An diesem Donnerstag tritt Pierre Gramegna einen neuen Job an. Der frühere Finanzminister wurde nämlich doch noch zum Generaldirektor des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) mit Sitz in Kirchberg ernannt. Dabei war der DP-Politiker eigentlich bereits aus dem Rennen um diesen Spitzenposten ausgeschieden.

Mitte September hatte Pierre Gramegna seine Kandidatur um die Nachfolge des Deutschen Klaus Regling zurückgezogen, um eine Pattsituation bei der Nominierungsprozedur zu verhindern. Trotzdem konnten die Länder der Eurogruppe sich nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen. Denn auch Gramegnas Gegenkandidat, Portugals Ex-Finanzminister Joao Leao, schaffte es letztlich nicht, die nötigen 80 Prozent der Stimmen auf sich zu vereinigen …