Was ist der Unterschied zwischen der Patientenverfügung und den Bestimmungen zum Lebensende? Wer klare Wünsche für sein Lebensende hat, sich Palliativpflege oder Sterbehilfe wünscht, oder diese kategorisch ablehnt, sollte diese Dokumente kennen.

In der Öffentlichkeit und auch bei Fachleuten herrschen weiterhin viele Unklarheiten über die Rechte der Patienten und die Pflichten des Arztes am Lebensende. Auch die Rolle der Familien, die ihren Wunsch zum Teil über den des Patienten setzen und der Druck, den auch das Pflegepersonal hin und wieder auf sterbende Patienten ausübt, führt in Luxemburg immer wieder zu bedenklichen Situationen.

Bei Unklarheiten ist der Patient am Ende der Verlierer – möglicherweise wird sein Wunsch nach dem Abschalten von lebenserhaltenden Maßnahmen nicht respektiert oder es kommt zu einer Übertherapie mit unangenehmen Nebenwirkungen. Deshalb erweisen sich die Patientenverfügung („Directive anticipée“) und die Bestimmungen zum Lebensende („Dispositions de fin de vie“) als sehr wertvoll.

Wer klare Wünsche für sein Lebensende hat und bereits weiß, welche Lebensbedinungen er bei unheilbarer Krankheit oder nach einem schweren Unfall als unwürdig empfinden würde, sollte über diese Schritte vorsorglich nachdenken: