Laurent Schmit

Laurent Schmit, Jahrgang 1984, ist Redakteur und Teilhaber bei REPORTER. Nach seinem Geschichtsstudium in Luxemburg, Brüssel und Freiburg arbeitete er unter anderem als Autor und Koordinator der Zeitschrift "Forum" sowie als Wirtschaftsredakteur des "Luxemburger Wort". Für REPORTER widmet sich Laurent Schmit vor allem den Themen an der Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft. 2019 war er Teil der europaweiten investigativen Recherche "Grand Theft Europe".

Grand Theft Europe

Die Karriere eines Steuerbetrügers

Ein Büro im beschaulichen Beckerich, luxemburgische Scheinfirmen und ein belgischer Spezialist des „Karussellbetrugs“: REPORTER liefert bisher unbekannte Einblicke in das Innere einer kriminellen Vereinigung, die den deutschen Staat um Millionen brachte.

Steuerbetrug in Milliardenhöhe

Grand Theft Europe

Es ist der größte Steuerraub Europas. Jedes Jahr erbeuten Kriminelle via Mehrwertsteuer rund 50 Milliarden Euro aus den Staatskassen. Doch den Behörden fällt es schwer, den „Karussellbetrug“ zu beenden. Luxemburg ist keine Ausnahme. Eine Recherche von 63 Journalisten aus 30 Ländern.

Luxemburgs Rolle im großen Steuerraub

Kriminelle Energie

Die Steuerbetrüger spielen Katz und Maus mit den Behörden, auch in Luxemburg. Erst waren sie im CO2-Handel tätig, dann im Strommarkt. So erbeuteten sie Millionen Euro. Fehlende Kontrollen, Briefkastenfirmen und leichtgläubige Banken – darunter die BIL –  machten es möglich.

Zum Tode von Großherzog Jean

Der einmalige Monarch

Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Luxemburg endgültig zur Nation. Aus seinem Kampf auf Seiten der Alliierten zog Großherzog Jean seine unbestrittene Legitimität. Doch sein Tod wirft die Frage auf, welchen Stellenwert die Monarchie heute hat.

Von Budapest nach Bereldingen

Viktor Orbans Millionäre und eine Adresse in Luxemburg

Ein Mietshaus in Bereldingen sorgt für Aufregung in ungarischen Medien. Der Grund: Die Adresse zeigt bisher unbekannte Verbindungen zwischen reichen Unternehmer und dem Dunstkreis des ungarischen Premiers Viktor Orban.

Cum-Ex-Skandal

Dänischer Staat klagt gegen Managerin aus Luxemburg

Der Brite Sanjay Shah soll mit Gefolgsleuten die dänische Staatskasse um 1,2 Milliarden Euro erleichtert haben. Nun tobt vor einem Londoner Gericht ein Kampf, um die Steuergelder nach Dänemark zurückzuholen. Mittendrin eine Unternehmerin, die in Strassen Büroflächen vermietet und als „Strohfrau“ agiert haben soll.

Drei Jahre nach „Panama Papers“

Daumenschrauben für Steuersünder

Ein riesiges Leak über Offshoregesellschaften löste 2016 Schockwellen am Luxemburger Finanzplatz aus. Die Behörden drängten auf Transparenz. Doch bis heute tobt ein Kampf zwischen ihnen, den Finanzdienstleistern und deren lichtscheuen Kunden.

Anti-Geldwäsche-Software

Wie Bitcoins Kriminelle verraten

Noch haben Bitcoins und Co. den Ruch des Gesetzlosen. Doch Luxemburg ist ein Vorreiter der Regulierung von digitalen Währungen. Dazu gehört der Kampf gegen Geldwäsche. Anders als Bargeld erlauben die neuen Zahlungsmittel eine ständige Überwachung. Ein Unternehmen aus Esch bietet die nötige Software an.

Für Elternzeit von Abgeordneten

Auch Politikerinnen haben ein Recht auf Familienplanung

Wäre das Parlament ein Unternehmen, hätte es ein Problem: kein Mutterschaftsurlaub, keine Elternzeit und – oh Wunder – ein Mangel an jungen Frauen. Die normalen Standards der Arbeitswelt müssen auch in der Politik gelten. Ein Kommentar.