Charlotte Wirth

Charlotte Wirth ist diplomierte Historikerin und Kulturwissenschaftlerin (University of St Andrews), war unter anderem freiberufliche Journalistin und Online-Redakteurin für das „Radio 100,7“. Für REPORTER schreibt sie über luxemburgische und europäische Politik.

Kommentar zur Umweltpolitik

Mehr als nur grüne Worte

Luxemburg will beides: Grün sein und trotzdem immer neue Betriebe anlocken. Die Folgen großer Industrieprojekte für Umwelt und Gesundheit behandelt die Politik aber oft als zweitrangig. Dabei könnte sie das Problem auch offen und transparent ansprechen. Ein Kommentar.

Grenzen des Wachstums

Bauschuttdeponien dringend gesucht

Keine Deponie, keine Bauprojekte? Mit dieser Frage muss sich Luxemburg womöglich bald auseinandersetzen. Dem Land gehen die Deponien für Bauschutt aus. Gemeinden wollen den Müll nicht vor der eigenen Haustür. Die Regierung bleibt bis auf Weiteres untätig.

Illegale Deponie in Differdingen

„Ein Problem von nationaler Bedeutung“

Fehlende Genehmigungen, illegale Deponien, umweltschädliche Praktiken: Die REPORTER-Recherche zum „Crassier Differdange“ ruft die Kommunalpolitik auf den Plan. Einfache Lösungen für das Problem gibt es nicht. Die Gemeinden sehen dennoch die Regierung in der Pflicht.

Deponien außer Kontrolle

Der illegale Giftmüll von Differdingen

Es ist ein handfester Umweltskandal: Der „Crassier“ Differdingen dient nach wie vor der Entsorgung von gefährlichen Industrieabfällen. Eine Deponie verstößt gegen das Gesetz, die Behörden sind seit Jahren überfordert. Die Folgen für Umwelt und Gesundheit sind kaum absehbar.

Tierschutz als Politikum

Populismus mit Wau-Effekt

Der Tierschutz wird in den politischen Programmen quer durch Europa zusehends prominenter. Insbesondere populistische Parteien inszenieren sich als liebevolle Tierschützer – und nutzen Hund und Katz gekonnt aus, um Wähler zu ködern. Eine Ursachenforschung.

Abschiebung von unbegleiteten Flüchtlingen

Flüchtlingsrat kritisiert Ministerium

Wenn unbegleitete Minderjährige kein Asyl erhalten, entscheidet eine Kommission, ob sie in Luxemburg bleiben dürfen oder nicht. Sie existiert bereits seit 2018, erhält aber erst jetzt eine rechtliche Basis. An der Unabhängigkeit der Kommission regen sich gewisse Zweifel.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Verschwunden in Luxemburg

Unter den Flüchtlingen und Migranten, die nach Luxemburg kommen, sind immer wieder unbegleitete Minderjährige. Nur wenn sie einen Asylantrag stellen, gewährt Luxemburg ihnen Schutz und Unterkunft. Alle anderen fallen notgedrungen durch das staatliche Raster.

Rassismus in Luxemburg

Diskriminiert und doch unsichtbar

Die Diskriminierung von Menschen schwarzer Hautfarbe ist in Luxemburg ein vorherrschendes Problem. Dennoch wird der Kampf gegen den strukturellen Rassismus weiterhin halbherzig geführt. Den Betroffenen wird oft wenig Gehör geschenkt. Eine Analyse.

Ukraine-Expertin Sabine von Löwis im Interview

„Das Moratorium hat seinen Sinn verfehlt“

Seit fast 20 Jahren herrscht in der Ukraine ein Verbot für den Verkauf von Agrarland. Dennoch befindet sich rund ein Drittel der Landwirtschaft in der Hand von wenigen Großkonzernen. Die Geografin Sabine von Löwis über mächtige Agrarholdings und mögliche Reformen.