Charlotte Wirth

Charlotte Wirth ist diplomierte Historikerin und Kulturwissenschaftlerin (University of St Andrews), war freiberufliche Journalistin und Online-Redakteurin für das „Radio 100,7“. Für REPORTER schreibt sie über luxemburgische und europäische Politik.

Zu wenig Bio

Kritik am Schulobst

Mindestens einmal die Woche erhalten Schüler im Rahmen des Schulobst-Programms gratis Obst und Gemüse. Ökologische Kriterien spielen bei der Auswahl der Lieferanten jedoch keine Rolle, kritisiert der „Mouvement écologique“.

Subvention mit langer Tradition

Wie der Staat den Milchkonsum in den Schulen fördert

Im neuen Schuljahr gibt es für Schüler wieder kostenlose oder zumindest stark subventionierte Milch. Was als Solidaritätsmaßnahme für Luxemburgs Bauern begann, hat bis heute Tradition. Bio- oder Nachhaltigkeitskriterien spielen dabei allerdings kaum eine Rolle.

Umsiedlung aus Niger

Luxemburg nimmt 50 Flüchtlinge auf

Mehrere Tausend, aus Libyen evakuierte Flüchtlinge sind in Niger gestrandet. Manche EU-Staaten wollten sie längst aufgenommen haben, darunter Luxemburg. Mit reichlich Verzögerung will Luxemburgs Regierung ihrer Verpflichtung nachkommen und 50 Menschen aufnehmen.

Inhaftierung von IS-Anhängern

„Perfekter Nährboden für weitere Radikalisierung“

Seit dem Fall von Baghuz befinden sich Tausende Mitglieder des Islamischen Staats in kurdischen Lagern und Gefängnissen. Es droht eine humanitäre und sicherheitspolitische Katastrophe. Dass die westlichen Staaten die Verantwortung für ihre Staatsbürger von sich weisen, heizt die Lage weiter an.

Der Fall Steve Duarte

Auch IS-Kämpfer haben Rechte

2014 schloss er sich dem Islamischen Staat in Syrien an. Nun sitzt Steve Duarte in einem kurdischen Gefängnis und möchte zurück nach Luxemburg. Luxemburg weist jegliche Verantwortung für den IS-Anhänger von sich. Doch die Sachlage ist komplex.

Wieso Rechtspopulisten nicht überall erfolgreich sind

Medien und Parteien als Schutzschild gegen Rechts

Wieso sind Rechtspopulisten in Flandern und den Niederlanden so erfolgreich, in Luxemburg und Wallonien hingegen nicht? Zu dieser Frage promoviert Politologin Léonie de Jonge. Sie kommt zum Schluss: Die etablierten Parteien und die Medien tragen eine Mitverantwortung.

Politologin Léonie de Jonge im Interview

Vlaams Belang: „Wie ein Phoenix aus der Asche“

In Belgien hat sich der Graben zwischen einem linken, grünen Wallonien und einem rechten, nationalistischen Flandern weiter vergrößert. Erstmals könnte eine einst rechtsextreme Partei in einer Regierung vertreten sein. Doch was macht die Vlaams Belang so beliebt? Ein Gespräch mit der Politikwissenschaftlerin Léonie de Jonge.

Wie wichtig ist politische Integrität?

Die schwarzen Schafe der europäischen Parteien

Die Europäische Volkspartei wird kritisiert, weil sie Viktor Orbáns Fidesz quasi alles durchgehen lässt. Liberale und Sozialdemokraten werfen den Konservativen Opportunismus vor. Doch gegenüber ihren eigenen Problemmitgliedern agieren sie genauso inkonsequent.

Reichweite, Auflagen, Abonnenten

Fakten zur Pressekrise in Luxemburg

Wie viele Zeitungen verkauft eigentlich das „Luxemburger Wort“? Wie viele Abonnenten hat die „Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek“? Der Debatte über die Pressekrise in Luxemburg fehlt es oft schon an grundlegenden Fakten. Diese lassen sich jedoch zum Teil herausfinden. Ein Überblick.