Im September hat der damalige Kooperationsminister Romain Schneider die neue Strategie zur Entwicklungshilfe vorgestellt. Die neue Amtschefin Paulette Lenert soll diese nun umsetzen. Viel wird sich aber nicht ändern. Die Luxemburger NGOs haben zudem andere Forderungen.

„Romain Schneider hat eine fertige Strategie vorgestellt. Nun ist es meine Aufgabe, sie umzusetzen“, sagt Paulette Lenert im Gespräch mit REPORTER. Die Implementierung der neuen Strategie für die Luxemburger Kooperation wird einer der Schwerpunkte der neuen Kooperationsministerin sein.

Vier große Themenschwerpunkte sollen die Kooperationspolitik gemäß der neuen Strategie bestimmen: Der Zugang zu sozialen Dienstleistungen soll verbessert werden, Frauen und Jugendliche besser eingebunden, die politische Stabilität gestärkt, und die nachhaltige Entwicklung berücksichtigt werden. Menschenrechte, Genderaspekte und Umweltverträglichkeit sollen sich durch die gesamte Kooperationspolitik ziehen.

Als Richtlinie dienen die UN-Entwicklungsziele, sowie die Aktionsagenda von Addis Abeba, welche die Grundsätze der weltweiten Entwicklungsfinanzierung bestimmt. Ferner will Luxemburg weiterhin mit ausgewählten Partnerländern zusammenarbeiten.