Der ehemalige Mitarbeiter des Luxemburger Geheimdienstes, Frank Schneider, kann von Frankreich an die USA ausgeliefert werden. Zu diesem Schluss kam nun auch der französische Kassationshof in Paris, der am Dienstag einen Einspruch des Ex-Agenten gegen eine solche Auslieferung abwies. Die Forderung der US-Behörden steht im Zusammenhang mit der sogenannten „Onecoin“-Affäre.

Die amerikanische Justiz betrachtet Frank Schneider nämlich als Mittäter in diesem internationalen Betrugsfall um die Gründerin des Bitcoin-Unternehmens Onecoin, Ruja Ignatova, wie Reporter.lu bereits berichtete. Frank Schneiders Sicherheitsfirma „Sandstone“ stand zwei Jahre lange in Diensten der Bulgarin, von der seit Oktober 2017 jede Spur fehlt …