Die Äußerungen von Gaston Vogel über Bettler in Luxemburg-Stadt aus dem Jahre 2015 bleiben ohne strafrechtliche Konsequenzen. Der bekannte Rechtsanwalt wurde am Dienstag auch in zweiter Instanz von den Vorwürfen des Aufrufs zum Hass sowie der Diskriminierung freigesprochen. Dasselbe gilt für einen ehemaligen Journalisten und ein Medienunternehmen.

Der Fall reicht zurück in den August 2015. In einem offenen Brief an Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) hatte sich Gaston Vogel damals über Bettler in der Oberstadt beschwert. Dabei hatte er sich recht derber Worte bedient und die Betroffenen etwa als „Abschaum“ bezeichnet und mit Begriffen wie „puanteurs“ und „mendiants dégueulasses“ beschrieben. Worte, die auch die Justiz aufhorchen ließen, wie Reporter.lu im November 2020 erstmals berichtete …