Max Tholl

Max Tholl arbeitet als freier Journalist in Berlin. Er schreibt als Kolumnist und Essayist für den Berliner „Tagesspiegel“, für den er von 2016-2018 als Redakteur arbeitete. Zuvor verantwortete er beim Debattenmagazin „The European“ die internationale Ausgabe und den Kulturbereich. Er ist Mitbegründer des Online-Magazins „The Idea List“ (idealistmag.com).

"Midterms" in den USA

Ein Referendum über die Ära Trump

Zwischen Bestätigung und möglicher Amtsenthebung: Die Wahlen zum US-Kongress zur Halbzeit der Präsidentschaft von Donald Trump könnten zum Plebiszit des aktuellen Amtsinhabers werden. Ein Bericht von unserem Korrespondenten Max Tholl, der zurzeit durch die USA reist.

Politische Sammlungsbewegungen

Die falschen Propheten des Wandels

Das Konzept der Volkspartei scheint ausgedient zu haben. Doch auch der Trend zu neuen Sammlungsbewegungen wie „En Marche“ in Frankreich bewirkt keine dauerhafte politische Erneuerung. Das gilt auch für Luxemburg. Eine Analyse.

Das unterschwellige Wahlkampfthema

Luxemburgs Wachstumsschmerzen

Luxemburg hat die Wachstumskritik im internationalen Vergleich mit einiger Verspätung entdeckt. Bisher bewegt sich die Debatte auch eher im Abstrakten. Das Thema wird jedoch mit ziemlicher Sicherheit den Wahlkampf bestimmen.

Kommentar zur Macht der politischen Sprache

Die Scheinwelt der deutschen Asylpolitik

„Obergrenze“, „Transitzentren“, „Asyltourismus“: Besonders in der Flüchtlingspolitik wird die Macht der Worte deutlich. Die Sprache ist ein Spiegelbild der Verrohung der politischen Kultur in Deutschland. Ein Kommentar.

Olaf Scholz und das Spardiktum

Deutschlands Nullnummer

Die „schwarze Null“ ist spätestens seit der Finanzkrise Sinnbild und Leitfaden der deutschen Finanzpolitik. Sie soll Stabilität garantieren, aber riskiert längerfristig genau diese zu gefährden. Eine Analyse.

50 Jahre nach der "Revolution"

Der bröckelnde Mythos 1968

Fünfzig Jahre nach den Protesten, läuft die Erinnerungsdebatte um die 68er in Deutschland auf Hochtouren. Doch während links über die Bedeutung des Schicksalsjahres gestritten wird, dockt die Revolution heute rechts an. Eine Bestandsaufnahme.