Charlotte Wirth

Charlotte Wirth ist diplomierte Historikerin und Kulturwissenschaftlerin (University of St Andrews), war freiberufliche Journalistin und Online-Redakteurin für das „Radio 100,7“. Für REPORTER schreibt sie über luxemburgische und europäische Politik.

Britische Staatsbürger in Luxemburg

Das Problem mit der Freizügigkeit

Dürfen Briten in Luxemburg nach dem EU-Austritt noch ein Haus in Perl kaufen? Oder als Selbstständige im Grenzgebiet arbeiten? Und was passiert im Falle eines No-Deals? Der Brexit rückt immer näher – und die Unsicherheit der Betroffenen steigt.

Sexuelle Belästigung im EU-Parlament

„Damals, als ich von einem Arbeitskollegen vergewaltigt wurde“

Das EU-Parlament nimmt sexuelle Belästigung nicht ernst, kritisieren Mitarbeiter. Tätern drohen kaum Konsequenzen. Nun soll die Kampagne #MeTooEP das Problem benennen. Auf einem Blog erscheinen täglich Erfahrungsberichte von Opfern. Es handelt sich keinesfalls um Einzelfälle.

Risiken für Fonds und Banken

Finanzplatz warnt vor einem „No Deal“-Brexit

Ob Fonds, Banken oder Versicherungen: Luxemburgs Finanzbranche pflegt enge Beziehungen mit Großbritannien. Nach dem Brexit müssen beide Finanzplätze sich neu aufstellen. Das zukünftige Verhältnis zwischen den Finanzzentren birgt jedoch einige Risiken.

Bürgerkrieg und Hungersnot im Jemen

Die Macht der Bilder

Seit rund vier Jahren herrscht Krieg im Jemen. Nun droht eine akute Hungersnot. Im Westen wurde der Konflikt lange kaum thematisiert. Erst mit dem „New York Times“- Foto der ausgehungerten Amal bekam das Leiden ein Gesicht. Ein Plädoyer für die Macht der Bilder.

Plastik in Tampons und Binden

Die Periode als Umweltproblem

Rund die Hälfte der Bevölkerung braucht sie. Tampons und Binden helfen Millionen Frauen über die Periode hinweg. Doch nicht nur verschmutzen die kleinen Helfer die Umwelt, sondern sie schaden auch noch der Gesundheit.

Digitalisierung und Kommerzialisierung

„Eine Gefahr für unabhängigen Journalismus“

Wie verändert die Digitalisierung den Journalismus? Ein Gespräch mit dem Medienwissenschaftler Alessio Cornia über die stetige Kommerzialisierung der Nachrichten, die Macht der Algorithmen und die neue Konkurrenz um die Aufmerksamkeit der Leser. 

Von der Geisterstadt zum Flüchtlingsprojekt

Das „Märchen von Riace“

Riace galt als Musterbeispiel für Immigration und multikulturelles Zusammenleben. Die Kleinstadt im Süden Italiens war verlassen und zerfallen, bis ihr Bürgermeister zeigte, dass Migration eine Chance sein kann. Innenminister Matteo Salvini setzte dem Projekt aber vorerst ein Ende.

Kostenvergütung von Abgeordneten

Das Transparenzproblem des EU-Parlaments

Das europäische Parlament sichert die demokratische Kontrolle der EU-Organe. Die Institution vernachlässigt selbst aber ihre Rechenschaftspflicht. Wie die Abgeordneten mit öffentlichen Geldern umgehen, wird kaum kontrolliert – das gilt auch für Luxemburgs Parlamentarier.

ADR-Siegeszug bleibt aus

Im Zweifel sind die anderen schuld

Die ADR wähnte sich als großer Gewinner der diesjährigen Wahlen. Doch die Sensation blieb aus. Zur Fraktionsstärke reicht es nicht. Schuld sind laut Gast Gibéryen und Co. die CSV, die Medien und das Wahlsystem.