Pol Reuter

Pol Reuter ist seit 2020 Teil der Redaktion von Reporter.lu. Sein Studium der Politikwissenschaft absolvierte er in Paris und Berlin. Gleichzeitig war er Sprecher der "Union Nationale des Etudiant-e-s du Luxembourg" (UNEL). Bei Reporter.lu berichtet er vor allem über politische, soziale und Bildungsthemen.

Dubiose Immobiliendeals

Das 2,8-Millionen-Euro-Loch in Steinsel

Eigentlich sollte im Zentrum von Steinsel neuer Wohnraum entstehen. Doch heute klafft dort nur eine riesige Baugrube, die Millionen verschlingt. Über eine rätselhafte Preissteigerung, kirchliche Nächstenliebe und die undurchsichtige Rolle eines DP-Gemeinderats.

Budgetpolitik

Die stille Revolution des Gilles Roth

Nach zwei Jahren finanzpolitischer Sorglosigkeit entdeckt die Regierung das Sparen für sich. In einem internen Rundschreiben mahnt der Finanzminister zur strikten Ausgabenkontrolle, bremst Neueinstellungen beim Staat – und steigert damit vor allem seine eigene Macht.

Finanzen der Fraktionen

Die Piraten und die blinden Flecken des Parlaments

Der Rechnungshof bestätigt die Missstände in der Finanzführung der Piraten und leitet das Dossier an die Justiz weiter. Der Bericht enthüllt jedoch ein gravierenderes Problem: Seit jeher unterlagen die Finanzen aller Fraktionen keinerlei Kontrolle durch das Parlament.

Ausgebremste Reform

Die unendliche Geschichte der Doppelmandate

Die Pläne zur strikten Trennung von Parlaments- und Kommunalmandat liegen auf Eis. Trotz früherer Ankündigungen haben sich die Koalitionsparteien gegen eine rasche Umsetzung der lange diskutierten Reform entschieden. Wie CSV und DP eine historische Chance verspielten.

Verhaltensregeln für Abgeordnete

Parlamentarische Deontologie am Limit

Darf ein Abgeordneter an der Aufarbeitung von Missständen teilnehmen, die ihn selbst betreffen? Der Fall der „MALT-Affäre“ und des Piraten-Politikers Sven Clement entlarvt die Lücken in den Verhaltensregeln des Parlaments – und sorgt für neue politische Brisanz.

Sportministerium

Das heikle Erbe der Vorgänger

Seit Jahren fördert der Staat kommunale Sportkoordinatoren – mit Millionen Steuergeldern, aber ohne die nötige gesetzliche Basis. Nach der Affäre Sportmuseum könnte das Dossier zur ersten Bewährungsprobe der neuen Ministerin Martine Hansen werden.

Projekt Sportmuseum

Ein politisches Fiasko mit Ansage

Das Sportmuseum ist vom Tisch und Georges Mischo nicht mehr Minister. Neue Dokumente zeigen jedoch, warum das Projekt schon viel früher zum Scheitern verurteilt war. Über fragwürdige Baupläne, lästige Prozeduren und „Deals“ auf Kosten der Steuerzahler.

Vom Projekt zum Politikum

Finanzminister stoppt Mischos Sportmuseum

Das Vorgehen von Georges Mischo bei der Planung eines nationalen Sportmuseums führt zu Spannungen innerhalb der Regierung. Laut Recherchen von Reporter.lu hat das Finanzministerium das Projekt bis auf Weiteres auf Eis gelegt – und will es juristisch prüfen lassen.

Nationales Sportmuseum

Georges Mischos heikles Prestigeprojekt

In Esch/Alzette soll ein Sportmuseum entstehen. Das Vorhaben genießt die Unterstützung des früheren Bürgermeisters und heutigen Sportministers Georges Mischo. Eine Vorab-Vereinbarung mit einem Immobilienkonzern wirft jedoch einige kritische Fragen auf.