Im Februar mussten die Kunden in Luxemburg für viele Dinge mehr zahlen. Gründe waren unter anderem das Ende des Winterschlussverkaufs sowie höhere Preise für Reisen. Auf die jährliche Inflationsrate hatte diese Entwicklung nur wenig Einfluss. Sie ging sogar um 0,2 Prozent zurück und lag im Februar bei 1,7 Prozent. Infolgedessen bleibt die Statistikbehörde „Statec“ denn auch bei ihrer Prognose, wann die nächste Indextranche ausgelöst wird.

Nach dem Ende des Winterschlussverkaufs stiegen die Preise für „Bekleidung und Schuhe“ um 15,5 Prozent im Vergleich zum Januar. Im Bereich „Freizeit und Kultur“ war es ein Anstieg von 4,0 Prozent, bei „Möbeln, Haushaltswaren und Instandhaltung der Wohnung“ einer von 1,0 Prozent. Im Schnitt lagen die Verbraucherpreise damit im Februar 1,2 Prozent über dem Wert im Januar. Doch sogar mit einer Neutralisierung des Effekts des Schlussverkaufs bleibt eine Teuerung, wenn auch nur eine geringe von 0,4 Prozent, so das Statec.

Reisen waren im Februar angesichts der Karnevalsferien 14,3 Prozent teurer als im Monat davor. Bei Blumen und Pflanzen war es vor dem Hintergrund des Valentinstages am 14. Februar ein Preisanstieg von 7,5 Prozent. Ebenfalls teurer waren Postdienste mit einem Plus von 17,9 Prozent sowie Kombipakete für Internet, Mobiltelefon und TV mit einem Anstieg von 2,9 Prozent …