283 Fälle von Widerstand gegen die Staatsgewalt, 848 Beleidigungen gegenüber Beamten, und das in einem Zeitraum von fünf Jahren. Diese Zahlen sind dem Gesetzentwurf zu den Bodycams für die Polizei zu entnehmen. Sie sollen verdeutlichen, mit welchen Vergehen die Ordnungskräfte regelmäßig konfrontiert sind und bei welchen Vorfällen die Körperkameras helfen könnten.

Die Kameras, die bereits seit Längerem von unter anderem der Polizei selbst gefordert werden, sollen nämlich dazu dienen, Vorfälle, bei denen es zu Auseinandersetzungen zwischen Beamten und Zivilpersonen kommt, aufzuklären. So sollen aber nicht nur Vergehen gegen Polizisten besser verfolgt werden können, sondern auch ein eventuelles Fehlverhalten von Beamten aufgedeckt werden. Im besten Fall haben die Kameras eine deeskalierende Wirkung und verhindern künftig Vorfälle beider Art.

Die Bodycams sollen demnach „à double sens“ sowohl der Polizei als auch der Bevölkerung nutzen, wie aus der Begründung des Gesetzentwurfs hervorgeht …