner Gründung geführt. Oberstes Ziel ist die weitere Professionalisierung des Sektors.

Geflüchtete im Porträt

„Eines Tages werde ich Chirurg sein“

Vor fünf Jahren kamen Tausende Geflüchtete ins Land. Wo stehen sie heute? Der Afghane Khadem hat Französisch und Luxemburgisch gelernt. Er hat einen festen Job gefunden. Um seinen wirklichen Traum zu erfüllen, muss er Luxemburg aber vielleicht wieder verlassen. 

ASTM fordert Gesetz

Globale Arbeitsketten verletzen Menschenrechte

Verdrängung lokaler Gemeinschaften, Ausbeutung von Ressourcen, schlechte Arbeitsbedingungen: Die „Action Solidarité Tiers Monde“ fordert ein Gesetz, das Unternehmen dazu verpflichtet, Menschenrechte aktiv zu schützen. Auch Luxemburg spielt in den globalen Arbeitsketten eine Rolle.

Bestattungsbusiness

Eine Urne, ein Irrtum und das Geschäft mit dem Tod

Eine verschwundene Urne im Familiengrab sorgt in Préizerdaul für heftigen Streit –  unter Angehörigen, im Dorf und vor Gericht. Der Konflikt dreht sich um gemietete Schmuckurnen. Er verrät allerdings auch viel darüber, wie die Gesellschaft mit dem Tod umgeht.

Ministerium zieht Bilanz

„Kultursommer“ schenkt Zuversicht

Die Pandemie hat auch die Kunst- und Kulturszene schwer getroffen. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch. Durch Austausch und Unterstützung konnte über den Sommer eine neue Dynamik entstehen. Das Kulturministerium legt nun eine Zwischenbilanz vor.

Psychische und soziale Folgen

Die versteckten Risiken der „Rentrée“

Das neue Schuljahr soll trotz Pandemie so normal wie möglich verlaufen. Der Schutz gefährdeter Schüler geht dabei über bloßen Infektionsschutz hinaus. Wegen Lerndefiziten und emotionaler Belastung warnen Experten vor langfristigen psychischen und sozialen Folgen.