Kyra Fischbach

Kyra Fischbach, Jahrgang 1982, hat Geschichte und Germanistik in Basel und Paris studiert und arbeitet als freie Journalistin in Luxemburg. Sie war früher unter anderem für die Zeitschrift "Forum" und das öffentlich-rechtliche "Radio 100,7" tätig.

Überschuldung bei jungen Menschen

„Die Problematik wird akuter“

Vor allem mangelnde Fähigkeiten mit Geld und Konsum umzugehen, führen in jungen Jahren zum Aufbau einer Schuldenkarriere. Insgesamt sind junge Menschen zwar die Ausnahme. Doch Luxemburg ist beim Armutsrisiko für Jugendliche fast europaweite Spitze.

Teilzeitarbeit und Rentenansprüche

Warum Frauen stärker von Altersarmut betroffen sind

Trotz des andauernden Wandels der Arbeitswelt ist das Armutsrisiko im Alter bei Frauen immer noch weitaus höher als bei Männern. Die Reformen der vergangenen Jahre können das grundsätzliche Problem auch nur bedingt eindämmen.

Arbeitszeitreduzierung

Weniger Arbeit, bescheidene Rente

Arbeitnehmer, die ihre Karriere unterbrechen, sollten sich über ihren Rentenanspruch Gedanken machen. Das gilt statistisch gesehen immer noch vor allem für Frauen. Kompletter Ausstieg oder Teilzeitarbeit: Was lohnt sich eher?

Das Leiden gebärender Mütter

#metoo im Kreißsaal

Dammschnitt, Kristeller-Handgriff oder ungewollter Kaiserschnitt: Werdende Mütter erleben bei der Geburt auch in Luxemburg traumatische Umstände. In ihrem psychischen Leiden sind sie oft auf sich allein gestellt.

Verhaltensauffällige Schüler

Wenn Kinder aus dem Unterricht ausgeschlossen werden

40 bis 50 verhaltensauffällige Grundschulkinder sollen künftig in einer intensiven Betreuungseinrichtung außerhalb der Schule aufgefangen werden. Die entsprechenden Maßnahmen des Bildungsministeriums sind nicht nur umstritten, sondern in wesentlichen Punkten noch unausgereift.

Gewalt und Missbrauch in staatlichen Kinderheimen

Warum die Aufarbeitung der Vergangenheit so wichtig ist

Gewalt und Missbrauch in staatlichen Kinderheimen: Immer wieder taucht das Thema vereinzelt in Politik und Medien auf. Zu einer umfassenden Aufarbeitung der mitunter dunklen Vergangenheit kam es bisher aber nicht. Und die Zeit läuft davon.

Jobsharing in Luxemburg

Wenn zwei Chefinnen sich die Arbeit teilen

Ein Chefposten, zwei Chefs: Eliane Jeitz und Renée Groff zeigen, dass das Modell des Jobsharing machbar ist. Zumindest im Erziehungsbereich. Bei anderen Arbeitgebern in Luxemburg ist dagegen die Skepsis gegen die institutionalisierte Teilzeitarbeit noch groß.

Aufwertung der Teilzeitarbeit

Jobsharing als neuer Trend?

Zwei Menschen teilen sich eine Arbeitsstelle und die Verantwortung: In der aktuellen Diskussion über Arbeitszeiten spielt das Thema Jobsharing bisher eine untergeordnete Rolle. Dabei könnte das Modell dazu beitragen, dass mehr Frauen in Führungspositionen kommen oder bleiben.

Geschlechterquote in der Politik

Mehr Frauen an die Macht?

Bei den Wahlen im Oktober greift zum ersten Mal die Frauenquote. Den Parteien drohen empfindliche finanzielle Einbußen, wenn sie das Ziel von 40 Prozent nicht einhalten. Doch das allein reicht nicht, damit mehr Frauen gewählt werden.