Aktuelle Nachrichten und Kurzmeldungen aus der Redaktion von Reporter.lu

Öffentlicher Transport

Fast 240 Millionen für private Busfirmen

von Reporter.lu

Für die Nutzer ist der öffentliche Transport gratis, die Kosten trägt der Staat. 2024 zahlte er privaten Busunternehmen dafür fast 240 Millionen Euro. Rund zehn Firmen teilen sich das RGTR-Netz auf, wobei zwei Gesellschaften für den Großteil der Linien verantwortlich sind.

Terrorismus

Fünf Verdächtige im Visier der Justiz

von Reporter.lu

Seit 2023 wurden in Luxemburg fünf Personen wegen des Verdachts auf Terrorismus festgenommen bzw. verhaftet. Drei waren zeitweise in U-Haft, mittlerweile sind alle Verdächtigen unter Auflagen wieder auf freiem Fuß. Das bestätigt die Justiz auf Nachfrage.

Nazivergleiche

Gericht bestätigt Geldbuße für Impfgegner

von Reporter.lu

Die Corona-Pandemie ist lange vorbei, doch sie hallt bis heute nach. Auch vor Gericht. So sprach das Berufungsgericht jetzt sein Urteil im Fall eines Impfgegners, dem die Diffamierung und Verleumdung von zwei Ärzten vorgeworfen wurde. Der Mann ist für die Justiz kein Unbekannter.

Inflation

Statistikamt hält an Index-Prognose fest

von Reporter.lu

Im Februar mussten die Verbraucher in Luxemburg für viele Dinge mehr zahlen. Ein Grund war unter anderem das Ende des Winterschlussverkaufs. Auf die jährliche Inflationsrate hatte diese Entwicklung nur wenig Einfluss. Sie ging sogar um 0,2 Prozent zurück.

Flüchtlingspolitik

Zahl der Asylanträge geht leicht zurück

von Reporter.lu

Im Januar haben 188 Personen in Luxemburg einen Antrag auf Asyl gestellt. Das sind 62 weniger als im Dezember. Im Jahresvergleich ist derweil ein leichter Anstieg an Anträgen zu verzeichnen. Das geht aus den neusten Zahlen der Immigrationsbehörde hervor.

Whistleblower-Gesetz

Luxemburg zu Geldstrafe verurteilt

von Reporter.lu

Weil es die EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern nicht rechtzeitig in nationales Recht umgesetzt hatte, wurde Luxemburg nun neben vier anderen Staaten vom Europäischen Gerichtshof verurteilt. Das Großherzogtum muss der EU-Kommission jetzt 375.000 Euro zahlen.

Caritas-Affäre

Sonderausschuss gibt sich mehr Zeit

von Reporter.lu

Eigentlich wollte der parlamentarische Sonderausschuss zur Caritas-Affäre seine Arbeiten bis zum 10. April abzuschließen. Jetzt wurde entschieden, sie bis Mitte Juni fortzusetzen. Dabei sollen noch weitere Akteure im Zusammenhang mit dem Finanzskandal befragt werden.

Bürgerbeteiligung

Parlament erhöht Quorum für Petitionen

von Reporter.lu

In Zukunft müssen Petitionen von 5.500 statt von 4.500 Personen unterzeichnet werden, damit es zu einer öffentlichen Anhörung im Parlament kommt. Nur CSV und DP stimmten für die Anpassung. Die LSAP enthielt sich. Die anderen Parteien waren dagegen.

Parlament

Claudine Konsbrück wird neuer Ombudsman

von Reporter.lu

Die CSV-Politikerin Claudine Konsbrück wurde vom Parlament als neue Bürgerbeauftragte bestimmt. Sie folgt auf Claudia Monti, deren Mandat als Ombudsman nach acht Jahren endet. Claudine Konsbrück erhielt 51 Stimmen. Die anderen Kandidaten jeweils drei.