Janina Strötgen

Janina Strötgen, Jahrgang 1978, ist Redakteurin bei REPORTER. Während ihrem Studium der Politikwissenschaft, Romanistik und Rhetorik sammelte sie erste journalistische Erfahrungen beim SWR, bei den "Stuttgarter Nachrichten" und bei der Deutschen Presse-Agentur. Von 2007 bis 2016 war Janina Strötgen Redakteurin beim "Tageblatt" in Esch/Alzette - darunter drei Jahre lang als Leiterin der Kulturredaktion. Von 2016 bis 2018 war sie als künstlerische Leiterin von "Esch - Europäische Kulturhauptstadt 2022" tätig.

Kinderpsychiater zum Schulbeginn

„Inklusion nicht um jeden Preis“

Das Telefon steht nicht still. Ein Beratungsgespräch folgt dem nächsten, Alexander Marcus hat viel zu tun. Der Schulanfang steht bevor und besonders für Kinder mit speziellen Bedürfnissen ist die Vorbereitung nicht einfach. Der Kinderpsychiater wünscht sich individuelle Lösungen.

Kinderbetreuung

Stiefmütterliche Behandlung von Tageseltern

Je größer eine Gruppe, desto höher das Infektionsrisiko. Kinderbetreuung bei Tageseltern wäre eine lohnenswerte Alternative zu großen Kindertagesstätten. Doch ihr Stellenwert im Betreuungssystem verschlechtert sich stattdessen weiterhin. Viele werfen das Handtuch.

Theater in der Krise

Unter dem Damoklesschwert

Bühnenkunst in Zeiten von Berührungsängsten: Nach der Zwangspause suchen Theater nun Wege aus der Krise. Pragmatisch, indem sie für sanitäre Sicherheit sorgen. Aber auch philosophisch und künstlerisch, um ihre Rolle in einer verunsicherten Gesellschaft zu spielen.

Krise legt Schwächen offen

Inklusives Schulsystem auf dem Prüfstand

Eine Rentrée wie keine andere: Die Corona-Krise stellt vor allem Schüler mit speziellen Bedürfnissen vor große Herausforderungen. Das Ministerium zeigt sich pragmatisch-optimistisch. Betroffene hingegen befürchten Chaos in der Praxis und gewaltige Rückschritte im inklusiven Schulsystem. 

Menschenrechtskommission

„Zerbrechliche Grundrechte“

Im Spannungsverhältnis zwischen Freiheit und Sicherheit sieht sich die Menschenrechtskommission als unverzichtbares Regulativ. Politische Entscheidungen, besonders krisenbedingte Gesetze müssten kontrolliert werden. Dies gilt auch im Hinblick auf den Schulbeginn im September.

EU-Haushalt

Weniger Geld für Kultur und Kreativität

Rund 1,5 Milliarden Euro: Diese Summe sieht der Corona-Wiederaufbaufonds für den Kultur- und Kreativsektor in den nächsten sieben Jahren vor. Das ist deutlich weniger als ursprünglich vorgesehen. Der Kulturausschuss des EU-Parlaments spricht von einer „schrecklichen Botschaft“.

Musikszene in der Krise

Corona zwingt zur Improvisation

Alternative Geschäftsideen und digitale Formate: Nach dem Lockdown haben sich Musiker, Konzertveranstalter und Bühnentechniker schnell etwas Neues einfallen lassen. Staatliche Subventionen und andere finanzielle Standbeine helfen auf dem Weg in eine neue Normalität.

Verwaltungsräte und Parität

Gleichstellung in weiter Ferne

Luxemburg hinkt in der Gleichstellungspolitik seinen Nachbarn hinterher. Besonders in Führungsgremien sind Frauen stark unterrepräsentiert. Obwohl Studien belegen, dass Quotenregelungen funktionieren, setzen Politik und Wirtschaft weiterhin auf Freiwilligkeit. 

"Pacte Logement 2.0"

Die öffentliche Hand soll es richten

Eine neue Strategie, ein Wohnungsbauberater und ein höherer Prozentsatz an erschwinglichen Wohnungen sollen langfristig für einen parallelen Wohnungsmarkt in öffentlicher Hand sorgen. Das verspricht der Pacte Logement 2.0., der Anfang nächsten Jahres in Kraft treten soll.