Janina Strötgen

Janina Strötgen, Jahrgang 1978, ist Redakteurin bei REPORTER. Während ihrem Studium der Politikwissenschaft, Romanistik und Rhetorik sammelte sie erste journalistische Erfahrungen beim SWR, bei den "Stuttgarter Nachrichten" und bei der Deutschen Presse-Agentur. Von 2007 bis 2016 war Janina Strötgen Redakteurin beim "Tageblatt" in Esch/Alzette - darunter drei Jahre lang als Leiterin der Kulturredaktion. Von 2016 bis 2018 war sie als künstlerische Leiterin von "Esch - Europäische Kulturhauptstadt 2022" tätig.

Bilanz der Winteraktion

Mehr Übernachtungen, weniger Mahlzeiten

Knapp 100 Mahlzeiten pro Tag, 31.500 Übernachtungen und 246 medizinische Behandlungen: So lautet die Bilanz der diesjährigen Winteraktion auf dem Findel, die seit Anfang des Jahres von der „Dräiecks-asbl“ organisiert wird. Wie bereits im Vorjahr wurde das Angebot von Ende März auf Ende Juni verlängert. 

Gefährdete Bildungschancen

Wenn die Wohnungskrise die Schulen erreicht

Prekäre Wohnverhältnisse sind nicht selten ein Grund für einen Schulabbruch. Die psychosozialen Dienste der Schulen wollen dem entgegenwirken. Doch um ihrer Aufgabe gerecht zu werden, fordern sie mehr Anerkennung und politische Unterstützung für alternative Wohnmodelle.

Luxemburgs Medienlandschaft

Andauernde Gefahren für den Pluralismus

Fehlender Zugang zu Informationen, politische Einflüsse, mangelnde soziale Inklusion: Der neueste „Media Pluralism Monitor“ spart nicht mit Kritik an Luxemburgs Presselandschaft. Am problematischsten scheint den Forschern die Konzentration der Medienmacht im Land.

Impfkampagne

Angebot für Obdachlose wurde ausgebaut

Bei einer zweiten Impfaktion für Obdachlose wurden rezent weitere 160 Menschen geimpft. Hilfsorganisationen zeigen sich zufrieden und sprechen von einer guten Zusammenarbeit mit den Behörden. Für Menschen ohne reguläre Papiere steht eine Lösung jedoch weiterhin aus.

Prekäre Wohnverhältnisse

„Solange wir hier wohnen, bleiben wir die Flüchtlinge“

In jedem zweiten Bett in Flüchtlingsheimen schläft ein Mensch, der bereits ein Bleiberecht besitzt. Der freie Wohnungsmarkt ist für sie kaum eine Alternative. Dadurch sind nicht nur die Heime überfüllt, auch die Integration wird erschwert. So wie bei Anday Meresie und seiner Familie.

Grenzüberschreitende Kooperation

Unsicherheit bei Platzvergabe in Förderschulen

Eine deutsche Förderschule hatte bereits zugesagt. In letzter Minute jedoch verweigert das zuständige Amt die Einschulung von fünf Kindern aus Luxemburg. Als Grund wird Kapazitätsmangel angeführt. Doch der Fall deutet auf ein strukturelleres Problem hin.

Gewalt bei der Geburt

Regierung sieht keine Notwendigkeit zum Handeln

Zwei parlamentarische Anfragen der Abgeordneten Nathalie Oberweis fordern ein politisches Handeln gegen Gewaltanwendungen im Geburtssaal. Das Gesundheitsministerium hat zum jetzigen Zeitpunkt keine konkreten Pläne, um gegen das Phänomen vorzugehen.

Gesetzentwurf

Mobbing soll arbeitsrechtlich verankert werden

Die Regierung hat einen Gesetzentwurf eingereicht, der vorsieht, Mobbing auf dem Arbeitsplatz als eigenständigen Artikel ins Arbeitsgesetz aufzunehmen. Es gelte, ein gesetzliches Vakuum zu schließen, heißt es in der Begründung der Reform von Arbeitsminister Dan Kersch.

Prekarität in der Forschung

Ein Traumberuf für Auserwählte

Überwiegend befristete Verträge sorgen für Prekarität in der Wissenschaft. Das international verbreitete Phänomen macht auch vor der Universität Luxemburg nicht Halt. Auf der Strecke bleibt vor allem die Diversität. Denn Wissenschaftler zu sein, muss man sich leisten können.