Charlotte Wirth

Charlotte Wirth ist diplomierte Historikerin und Kulturwissenschaftlerin. Sie war unter anderem als Online-Redakteurin bei Radio 100,7 und Referentin im Europäischen Parlament tätig. Heute arbeitet Charlotte Wirth als freie Journalistin in Brüssel. Für Reporter.lu schreibt sie vor allem über Europa- und Entwicklungspolitik.

Luftverschmutzung

Luxemburg hinkt weiter hinterher

Die EU fordert von den Mitgliedstaaten konkrete Pläne, wie sie die Luftverschmutzung nachhaltig eingrenzen können. Luxemburg hat die Deadline um Monate verpasst. Auch heute stehen noch keine konkreten Maßnahmen fest, wie die Regierung für sauberere Luft sorgen will.

Politische Analyse

Die unmögliche Flüchtlingsdebatte

Als „Schutzpatron der Menschenschleuser“ bezeichnete Fernand Kartheiser jüngst Jean-Asselborn. Der Außenminister kontert mit dem Vorwurf des Rechtspopulismus. Die Kontroverse zeigt: Eine sachliche Debatte über die Asylpolitik ist nur schwer möglich. Eine Analyse.

Dublin-Verfahren

Die problematische Abschiebung nach Italien

Luxemburg wolle keine schutzbedürftigen Asylbewerber mehr nach Italien ausweisen, sagt Jean Asselborn. Doch wer als schutzbedürftig gilt, wird von Fall zu Fall entschieden. Anwälte beklagen die mangelnde Rechtssicherheit und warnen vor den Folgen für die Betroffenen.

Minderjährig oder nicht?

Umstrittene Alterstests für Flüchtlinge

Luxemburg wendet regelmäßig medizinische Tests an, um das Alter von Asylsuchenden zu überprüfen. Junge Erwachsene, die vortäuschen minderjährig zu sein, sollen so entlarvt werden. Die Tests gelten aber nicht als zuverlässig, was nur ein Kritikpunkt daran ist.

Verschmutzung der Alzette

Die ungeklärte Schuldfrage

Mitte September lief bei Bettemburg ungeklärtes Schmutzwasser in die Alzette. Die Schuldfrage ist komplexer als es manche Vorverurteilungen von Politikern annehmen lassen. Fest steht aber schon heute: Bis sich der Fluss von der Verschmutzung erholt, wird es Jahre dauern.

Neuer EU-Bericht

Europas schlechte Luftqualität fordert Opfer

Die Luftqualität in Europa ist nicht gut. Laut der Europäischen Umweltorganisation sterben jährlich Hunderttausende Menschen an zu hohen Schadstoffkonzentrationen in der Luft. Schuld sind insbesondere Verkehr, Produktion, Konsum und Industrie.

Mikroschadstoffe im Abwasser

Neue Gefahren für Luxemburgs Gewässer

Artensterben und Fische mit gestörtem Hormonhaushalt: Das sind die Folgen von Arzneimitteln und anderen Mikroverunreinigungen, die über die Kläranlagen in die hiesigen Gewässer geraten. Sie fügen der Umwelt teils erheblichen Schaden zu. Luxemburg ist auf das Problem nur bedingt vorbereitet.

Anstehende CETA-Ratifizierung

Aus Rebellen wurden Pragmatiker

Einst sorgte das Freihandelsabkommen mit Kanada für viel Wirbel. Zwei Jahre später ist das Interesse an CETA abgeflaut, obwohl die Abgeordneten im Herbst über dessen Ratifizierung abstimmen. Was früher die Gemüter bewegte, wird heute pragmatisch als Formalität abgetan.

Subvention mit langer Tradition

Wie der Staat den Milchkonsum in den Schulen fördert

Im neuen Schuljahr gibt es für Schüler wieder kostenlose oder zumindest stark subventionierte Milch. Was als Solidaritätsmaßnahme für Luxemburgs Bauern begann, hat bis heute Tradition. Bio- oder Nachhaltigkeitskriterien spielen dabei allerdings kaum eine Rolle.