Pol Reuter

Pol Reuter, Jahrgang 1993, ist Redakteur bei REPORTER. Sein Studium der Politikwissenschaft absolvierte er in Paris (SciencesPo) und Berlin. Gleichzeitig war er unter anderem Sprecher der "Union Nationale des Etudiant-e-s du Luxembourg" (UNEL). Für REPORTER beschäftigt sich Pol Reuter vor allem mit der kritischen Begleitung der politischen Aktualität, mit besonderem Fokus auf Bildungs- und Sozialpolitik.

Booster-Impfkampagne

Von Verwirrungen und politischen Versäumnissen

Die Regierung hielt Booster-Impfungen für die breite Bevölkerung lange für unnötig. Jetzt droht der Impfstoff knapp zu werden. Ohne Auffrischungsimpfung für Hunderttausende wird Luxemburg die vierte Corona-Welle jedoch kaum brechen können.

Impfpflicht

Die Gretchenfrage der Pandemie

Die 2G-Regel ist ein erster Schritt zur obligatorischen Impfung. Gegen eine allgemeine Impfpflicht wehrt sich die Regierung aber weiter. Beispiele aus dem Ausland und aus der Geschichte zeigen, dass die kontroverse Maßnahme juristisch machbar und wirksam sein kann.

Klimakrise und Extremwetter

Die verpassten Lehren aus dem Hochwasser

In nur fünf Jahren musste der Krisenstab bereits vier Mal wegen einer Naturkatastrophe tagen. Die Verwaltungen und Ministerien wollen aus vergangenen Fehlern gelernt haben. Dennoch zeigen sich auch jetzt noch Schwächen in der Strategie.

Lobbyregister des Parlaments

Das ewige Hadern mit der Transparenz

Das schon seit Jahren diskutierte „Lobbyregister“ für Abgeordnete soll kommen – allerdings in einer wesentlich abgeschwächten Form. Mit der Transparenz ihrer Arbeit tun sich die Parlamentarier noch immer schwer, wie auch andere Vorhaben zeigen.

Covid-19-Pandemie

Warum es für einen „Freedom Day“ noch zu früh ist

Der zweite Corona-Winter steht bevor. Quer durch Europa steigen die Inzidenzen. Vielerorts werden die Schutzmaßnahmen wieder verschärft. Auch in Luxemburg rückt der Tag, an dem sämtliche Covid-Regeln fallen gelassen werden können, in weite Ferne.

Université de Lorraine

Plagiatsprüfung wird mehrere Wochen dauern

Die „Université de Lorraine“ wird wohl erst gegen Ende des Jahres über die Abschlussarbeit von Xavier Bettel befinden. Erst dann sei mit einem Abschluss der internen Prüfung des Plagiatsverdachts zu rechnen, heißt es. Die Untersuchung soll erst Mitte November beginnen.

Xavier Bettels Abschlussarbeit

Das Ausmaß des Plagiats

Der Plagiatsbefund um Xavier Bettels Abschlussarbeit unterscheidet sich im Ausmaß von vergleichbaren Affären im Ausland. Dabei steht nicht nur der Wert der wissenschaftlichen Redlichkeit zur Debatte. Es geht auch um mögliche juristische Folgen für den Premier.

Plagiatsaffäre

Der Copy-and-Paste-Premier

In Luxemburg waren wissenschaftliche Arbeiten von Politikern bisher kein Thema. Xavier Bettels Abschlussarbeit könnte das ändern. Denn laut Recherchen von Reporter.lu handelt es sich dabei um einen klaren Fall von Plagiat. Das bestätigen auch mehrere unabhängige Forscher.

"CSV-Frëndeskrees"-Affäre

Geld, Macht und Dilettantismus

Die „CSV-Frëndeskrees“-Affäre erhielt auch vor Gericht schnell eine politische Dimension. Durch den Prozess lässt sich jedoch besser verstehen, wie es zum Eklat um den Ex-Vorsitzenden Frank Engel kommen konnte. Chronik eines parteiinternen Streits, der nur Verlierer kennt.