Die Tests der Luxemburger Firma Fast Track Diagnostics kommen bei der großflächigen Teststrategie zum Einsatz. Die Regierung „schenkte“ die Kits ans „Luxembourg Institute of Health“ und umging so die Finanzregeln des Staates. Neue Details werfen zudem Fragen zur Wahl dieses Produkts auf.

Ursprünglich stellten das Forschungs- und das Gesundheitsministerium dem „Luxembourg Institute of Health“ 39,5 Millionen Euro für das „large scale testing“ zur Verfügung. Allerdings waren in dieser Summe die Tests von Fast Track Diagnostics (FTD) für 3,6 Millionen Euro nicht inbegriffen. Zusammen genommen liegen beide Posten knapp über der Grenze von 40 Millionen Euro, ab welcher das Parlament ein Finanzierungsgesetz beschließen muss.

Das wollte die Regierung offenbar unbedingt verhindern und überließ dem LIH „par voie de donation“ insgesamt 486.000 Tests, wie es in der Konvention heißt. Was damit passiert, falls diese Tests nicht gebraucht werden, geht daraus nicht hervor …