Der maximale Betrag, den ein Vermieter als Jahresmiete verlangen kann, soll künftig nur noch 3,5 bzw. drei Prozent des Kapitals ausmachen, das er in die Immobilie investiert hat. Diese Anpassung am geplanten Mietgesetz wurde vergangene Woche im Ministerrat angenommen. Bis dato war diese Obergrenze auf fünf Prozent festgelegt.

Der Mietpreisdeckel von 3,5 Prozent soll demnach künftig bei Gebäuden der Energieklassen A+ bis E Anwendung finden, jener von drei Prozent bei Immobilien mit einer schlechteren Energieeffizienz (Klassen F bis I), wie Henri Kox (Déi Gréng) auf einer Pressekonferenz erläuterte. Dadurch soll ein weiterer Anreiz geschaffen werden, bestehende Wohnungen energetisch zu sanieren, wird der Wohnungsbauminister vom „Tageblatt“ zitiert.

Zudem soll in Zukunft die Berechnungsgrundlage des Mietbetrags transparenter dargelegt werden …