Christoph Bumb

Christoph Bumb, Jahrgang 1984, ist Gründer und Geschäftsführer von REPORTER. Er war über fünf Jahre Journalist beim „Luxemburger Wort“, wo er sich vor allem mit luxemburgischer Innenpolitik beschäftigte. 2016 berichtete er vor Ort über die US-Präsidentschaftswahlen. Christoph Bumb ist diplomierter Politikwissenschaftler und Historiker sowie Autor des 2015 erschienenen Buchs „Blau-Rot-Grün. Hinter den Kulissen eines Machtwechsels“.

Staatsfinanzen in der Analyse

Der Mythos von „2013“

Die Debatten zum „Etat de la Nation“ zeigen: Kurzfristige parteipolitische Interessen dominieren den finanzpolitischen Diskurs. Die Obsession des Vergleichs mit der Vorgängerregierung versperrt jedoch den Blick auf die wirklichen Herausforderungen. Eine Analyse.

Kommentar zum "Etat de la Nation"

Bettel sendet versöhnliche Signale

Zum fünften und womöglich letzten Mal hielt Xavier Bettel am Dienstag seine „Rede zur Lage der Nation“. In aller Nüchternheit und ohne Polemik zeichnete der Premier ein positives Bild des Landes und der Regierungsarbeit. Damit lässt er sich und seiner Partei für den Wahlkampf alle Optionen offen.

Vor dem "Etat de la Nation"

Die letzte große Bettel-Show

Alle Jahre wieder hält der Premierminister im Parlament die „Rede zur Lage der Nation“. Für den aktuellen Amtsinhaber könnte es an diesem Dienstag die letzte dieser Art sein. Eine Analyse über das gefühlte Ende einer kurzen Ära.

Finanzpolitik im Wandel

Das Strategie-Vakuum

Pierre Gramegna hat das Finanzministerium personell neu aufgestellt. Seinem Mitarbeiterstab fehlt es jedoch in Schlüsselpositionen an Erfahrung und strategischer Weitsicht – eine generelle Tendenz, die sich zunehmend auf die politische Gestaltung auswirkt.

Für ein Verfassungsreferendum

Keine Angst vor dem Volk

Kein Referendum ist auch keine Lösung: Die neue Diskussion über den Sinn des längst von allen Parteien politisch zugesagten Verfassungsreferendums gefährdet die Glaubwürdigkeit der gesamten politischen Klasse. Ein Kommentar.

Verfassungsreform

Referendum oder kein Referendum?

Das Schicksal der neuen Verfassung ist ungewiss. Auch die Frage, ob die große Reform am Ende per Referendum verabschiedet werden soll, bleibt umstritten. 

Crise de la presse au Luxembourg

Editpress dans la tourmente

Recul massif des tirages, entreprises affiliées déficitaires, solvabilité décroissante: La maison d’édition Editpress doit faire face à un revirement. REPORTER explique le pourquoi et le comment des décisions douloureuses qui s’imposent.

Mediendebatte in Luxemburg

Die hausgemachte Pressekrise

Selbstkritik ist nicht unbedingt die Stärke der Medien. In Luxemburg äußert sich dies etwa im Umgang mit den rückläufigen Auflagen. Die Branche sollte sich nicht länger selbst belügen, sondern eine offene Debatte über ihre Zukunftsfähigkeit führen. Eine Analyse.

Pressekrise in Luxemburg

Der Fall Editpress

Massiver Auflagenrückgang, defizitäre Tochterunternehmen und schwindende Kreditwürdigkeit: Das Verlagshaus Editpress steht vor einem Umbruch. REPORTER erklärt, wie es dazu kam und warum schmerzhafte Entscheidungen anstehen.