Dem Arzt Benoît Ochs droht eine weitere Disziplinarstrafe. Laut „Collège médical“ soll er erneut gegen den ärztlichen Deontologiekodex verstoßen haben. Der Mediziner, der in der Pandemie zum Sprachrohr der Anti-Corona-Bewegung wurde, ist dabei kein Einzelfall.

Dr. Benoît Ochs sieht sich mit einem weiteren Disziplinarverfahren konfrontiert. Laut Informationen von Reporter.lu hat der „Collège médical“ Ende November ein entsprechendes Dossier beim zuständigen Disziplinarausschuss eingereicht. Der Arzt mit Praxis in Gonderingen unterliegt bereits einem einjährigen Berufsverbot. Der Grund ist, dass er gegen die Vorgaben der Gesundheitsbehörde im Zusammenhang mit der Pandemie verstoßen hatte.

Solche mutmaßlichen Verstöße sind auch die Grundlage des neuen Verfahrens. Dieses soll am 1. Februar 2023 verhandelt werden, wie die Pressestelle der Justiz auf Nachfrage mitteilt. Was Benoît Ochs konkret zur Last gelegt wird, dazu will sich das medizinische Kollegium angesichts der laufenden Prozedur nicht äußern. Informationen von Reporter.lu zufolge sind die Vorwürfe aber ähnlich geartet wie jene Verstöße gegen den ärztlichen Deontologiekodex, die zum Berufsverbot führten, das noch bis Mitte April 2023 gilt …