Janina Strötgen

Janina Strötgen, Jahrgang 1978, ist Redakteurin bei REPORTER. Während ihrem Studium der Politikwissenschaft, Romanistik und Rhetorik sammelte sie erste journalistische Erfahrungen beim SWR, bei den "Stuttgarter Nachrichten" und bei der Deutschen Presse-Agentur. Von 2007 bis 2016 war Janina Strötgen Redakteurin beim "Tageblatt" in Esch/Alzette - darunter drei Jahre lang als Leiterin der Kulturredaktion. Von 2016 bis 2018 war sie als künstlerische Leiterin von "Esch - Europäische Kulturhauptstadt 2022" tätig.

Mangel an Ausbildungsplätzen

„Wir wollen niemanden verlieren“

Rund 500 junge Menschen suchen weiterhin nach einem Ausbildungsplatz. Wegen der unsicheren und unvorhersehbaren Wirtschaftslage zögern viele Betriebe verstärkt, Lehrstellen anzubieten. Die Politik hat reagiert, doch das Problem droht die Krise zu überdauern.

Covid-19-Prävention in Altersheimen

Neue Teststrategie soll soziale Kontakte ermöglichen

Besonders gefährdete Personen sollen in der Pandemie bestmöglich geschützt werden. Gleichzeitig will die Regierung die soziale Isolation und damit die Vereinsamung von Risikopersonen vermeiden. Ein Ampelsystem und eine neue Teststrategie sollen helfen, damit der Balanceakt gelingt. 

Suizidgefahr in der Pandemie

Experten geben keine Entwarnung

Laut der Regierung ist seit März kein Anstieg an Suiziden zu verzeichnen. Spezialisten warnen jedoch: Wie sich die Pandemie auf die Suizidrate auswirkt, ist noch nicht abzusehen. Denn die psychischen Folgen von sozialer Isolation und Unsicherheit sind komplex und lang anhaltend.

Migrations- und Asylpaket der EU

Ein „Dokument seiner Zeit“

Der „New Pact on Migration and Asylum“ der Europäischen Kommission verspricht „einen menschlichen und menschenwürdigen Ansatz“ zu verfolgen. Von NGOs wird das Dokument jedoch scharf kritisiert. Außenminister Jean Asselborn betont den Konsenscharakter des Dokuments.

Grenz- und Küstenwache "Frontex"

Illegale „Pushbacks“ gegen Schutzsuchende

Zum wiederholten Mal soll die EU-Grenzschutzagentur Frontex in die gewaltsame Zurückdrängung von Geflüchteten im Mittelmeerraum verwickelt sein. EU-Parlamentarier jeglicher Couleur fordern Aufklärung. Auch in Luxemburg regt sich zunehmende Kritik.

Hürden der Integration

Luxemburgs paradoxe Asylpolitik

„Refugees welcome“: Vor allem aus Syrien und Afghanistan kamen seit 2015 verstärkt Schutzsuchende nach Luxemburg. Gesetzliche Barrieren, Wohnungsnot und ein restriktiver Arbeitsmarkt machen die Integration der Geflüchteten nicht leicht. Eine Zwischenbilanz.

Reportage aus der Intensivstation

„Ich weiß nicht, wie lange wir das durchhalten“

Hohe Infektionszahlen, Personalmangel, Burnout-Risiko: Luxemburgs Krankenhäuser befürchten eine Überlastung des Systems. Während die neue Covid-19-Welle für die Kliniken erst begonnen hat, sind die Notärzte des CHL schon jetzt am Limit. Eine Reportage aus der Intensivstation.

Gesetzeslücken mit Folgen

Taxibranche am Limit

Der Tourismus ist durch die Pandemie nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Luxemburgs Taxiunternehmen beklagen einen Auftragsausfall zwischen 50 und 90 Prozent. Zudem wird Kritik an den staatlichen Hilfeleistungen laut. Veraltete Gesetze seien schuld für die Misere der ganzen Branche.

Geflüchtete im Porträt

Alas langer Weg zur neuen Heimat

Eigentlich sollte Luxemburg nur ein kurzer Zwischenstopp im Leben der Alzoubis werden. Doch der syrische Bürgerkrieg dauerte an: Ala betreibt mittlerweile einen Imbiss, seine Kinder gehen hier zur Schule, sprechen Luxemburgisch. Aus ein paar Jahren wurde ein neues Leben.