Die Kriminalpolizei hat eine weitere Hausdurchsuchung in der Parteizentrale der CSV durchgeführt. Hintergrund ist die sogenannte „Frëndeskrees-Affäre“, die zum Rücktritt des Ex-CSV-Vorsitzenden Frank Engel führte. Die Untersuchung der Justiz zieht demnach weitere Kreise.

Eigentlich wollte die neue Parteiführung die Diskussionen um ihren Umgang mit den internen Finanzen hinter sich lassen. Doch die „CSV-Frëndeskrees-Affäre“ ist offenbar noch nicht abgeschlossen. Laut Informationen von Reporter.lu ordnete die Staatsanwaltschaft vergangene Woche eine weitere Hausdurchsuchung im CSV-Generalsekretariat an, die auch am vergangenen Freitag vorgenommen wurde. Dies bestätigt ein Sprecher der Justiz auf Nachfrage.

Bereits am 19. März hatten Beamte der Kriminalpolizei die Büros der CSV-Parteizentrale durchsucht. Hintergrund war die Tatsache, dass der parteinahe Verein „CSV Frëndeskrees“ dem Ex-Parteivorsitzenden Frank Engel während sechs Monaten ein Gehalt gezahlt hatte. Mehrere Mitglieder des Vereins, die ausschließlich CSV-Mandatsträger sind, hatten die Angelegenheit bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, die umgehend eine Voruntersuchung einleitete. Laut Justizkreisen geht es bei der Untersuchung um den Verdacht des Betrugs und der Veruntreuung.

Neue Facetten der „Frëndeskrees-Affäre“

Bei der jüngsten Durchsuchung geht es laut gut unterrichteten Kreisen um neue Facetten der Affäre …