Was war los in der EU? Und was hat das alles mit Luxemburg zu tun? Charlotte Wirth blickt aus Brüssel auf die politischen und medialen Top-Themen der vergangenen Woche zurück. Dieses Mal: Britische Murmeltiere und mehr Transparenz im EU-Parlament.

Das Karussell des Brexit dreht sich weiter und den EU-Korrespondenten gehen inzwischen die Metaphern aus. Das Murmeltier ist ausgelaugt und grüßt nicht mehr.

Nach einer Debatte und Abstimmung im britischen Parlament am vergangenen Dienstag, sind wir in der Frage „Deal oder No-Deal“ nicht weiter als davor. Der einzige Vorschlag, auf den sich die britischen Abgeordneten einigen konnten, war nämlich der, dass Theresa May nochmals nach Brüssel reisen sollte, um Teile des Brexit-Abkommens neu zu verhandeln – also das Abkommen, das die EU nicht mehr verhandeln will. Es geht natürlich weiterhin vor allem um die Grenze mit Nordirland.

Auf den Punkt brachte das Dilemma die britische Zeitung „The Independent“. Bereits kurz nach der Entscheidung der Briten ließ nämlich der EU-Ratspräsident über seinen Sprecher verkünden, dass Brüssel das Abkommen nicht mehr neu verhandeln werde …