Über seinen Newsletter teilte das Luxemburger Finanzministerium Ende Juli mit, dass ab dem 1. September neue Regeln für sanktionierte Personen und Unternehmen im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg gelten. Dies aufgrund einiger Abänderungen der Sanktionsverordnungen, die der EU-Rat entschieden hat.

Zu den Neuerungen gehört auch die Verpflichtung für Personen und Gesellschaften, die auf den EU-Sanktionslisten stehen, ihre Vermögenswerte selbst anzuzeigen. Falls diese nach dem Stichdatum vom 1. September in die Sanktionslisten aufgenommen werden, haben die Betroffenen sechs Wochen Zeit, um dieser Verpflichtung nachzukommen. Des Weiteren sind Personen und Firmen verpflichtet, mit den zuständigen nationalen Behörden zu kooperieren.

Werden diese Auflagen nicht eingehalten, drohen hohe Strafen. In Luxemburg können diese zwischen 12.500 und fünf Millionen Euro betragen …