Janina Strötgen

Janina Strötgen, Jahrgang 1978, ist Redakteurin bei REPORTER. Während ihrem Studium der Politikwissenschaft, Romanistik und Rhetorik sammelte sie erste journalistische Erfahrungen beim SWR, bei den "Stuttgarter Nachrichten" und bei der Deutschen Presse-Agentur. Von 2007 bis 2016 war Janina Strötgen Redakteurin beim "Tageblatt" in Esch/Alzette - darunter drei Jahre lang als Leiterin der Kulturredaktion. Von 2016 bis 2018 war sie als künstlerische Leiterin von "Esch - Europäische Kulturhauptstadt 2022" tätig.

Schleppende Verkehrswende

Autostadt Luxemburg

Was wäre, wenn Autos aus der Innenstadt verbannt würden? Manche europäischen Städte haben es vorgemacht. Auch in Luxemburg entstehen alternative Mobilitätskonzepte – umgesetzt werden sie aber nur, solange sie den Autoverkehr nicht stören. 

Ungeimpft gegen Covid-19

„Ich habe das Virus komplett unterschätzt“

Atemnot, Intensivstation, Todesangst, Langzeitfolgen: Als Panagiota Bermperi sich Anfang Oktober mit Covid-19 infizierte, ahnte sie noch nicht, was sie erwartet. Heute sieht sie sich als „Überlebende“ und will die Menschen vor den gefährlichen Folgen des Virus warnen.

Hebammen für Geflüchtete

„Das Schlimmste ist die Einsamkeit“

Jede schwangere Frau hat Anspruch auf Hebammenhilfe. Bei Geflüchteten kann diese jedoch zur besonderen Herausforderung werden. Sprachbarrieren, instabile Wohnsituationen und traumatische Fluchterfahrungen erschweren die Betreuung. Eine Hebamme berichtet.

Struktur der Corona-Proteste

Radikalisierte Parallelwelten

Die Szene der Impfgegner ist unübersichtlich. Den Gruppierungen ist jedoch eine emotionale Form der politischen Agitation gemein. Desinformation, Misstrauen gegen Medien und Wissenschaft sowie extreme Gesinnungen tragen zu einer zunehmenden Radikalisierung bei.

Sexueller Kindesmissbrauch im Internet

„Der Täter ist uns immer einen Schritt voraus“

Hilfsorganisationen schlagen Alarm: Die Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch im Internet nehmen ständig zu. Zur Bekämpfung plant das Justizministerium, das Strafrecht zu reformieren. Doch die Politik hinkt den Entwicklungen im Netz hinterher. 

Kritische Bilanz einer Reform

Ideal und Wirklichkeit der inklusiven Schule

Luxemburg hat sich per Gesetz zur inklusiven Schule bekannt. Die Regierung zieht nach drei Jahren eine positive Bilanz. Erfahrungen vor Ort zeigen jedoch: Langwierige Prozeduren, Fachkräftemangel und zunehmende Arbeitslast stehen der Umsetzung im Weg.

Die Shoah im Schulunterricht

Von alten Büchern und neuen Perspektiven

Die Lehre über die Einzigartigkeit der Shoah ist eine konstante Herausforderung. Hierzulande arbeiten die Schulen zudem oft mit veralteten Büchern, in denen Luxemburgs Rolle im Zweiten Weltkrieg kaum vorkommt. Neue Konzepte und didaktische Materialien sollen gegensteuern. 

Sexualstrafrecht

Restriktiv, aber nur in der Theorie

Um Minderjährige vor sexuellen Übergriffen zu schützen, hat Luxemburg eine der strengsten Gesetzgebungen Europas. Allerdings fallen die tatsächlichen Strafen häufig deutlich milder aus. Die juristische Praxis wird den wirklichen Herausforderungen des Sexualstrafrechts kaum gerecht.

Leerstand trotz Wohnungsnot

Die Geisterhäuser von Esch

Trotz Wohnungskrise stehen überall im Land ganze Häuser leer. Um dagegen vorzugehen, fehlt es den Gemeinden oft nicht nur an politischem Willen, sondern auch an wirksamen Instrumenten. Ein Beispiel aus Esch/Alzette ist symptomatisch für ein nationales Problem.