Die Entscheidung der Luxemburger Regierung, das Herbizid „Glyphosat“ zu verbieten, war nicht rechtmäßig. Zu dieser Schlussfolgerung gelangte nun das Verwaltungsgericht, nachdem der Hersteller „Bayer“ juristische Schritte eingeleitet hatte. Der Staat will Berufung gegen das Urteil einlegen.

Damit ist das Glyphosat-Verbot, das im Januar 2021 in Kraft trat, noch nicht vom Tisch. Vielmehr wird der Rechtsstreit demnächst in zweiter Instanz vor dem Verwaltungsgerichtshof fortgesetzt, der dann eine endgültige Entscheidung fällen wird. Das Urteil in erster Instanz, über das zuerst „Radio 100,7“ berichtete und das Reporter.lu vorliegt, kann Bayer dennoch als Etappensieg verbuchen.

Vor Gericht hatten die Anwälte des Konzerns Anfang Mai argumentiert, dass der Luxemburger Staat gar nicht befugt gewesen sei, ein solches Verbot durchzusetzen …