Charlotte Wirth

Charlotte Wirth ist diplomierte Historikerin und Kulturwissenschaftlerin (University of St Andrews), war freiberufliche Journalistin und Online-Redakteurin für das „Radio 100,7“ und schreibt für die Wochenzeitung „d'Lëtzebuerger Land“. Charlotte lebt in Brüssel, wo sie bis vor kurzem als Kommunikationsassistentin für die EU-Kommission tätig war. Daneben forscht sie zu Menschenrechten, Fotojournalismus und internationalen Konflikten.

EU-Verordnung zu Konfliktmineralien

Das Blut an meinem Handy

Die EU will sicherstellen, dass für die seltenen Metalle in unseren Handys, Autos oder Schmuck keine Menschenrechte verletzt wurden. Doch die Lieferketten sind unübersichtlich und die beschlossene Verordnung hat Schwächen.

Humanitäre Krise im Kongo

Spenderkonferenz mit zweifelhaftem Erfolg

Es war eine außergewöhnliche Situation: Am letzten Freitag fand die internationale Spenderkonferenz für die Demokratische Republik Kongo statt – allerdings ohne die kongolesische Regierung. Die Vereinten Nationen sprechen dennoch von einem Erfolg.

Völkermord in Ruanda

Der Fußball war seine Rettung

Vor 24 Jahren starben fast eine Million Ruander im Völkermord gegen die Tutsi. Doch Eric Murangwa überlebte. Der Torhüter von Ruandas größtem Fußballverein wurde von seinem Team versteckt und beschützt. Heute hilft er anderen Überlebenden.

Schutz für Whistleblower

Warten auf Braz

Justizminister Felix Braz verspricht, dass ein neues Gesetz zum Schutz von Whistleblower kommt – irgendwann. Bald könnte die EU-Kommission einen entsprechenden Entwurf vorlegen, doch sie zögert. Die Regierung erntet Kritik für ihre abwartende Haltung.

Spenderkonferenz für den Kongo

Warum Präsident Kabila die Krise leugnet

Der kongolesische Präsident Joseph Kabila weigert sich sein Amt niederzulegen. Die humanitäre Lage in der demokratischen Republik ist allerdings so dramatisch, dass die internationale Gemeinschaft für diesen Freitag eine Spenderkonferenz einberufen hat. Doch Kabila verweigert die Teilnahme.

Fake News und Medienkrise

Die wahre Gefahr für die Demokratie

„Fake News“ sind eine Gefahr für die Demokratie, befürchtet die EU-Kommission und fragt Experten, was man dagegen tun kann. Dabei ist es vielmehr die prekäre Lage der traditionellen Medien, die besorgniserregend ist.

Die EU und Libyen

„Ein wenig Menschlichkeit reinbringen“

Um Migranten aus Europa fernzuhalten, arbeitet die EU mit der libyschen Regierung der nationalen Einheit zusammen. Beobachter kritisieren, dass sich die EU zum Komplizen von schweren Menschenrechtsverletzungen macht. Auch Jean Asselborn sieht Handlungsbedarf.

Humanitäre Hilfe und sexueller Missbrauch

Der Fall Oxfam und seine Folgen

Der jüngste „Oxfam-Skandal“ vermittelt ein falsches Bild der humanitären Hilfe als Hort sexueller Straftäter. Dabei stellt sich die Frage, wie mit solchen Enthüllungen umzugehen ist. Reicht es, den Organisationen selbst die Verantwortung zu überlassen?

Entwicklungshilfe der EU

Wenn Armutsbekämpfung zur Nebensache wird

Menschenrechte, Demokratie, Armutsbekämpfung – das waren die großen Themen der EU-Entwicklungspolitik. Doch seit einiger Zeit weht ein neuer Wind. Für Hilfe bleibt da wenig Platz.