Charlotte Wirth

Charlotte Wirth ist diplomierte Historikerin und Kulturwissenschaftlerin. Sie war unter anderem als Online-Redakteurin bei Radio 100,7 und Referentin im Europäischen Parlament tätig. Heute arbeitet Charlotte Wirth als freie Journalistin in Brüssel. Für Reporter.lu schreibt sie vor allem über Europa- und Entwicklungspolitik.

Vom Pionier zum Problemfall

Großbritannien, der Brexit und die Menschenrechte

Ob Magna Carta, Habeas Corpus oder die English Bill of Human Rights: Das Konzept der Menschenrechte schlägt in Großbritannien tiefe Wurzeln. Doch der baldige EU-Austritt des Landes rüttelt bereits jetzt an dieser Fassade. 

Neues Handelsabkommen EU-Mexiko

Zwischen Freihandel und politischer Strategie

Ziemlich unerwartet vermelden die EU und Mexiko einen Durchbruch bei den Verhandlungen um ein neues Handelsabkommen. Kritikpunkte sind reichlich vorhanden. Dazu zählt die Frage, ob die EU durch das Abkommen auch Interessen verfolgt, die nicht nur mit dem Partnerland etwas zu tun haben.

Reform der EU-Agrarpolitik

Die Sorgen der Luxemburger Landwirte

„Méi mat manner“: Geht es nach der EU-Kommission, soll die europäische Agrarpolitik in Zukunft mit weniger Geld mehr erreichen. Die Luxemburger Landwirte machen sich jedoch große Sorgen, denn bereits jetzt sind die administrativen Hürden groß und das Geld knapp.

Neue EU-Datenschutzregeln

Zwischen Panik und Frust

Trotz des Stichtags für die neuen EU-Datenschutzregeln am vergangenen Freitag sind längst nicht alle Unternehmen am Ziel. Das sei nicht dramatisch, sagen die Datenschützer. Doch die Aufregung zeigt auch die Schwächen des umfangreichen EU-Textes auf.

Elektronische Patientenakte

Luxemburg hinkt bei der Umsetzung hinterher

Ab diesem Sommer sollen acht EU-Staaten elektronische Patientendaten austauschen – auch Luxemburg nimmt teil. Dabei fehlt hierzulande nach wie vor die gesetzliche Grundlage und das Gesundheitsministerium behandelt den Datenschutz stiefmütterlich.

Sinkende Impfquoten in der EU

Kleiner Pieks, große Kontroverse

Gleich mehrere EU-Staaten kämpfen zur Zeit mit massiven Ausbrüchen der Masern, denn immer weniger Menschen lassen sich impfen. In Luxemburg besteht allerdings bisher nur für Asylsuchende eine Impfpflicht. Eine Geschichte voller Widersprüche.

Entwicklungsländer in finanzieller Not

Auf dem Weg zur neuen Schuldenkrise

Die Überschuldung von Entwicklungsländern scheint ein abgeschlossenes Kapitel der 1990er zu sein. Doch heute droht eine neue öffentliche Schuldenkrise im globalen Süden. Das EU-Parlament ruft zum Handeln auf, schreckt aber selbst vor wirksamen Maßnahmen zurück.

EU-Kommission will "Fake News" bekämpfen

Zwischen Floskeln und halbherziger Regulierung

Online-Desinformation sei eine neue Kriegswaffe und eine Gefahr für die soziale Kohäsion, warnt die EU-Kommission. Um dem Problem entgegenzuwirken, hat sie deshalb eine Reihe von Maßnahmen vorgestellt. Doch der politische Lösungsansatz hat mindestens einen Haken.

"Windrush-Skandal" und neues Datenschutzgesetz

Großbritannien und seine Einwanderer

In Großbritannien führt ein Skandal über das Management der Einwanderungspolitik zum Rücktritt einer Ministerin. Das Problem wird auch Folgen für die Brexit-Verhandlungen, die Lage der EU-Bürger und den generellen Stellenwert der Menschenrechte im Land haben.