Überfordertes Personal, mangelnde Perspektiven und schlechter Sozialdialog: Bei der Luxair brodelte es schon lange hinter den Kulissen, wie Reporter.lu berichtete. Auch der Führungsstil von Generaldirektor Gilles Feith wurde öffentlich diskutiert. Grund genug für Mobilitätsminister François Bausch (Déi Gréng), eine Tripartite-Runde einzuberufen – die am Montag nach etwas mehr als zwei Stunden denn auch mit konkreten Resultaten endete.

Generaldirektor Gilles Feith brachte die Ergebnisse auf den Punkt: „Das Kapitel Covid ist erst einmal vom Tisch.“ Damit fallen auch die Maßnahmen der letzten sektoriellen Tripartite vom Pandemiebeginn 2020 weg. Das Einfrieren der Gehälter etwa endet zum 1. Januar 2023. Ursprünglich sollte diese Regelung – wie alle anderen Krisenmaßnahmen – noch bis Ende 2023 gelten. Vier Millionen Euro wird die Luxair zur Gegenfinanzierung aufwenden müssen. Der „Plan de maintien dans l’emploi“ wird ebenfalls ab Neujahr der Vergangenheit angehören. Und auch Gilles Feith selbst scheint noch fest im Sattel zu sitzen, auch wenn rezente Medienberichte über seinen Abgang spekuliert hatten.

Auch die konjunkturbedingte Teilzeitarbeit gehört ab sofort der Vergangenheit an …