Janina Strötgen

Janina Strötgen, Jahrgang 1978, ist Redakteurin bei REPORTER. Während ihrem Studium der Politikwissenschaft, Romanistik und Rhetorik sammelte sie erste journalistische Erfahrungen beim SWR, bei den "Stuttgarter Nachrichten" und bei der Deutschen Presse-Agentur. Von 2007 bis 2016 war Janina Strötgen Redakteurin beim "Tageblatt" in Esch/Alzette - darunter drei Jahre lang als Leiterin der Kulturredaktion. Von 2016 bis 2018 war sie als künstlerische Leiterin von "Esch - Europäische Kulturhauptstadt 2022" tätig.

Anerkennung der Psychotherapie

Nicht nur eine Frage des Geldes

Psychotherapien sollen von der Krankenkasse übernommen werden. Darüber sind sich die Verhandlungspartner einig. Über die Bedingungen der Kostenerstattung gehen die Meinungen jedoch weiter stark auseinander. Die Fronten sind verhärtet, doch der Handlungsdruck wächst.

Cluster in Altersheimen

Opposition fordert Rücktritt von Corinne Cahen

Das Parlament debattierte am Donnerstag über die Aufklärung der Cluster in Alters- und Pflegeheimen. Eine Einigung konnte wegen politischer Divergenzen über die Unabhängigkeit der Untersuchung nicht gefunden werden. Die Debatte gipfelte in der Aufforderung zum Rücktritt der Familienministerin.

Euthanasiebericht

Hohe Akzeptanz trotz geringer Aufklärung

Die nationale Kontrollkommission hat ihren sechsten Bericht zur Euthanasie veröffentlicht. Er beinhaltet neben statistischen Daten zu den Jahren 2019 und 2020 eine Evaluation des Gesetzes von 2009 sowie Empfehlungen der Kommission. Größtes Manko bleibt die Aufklärungsarbeit.

Häusliche Gewalt

Wenn das Bleiberecht „im Ermessen des Ministers“ liegt

Frauen, die aufgrund von häuslicher Gewalt fliehen, werden in Luxemburg nicht ausreichend geschützt. Experten sprechen von Willkür und kritisieren die Missachtung der Istanbuler Konvention im Immigrations- und Asylrecht. Die Geschichte von Donika Vlora ist kein Einzelfall.

"Hate Speech"

Die Asti kritisiert Fred Keup scharf

Laura Zuccoli hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Ein Facebook-Post des ADR-Abgeordneten Fred Keup hatte zu Kommentaren geführt, in denen die Asti-Präsidentin angegriffen und bedroht wurde. Die Asti appelliert an die politische Verantwortung. Fred Keup ist sich keiner Schuld bewusst.

Fehlende Arbeitserlaubnis

Selbstverschuldeter Ärztemangel

Für Mediziner aus Drittländern ist es oft unmöglich, in Luxemburg zu arbeiten. Dringend benötigte Fachkräfte gehen dem Land verloren, da ihre Diplome in Luxemburg nicht anerkannt werden. Der Politik und der Universität sind die Probleme bekannt, doch eine Lösung steht aus.

Reform des Abstammungsrechts

Menschenrechtskommission fordert klare Regeln

In Luxemburg fehlt ein rechtlicher Rahmen für medizinisch unterstützte Fortpflanzung. Eine Reform des Abstammungsgesetzes soll das Vakuum zumindest teilweise schließen. Die Menschenrechtskommission hat ihre Stellungnahme zum Gesetzesprojekt nun veröffentlicht. 

Töpfern statt Finanzbranche

Die Rückkehr zur Erde

Was möchte ich wirklich? Viele Menschen kommen im Laufe der Jahre an einen Punkt, an dem sie ihr Leben grundlegend in Frage stellen. Manche machen daraufhin weiter wie bisher, andere verschieben ihre Prioritäten. Doch nur die wenigsten wagen einen Neuanfang, so wie Claire Royer.

"Hatespeech" in der Politik

Wehret den Anfängen

Hatespeech ist eine politische Realität, auch in Luxemburg. Der Hass im Netz darf nicht verharmlost werden, denn ihm kann physische Gewalt folgen. Die Frage nach der Verantwortung und dem richtigen Umgang mit Hassrede ist entscheidend für unser Zusammenleben. Ein Kommentar.