Für fast eine Million Euro erhielt das Beratungsunternehmen PwC den Auftrag, ein System zu entwerfen, das Daten der Steuerverwaltung bündelt und eine Risikoanalyse ermöglicht. So sollen Kontrollen gezielter durchgeführt und Steuersünder gefunden werden.

Anfang März schloss die IT-Abteilung des Staates CTIE einen Vertrag mit dem Beratungsunternehmen „PricewaterhouseCoopers“ (PwC) ab. Ziel des Projekts ist es, ein IT-System für das Risikomanagement der Steuerverwaltung zu entwickeln. Das „Big Four“-Unternehmen soll dazu Gespräche mit den Steuerbeamten führen und die verfügbaren Daten der Verwaltung analysieren. Das Konzept soll in einem Jahr stehen, erst dann erfolgt die Umsetzung. Der Auftrag umfasst 932.000 Euro, wie aus dem EU-Amtsblatt hervorgeht.

Das Team umfasst sechs Mitarbeiter, davon ein Projektleiter sowie Datenanalysten und Datenwissenschaftler. Der Auftrag ist in vier Teile aufgeteilt, die alle an PwC gingen. Es gab zwei andere Bewerber. Der Projektträger CTIE wollte aber für alle Projektphasen nur einen einzigen Auftragnehmer …