Vergangene Woche stellte die Regierung neue und verlängerte Beihilfen für Unternehmen vor, die unter der Corona-Krise leiden. Der Kostenpunkt wird mit den Gesetzentwürfen deutlich, die nun beim Parlament hinterlegt sind. Sie sollen auch bei einem möglichen Lockdown helfen.

Wie hoch fällt das von der Regierung beschlossene Hilfspaket für Luxemburgs Wirtschaft genau aus? Die teuerste neue Einzelmaßnahme ist mit 120 Millionen Euro die Übernahme ungedeckter Kosten von Unternehmen aus den Branchen Tourismus, Eventbusiness, Horesca und Kultur. Die Förderung gilt von November 2020 bis Ende März 2021. Die Bedingung ist ein Rückgang des Umsatzes von 40 Prozent im Vergleich zu 2019.

Für Unternehmen, deren Umsatz weniger dramatisch zurückgeht, plant die Regierung direkte Zuschüsse. Bei einem Umsatzverlust von mindestens einem Viertel kann eine Firma 1.250 Euro pro Mitarbeiter erhalten, der noch in Vollzeit arbeitet. Für Beschäftigte in Kurzarbeit sind 250 Euro vorgesehen. Die Beihilfe, die bereits im Sommer für die Tourismus- und Eventbranche galt, wird auf den Einzelhandel und Anbieter von Weiterbildung ausgedehnt. Bei dieser Maßnahme rechnet die Regierung von Dezember bis März 2021 mit Kosten von 60 Millionen Euro …