Pol Reuter

Pol Reuter, Jahrgang 1993, ist Redakteur bei REPORTER. Sein Studium der Politikwissenschaft absolvierte er in Paris (SciencesPo) und Berlin. Gleichzeitig war er unter anderem Sprecher der "Union Nationale des Etudiant-e-s du Luxembourg" (UNEL). Für REPORTER beschäftigt sich Pol Reuter vor allem mit der kritischen Begleitung der politischen Aktualität, mit besonderem Fokus auf Bildungs- und Sozialpolitik.

Luxemburg als Vorreiter

Parlament will Klimaschutz in der Verfassung verankern

Grüne und CSV haben einen Erfolg erzielt: Der Klimaschutz soll Einzug ins Grundgesetz halten. Luxemburg ist eines der ersten Länder in Europa, das eine solche Reform plant. Künftig könnten Maßnahmen gegen den Klimawandel vor Gericht eingefordert werden.

"Crassier" Differdingen

Carole Dieschbourg erhöht Druck auf ArcelorMittal

Die Umweltministerin Carole Dieschbourg fordert weitere Studien von ArcelorMittal über den „Crassier Differdange“. Erst dann könne eine Genehmigung für die zum Teil illegal betriebene Halde ausgestellt werden. Dem Unternehmen bleiben sechs Monate, um zu reagieren.

Aktionsplan zur Weltraumforschung

„Space Mining“ war gestern

Ein neuer Investmentfonds entsteht. Eigentlich keine Neuigkeit in Luxemburg. Dieser machte dennoch auf sich aufmerksam, weil er primär in Unternehmen investieren soll, die im Weltall tätig sind. Luxemburgs Weltraumstrategie nimmt Form an – um „Space Mining“ geht es dabei nur am Rande.

Piraten vs. Rechnungshof

Gekaperte Parteikonten

Fehlende Angaben, verbotene Spenden, versteckte Konten: Luxemburgs Piratenpartei verstößt gegen mehrere Artikel des Gesetzes zur Parteienfinanzierung. Das könnte nun auch strafrechtliche Folgen haben. Für die Missstände fühlt sich jedoch niemand verantwortlich.

Mögliche illegale Parteispende

Piraten-Finanzen werden ein Fall für die Justiz

Das Parlament hat einen Bericht des Rechnungshofs an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Der Grund: Unregelmäßigkeiten bei den Finanzen der Piratenpartei. Im Fokus steht die Frage, ob die Wahlwerbung eines Piraten-Kandidaten als illegale Spende anzusehen ist.

Kommentar zum Armutsrisiko

Armut als Problem anerkennen

Armutsstatistiken rütteln regelmäßig das reiche Luxemburg auf. Kaum eine Zahl wird kontroverser diskutiert und gedeutet als das Armutsrisiko. Anstatt der Statistik den Kampf anzusagen, sollte die Politik das Problem endlich anerkennen und aktiv bekämpfen. Ein Kommentar.

Luxemburgs Rolle im Iran-Konflikt

Don’t mention the drones

Bei der Verurteilung der US-Außenpolitik im Nahen und Mittleren Osten sind sich Luxemburgs Parteien stets einig. So auch im aktuellen Iran-Konflikt. Dabei könnte Luxemburg schon heute stärker an militärischen Interventionen der USA beteiligt sein, als es dem Land lieb ist.

Armutsrisiko in Luxemburg

Mehr oder weniger arm

Fast jeder Fünfte gilt in Luxemburg als von Armut bedroht. Was für die einen ein klarer Grund zum politischen Gegensteuern ist, begreifen die anderen als schiere Statistik. In der Tat ist das Konzept des Armutsrisikos ein zweischneidiges Schwert. Ein Erklärungsversuch.

Daten zum Armutsrisiko in Luxemburg

Schwer messbare Armut

Wer von Armut bedroht ist, ist eine Frage der Definition. In den letzten Jahrzehnten haben sich mehrere Methoden zur Messung der Armut bewährt. Die verschiedenen Ansätze führen allerdings zu teils widersprüchlichen Ergebnissen. Ein Überblick.