Christoph Bumb

Christoph Bumb, Jahrgang 1984, ist Gründer, Geschäftsführer und Teilhaber von REPORTER. Er war über fünf Jahre Journalist beim „Luxemburger Wort“, wo er sich vor allem mit luxemburgischer Innenpolitik beschäftigte. 2016 berichtete er vor Ort über die US-Präsidentschaftswahlen. Christoph Bumb ist diplomierter Politikwissenschaftler und Historiker sowie Autor des 2015 erschienenen Buchs „Blau-Rot-Grün. Hinter den Kulissen eines Machtwechsels“.

Kommentar zum Wahlausgang

Ein fast schon logisches Resultat

Alle Zeichen stehen auf „Gambia II“. Die Grünen und die kleinen Parteien gehen gestärkt aus den Wahlen hervor. Die CSV ist endgültig in der Post-Juncker-Ära angekommen. Das ist in dieser Form überraschend, aber im Nachhinein zu erklären. Ein Kommentar.

Machtwechsel mit Langzeitwirkung

Warum diese Wahlen so offen sind

Im Gegensatz zu früheren Wahlen sind am 14. Oktober viele Szenarien möglich. Dafür gibt es mehrere Gründe. Vor allem hat aber der historische Machtwechsel von 2013 zu einer neuen demokratischen Offenheit geführt, an die man sich in Luxemburg erst noch gewöhnen muss. Eine Analyse.

Steuergerechtigkeit in den Wahlprogrammen

Der Abschied von der Umverteilung

Ein einfacheres und gerechteres Steuersystem will eigentlich jeder. Doch die Parteien haben zum Teil sehr unterschiedliche Vorstellungen von Gerechtigkeit. Vom Ziel klassischer sozialer Umverteilung hat sich selbst die Linke verabschiedet. Eine Analyse.

Kommentar zur politischen Kultur

Der Wahlkampf, der keiner ist

Die politische Auseinandersetzung vor den Wahlen verläuft in Luxemburg traditionell gemächlicher als in anderen Ländern. In diesem Jahr wurde aber ein neuer Höhepunkt der Wahlkampfverweigerung erreicht. Ein Kommentar.

Annäherung zwischen CSV und DP

Das schwarz-blaue Projekt

In den Kulissen des Wahlkampfs formiert sich mit Schwarz-Blau eine alternative Regierungskoalition. Darauf deuten nicht nur persönliche Annäherungsversuche hin, sondern vor allem ein breiter konservativ-liberaler Konsens in zentralen Themenbereichen. Eine Analyse.

Staatlich gefördertes Millionengeschäft

Das Finanzgebaren des „Film Fund“

Jahrzehntelang konnte der „Film Fund“ mit großzügiger Unterstützung der Politik über viele Millionen Steuergelder verfügen. Das Ergebnis ist ein künstlich aufgeblähter Sektor, dem es finanziell besser geht als es seine Protagonisten behaupten. Ein Blick hinter die Kulissen einer ganz besonderen Staatsindustrie.

Neue Regeln für Politiker-Nebenverdienste

Wenn das Volk das Parlament kontrollieren soll

Ab sofort sollen auch die Bürger aufpassen, dass sich das Parlament an seine eigenen Regeln zur Transparenz von Nebeneinkünften hält. Die entsprechende Reform ist manchen Parteien allerdings nicht genug. Vor allem LSAP und Grüne wollen weiter gehen.

Kommentar zu Schneiders "60 Millionen"

Faktenfreie Wahlkampfzone

Die Episode um die vermeintlichen 60 Millionen Steuerzahlungen von Fage ist mehr als ein Ausrutscher. Die fast schon absurde Verdrehung der Fakten ist ein Symptom für die inhaltsarme politische Debatte in Luxemburg. Ein Kommentar.

Audit beim "Film Fund"

Das vergiftete Wahlgeschenk für die Filmbranche

Die Filmproduzenten wollen mehr Geld vom Staat. Die Regierung spielt auf Zeit. Kurz vor den Wahlen will Premier Xavier Bettel mit einem Audit die Finanzen des mächtigen „Film Fund“ durchleuchten. Der von der Branche erhofften Budgeterhöhung erteilt er so eine klare Absage.