Charlotte Wirth

Charlotte Wirth ist diplomierte Historikerin und Kulturwissenschaftlerin (University of St Andrews), war freiberufliche Journalistin und Online-Redakteurin für das „Radio 100,7“. Für REPORTER schreibt sie über luxemburgische und europäische Politik.

Landwirte in der Stauseeregion

Neue Schutzzonen sorgen für Unsicherheit

Im Dezember sollen im Einzugsgebiet des Stausees die neuen Trinkwasserschutzzonen gelten. Die damit einhergehenden Auflagen treffen insbesondere die Landwirte. Sie sorgen sich um ihre Existenz.

Die Bilanz des Fernand Etgen

Der Klassenclown

Fernand Etgen stand die letzten fünf Jahre zwischen den Fronten. Umweltministerin Carole Dieschbourg forderte eine grüne Landwirtschaftspolitik, die Landwirte einen Minister, der ihre Interessen verteidigt. Etgen ließ sich davon allerdings nicht die Laune verderben.

Luxemburgs Kläranlagen

Ende der Strafzahlungen in Millionenhöhe

Luxemburgs Kläranlagen standen lange nicht auf der politischen Agenda. Seit 2006 war bekannt, dass sie die EU-Regeln nicht erfüllten. Es hat zwölf Jahre gedauert, bis Luxemburg alle Anforderungen erfüllte. Nun soll Brüssel endlich grünes Licht geben.

Die Bilanz des Romain Schneider

Der Rou­ti­ni­er

Romain Schneider jonglierte die letzten fünf Jahre mit gleich drei Ressorts. Während es im Sport und der Entwicklungshilfe ruhig zuging, gab es im Sozialministerium regelmäßig Zündstoff. Doch der LSAP-Minister spielt die Spannungen herunter. Ein Porträt.

Klimawandel und Kooperationspolitik

„Die bloße Entwicklungshilfe reicht nicht aus“

Die Folgen des Klimawandels machen die Luxemburger Entwicklungshilfe zu einem immer schwierigeren Unterfangen. Die Lage in den betroffenen Ländern ist prekär. Die vermehrte Zusammenarbeit zwischen Umwelt- und Kooperationsministerium soll helfen.

Vom Musterschüler zum Außenseiter

Luxemburgs Sonderweg in der Entwicklungspolitik

Luxemburgs Entwicklungspolitik bekommt stets ein gutes Zeugnis und setzt stark auf bilaterale Partnerschaften. Dabei widersetzt sich das Modell internationalen Trends. Auf EU-Ebene wird Luxemburg zunehmend zum Außenseiter.

Migrationsdebatte

Wenn Populismus zum Mainstream wird

Überall in Europa nehmen die populistischen Tendenzen zu. Besonders die Flüchtlingskrise dient als gefundenes Fressen, um soziale Ängste zu schüren. Doch die Gefahr sind weniger die ausgewiesenen Populisten als die Parteien, die sie nachahmen.

E-Privacy-Verordnung

Warten auf die leise Revolution des Internets

Die Datenschutz-Grundverordnung hat für viel Aufregung gesorgt. Mit der E-Privacy-Verordnung plant die EU ein weiteres Regelwerk, das weitläufige Auswirkungen auf die Internetnutzung haben könnte. Doch das Projekt droht im Sand zu verlaufen.

Interview mit Migrationsforscher Ruben Andersson

„Es ist keine Migrationskrise, sondern eine politische Krise“

Ruben Andersson forscht an der Universität Oxford zu Migration und Grenzschutz. Sein Buch Illegality Inc. deckt die Widersprüche von Europas Grenz- und Migrationspolitik auf. REPORTER erklärt er, wieso der Trend in der EU-Flüchtlingspolitik ein gefährlicher Kurs ist.