Das Max-Planck-Institut in Luxemburg soll Bestandteil der hiesigen Universität werden. Das hat die Regierung nun entschieden. Die vom Staat finanzierte Forschungseinrichtung hatte in der Vergangenheit für Negativschlagzeilen gesorgt. 2020 waren mehrere Missstände ans Licht gekommen, wie Reporter.lu berichtete. Unter anderem waren Mobbingvorwürfe gegen eine Direktorin laut geworden.

Das Luxemburger Max-Planck-Institut für Internationales, Europäisches und Regulatorisches Verfahrensrecht war 2012 auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen der Regierung und der in München ansässigen Max-Planck-Gesellschaft geschaffen worden. Seit dieser Zeit habe es sich zu einem weiteren Standbein der Forschungslandschaft in Luxemburg entwickelt und einen wesentlichen Beitrag zur dortigen „Exzellenzförderung“ geleistet, schreibt die Regierung in einer Pressemitteilung …