Charlotte Wirth

Charlotte Wirth ist diplomierte Historikerin und Kulturwissenschaftlerin (University of St Andrews), war freiberufliche Journalistin und Online-Redakteurin für das „Radio 100,7“ und schreibt für die Wochenzeitung „d'Lëtzebuerger Land“. Charlotte lebt in Brüssel. Gerne forscht sie unter anderem zu Menschenrechten und internationalen Konflikten.

Migrationsdebatte

Wenn Populismus zum Mainstream wird

Überall in Europa nehmen die populistischen Tendenzen zu. Besonders die Flüchtlingskrise dient als gefundenes Fressen, um soziale Ängste zu schüren. Doch die Gefahr sind weniger die ausgewiesenen Populisten als die Parteien, die sie nachahmen.

E-Privacy-Verordnung

Warten auf die leise Revolution des Internets

Die Datenschutz-Grundverordnung hat für viel Aufregung gesorgt. Mit der E-Privacy-Verordnung plant die EU ein weiteres Regelwerk, das weitläufige Auswirkungen auf die Internetnutzung haben könnte. Doch das Projekt droht im Sand zu verlaufen.

Interview mit Migrationsforscher Ruben Andersson

„Es ist keine Migrationskrise, sondern eine politische Krise“

Ruben Andersson forscht an der Universität Oxford zu Migration und Grenzschutz. Sein Buch Illegality Inc. deckt die Widersprüche von Europas Grenz- und Migrationspolitik auf. REPORTER erklärt er, wieso der Trend in der EU-Flüchtlingspolitik ein gefährlicher Kurs ist.

Outsourcing-Praktiken der EU-Kommission

Brüsseler Doppelmoral

Die prekären Arbeitsverhältnisse für manche Mitarbeiter der EU-Kommission ist der Ausdruck einer gefährlichen Doppelmoral. Das Haus von Jean-Claude Juncker macht sich damit noch angreifbarer als es ohnehin schon ist.  Ein Kommentar.

Die Firmen hinter den Intramuros

Das lukrative Geschäft mit den EU-Institutionen

Das Outsourcen hat Programm: Die EU-Institutionen greifen vermehrt auf externe Dienstleister zurück und machen sich so von diesen abhängig. Das ist für Firmen in Belgien und Luxemburg äußerst profitabel, wie Recherchen von REPORTER zeigen.

EU-Kommission toleriert Lohndumping

Junckers Mitarbeiter zweiter Klasse

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? In Brüssel gilt dieses Prinzip nicht. Neben hoch bezahlten Beamten greift die EU-Kommission vermehrt auf Arbeitskräfte zurück, die über externe Firmen beschäftigt werden. Die schlechten Arbeitsbedingungen der sogenannten „Intramuros“ sind kaum bekannt.

Kommentar zur EU-Migrationspolitik

Solidarität ad absurdum

Europäische Solidarität gibt es in der Flüchtlingsfrage schon lange nicht mehr. Daran änderte auch der jüngste informelle EU-Gipfel zur Migrationspolitik nichts. Die Rhetorik wird zunehmend absurder und die Strategien zynischer. Ein Kommentar.

Claude Turmes und die EU-Energieziele

Der letzte Deal von „Mr. Energy“

Die Energiewende ist unabdingbar, um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten. Aus diesem Grund forderte das EU-Parlament ehrgeizige Energieziele. Es hätte Claude Turmes größter Erfolg sein können – wäre da nicht Deutschlands Wirtschaftsminister Peter Altmaier.

Freihandel mit Westafrika

Es geht (auch) um die Milch

Nigeria weigert sich, ein Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Westafrika zu unterschreiben. Ist es ein heldenhafter Widerstand gegen europäische Liberalisierungsgelüste oder doch blanke Interessenpolitik? Ein Überblick.